Joshua vs. Pulev: Giftiges Duell mit der Cobra

Joshua vs. Pulev: Giftiges Duell mit der Cobra

Gibt es eine Art höhere Macht, die diesen Kampf nicht will? Seit September 2017 versuchen Anthony Joshua und Kubrat Pulev in den Ring zu steigen. Stets kam irgendwas dazwischen: Pulevs lädierte Schulter, Prioritätengerangel unter den Verbänden oder eben der Corona-Lockdown. Am 12. Dezember schließt sich nun der Kreis und die bwin Redaktion schlägt die erste (graphische) Finte zu Joshua vs Pulev:

Kubrat Pulev: 2. Titelchance mit 1000-tägiger Verzögerung

Ein Blick auf den Zeitstrahl der Grafik verrät: Zwischen der 1. und 3. Ansetzung liegen mehr als 1.100 (!) Tage. Wird der Hype bei manchen Kämpfen dadurch nur noch mehr angekurbelt, hat die Spannung in diesem Fall unter dem Termin-Wirrwarr gelitten. Kubrat Pulev ist nicht länger 36, dafür Anthony Joshua (31) mitten in seiner Prime. Der kernige Bulgare, der sich selbst „Cobra“ nennt, tritt dem Weltmeister der Verbände WBA/IBF/WOB/IBO als zweitältester Boxer (39) in den Top 10 des Schwergewichts gegenüber.

Die Frage nach dem körperlichen Zenit des Herausforderers steht trotz einer Serie mit zuletzt 8 Siegen offen im Raum und wird von Seiten der bwin Bookies indirekt mit einem „Über“ beantwortet – Quote 6.50 (alle Joshua vs Pulev Wetten). Die Ringpause beider Kämpfer ist nahezu identisch. Wie einseitig das Ganze nun wird, hängt größtenteils von AJ und seiner Herangehensweise ab.

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Setzt der mit der Physis eines Bodybuilders gesegnete Brite seine Schlagkraft und Explosivität ein oder scheut er – wie zuletzt gegen Andy Ruiz Jr. – jedes Risiko? An dieser Stelle schlägt der auch reichweiten-technisch unterlegene Kubrat Pulev vielleicht in die richtige Kerbe, als er im Vorfeld von fehlender „mentaler toughness“ beim Champion sprach.

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Schlagkraft und Physis pro AJ, aber: Setzt er sie ein?

Auf dem Papier blickt Anthony Joshua auf einen 8-1-Bilanz in Titelkämpfen zurück. Dass er bei genauerer Betrachtung der vergangenen 4 Fights nur einen K.o-Erfolg landete, von einem Oldie (Alexander Povetkin) spürbar angeklingelt wurde und gegen einen – vornehm ausgedrückt – schlecht vorbereiteten Gegner (Ruiz) 2 Mal nicht wie jemand agierte, der sich in naher Zukunft „Undisputed Champion“ nennen will, lässt sich auch als leicht abfallende Formkurve auslegen. 

 „Ich denke, er wird seinen Gegner komplett zerstören. Zu viel Druck sollten wir aber auch nicht aufbauen“, sagt Promoter Eddie Hearn über seinen Schützling. Ein Nachsatz, der zu denken gibt und (teilweise) zu Pulevs Theorie passt. Was die führenden Box-Magazine dazu sagen? Nicht überall ist AJ derzeit die Nummer 1 der Division. BoxRec stufte ihn nach dem „Clash on the Dunes“ auf Rang 3 ab – hinter Tyson Fury (WBC-Gürtel) sowie Deontay Wilder! Will Joshua etwas daran ändern, muss gegen Kubrat Pulev am 12. Dezember ein K.o-Erfolg her.

Auf der anderen Seite ist die „Cobra“ zäher, als es die Rankings und Quoten vermuten lassen. Nur Wladimir Klitschko schlug Pulev im April 2015 zu Boden, als sich dieser im In-Fight zu viel zugemutet hatte. Über die damalige Distanz (5 Runden) hinauszukommen, ist ihm allemal zuzutrauen. Damals wie heute an seiner Seite: Ulli Wegner! Nach seinem Oberschenkelbruch will der deutsche Kult-Trainer beim 2. Titelkampf seines Schützlings in die Ringecke zurückkehren. Arthur Abraham und weitere Boxer, die Wegner mit heiseren Parolen zum WM-Gürtel gecoacht hat, finden sich im unteren Teil unserer Grafik. Einzig ein Schwergewichts-Weltmeister fehlt ihm zur Vollendung noch…

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