Boxen: Feigenbutz verspricht Action und Knockout-Sieg

Boxen: Feigenbutz verspricht Action und Knockout-Sieg

Vincent Feigenbutz steigt am kommenden Samstag wieder in den Ring. Nach zuletzt 4 Siegen hintereinander will die deutsche Box-Hoffnung die eigene Serie ausbauen und den IBF-Intercontinental-Titel verteidigen. Im Vorfeld des Kampfes gegen Ryno Liebenberg spuckt der 22-Jährige große Töne. Kann er diesen gerecht werden?

Keine Frage: Vincent Feigenbutz gehört zu den ganz großen Hoffnungsträgern des deutschen Boxens. Bereits im jungen Alter kann der gebürtige Karlsruher auf 29 Profi-Kämpfe zurückblicken. Mit 16 Jahren debütierte „Iron Junior“ auf Profiebene und fuhr seitdem 27 Siege ein. Dem gegenüber stehen 2 Niederlagen.

K.O.-Sieg ist fest eingeplant

Gegen den Südafrikaner Ryno Liebenberg ist der Deutsche im Kampf in der Ludwigsburger MHP Arena der Favorit. Die bwin Bookies sehen ihn mit einer Quote von 1.20 klar im Vorteil. Aber Feigenbutz will nicht irgendwie gewinnen, sondern seinen Gegner ausknocken und mit gutem Boxen überzeugen. Das sagte der 22-Jährige in einem Interview mit dem Nachrichtenmagazin Focus:

„Am Ende wird einer liegen – und das wird Ryno Liebenberg sein. Ich arbeite und trainiere seit Jahresbeginn für nichts anderes, um Liebenberg am 17. Februar zu besiegen. […] Ich verspreche den Boxfans einen actionreichen Kampf.“

Die K.O.-Quote von Feigenbutz liegt bisher bei starken 83%. 24 seiner 27 Siege fuhr er durch Knockout ein. Nachdem er seinen letzten Kampf im Mai 2017 gegen Norbert Nemesapati via Punktsieg errang, will er nun wieder für klare Verhältnisse sorgen. Das bekamen im Training seine Gegner zu spüren. 2 seiner Sparringspartner schickte der Deutsche während seines Trainingscamps in Slowenien ins Krankenhaus.

Liebenberg kein Kanonenfutter

Im Supermittelgewichts-Duell mit Liebenberg sollte Feigenbutz allerdings auf der Hut sein. Der Südafrikaner gehört zu den stärkeren Gegnern, die „Iron Junior“ bislang vor die Fäuste bekam. Liebenberg ist mit 34 jahren satte 12 Jahre älter als sein Kontrahent, hat aber weniger Kämpfe bestritten. Seine Kampfbilanz lautet: 18 Siege, 5 Niederlagen. 12 Mal gewann er vorzeitig durch K.O. (Quote 53%).

Feigenbutz hat sich Liebenberg nicht als Gegner ausgesucht, er wurde ihm als Pflichtverteidigung zugeordnet. Obwohl der Südafrikaner bereits 5 Kämpfe verlor, wurde er erst ein einziges Mal ausgeknockt. Der Deutsche dagegen kassierte seine beiden Niederlagen durch Niederschlag. Aktuell wird Feigenbutz in der IBF-Rangliste an Position 4 geführt. Ein erneuter Sieg würde die Chancen auf einen baldigen WM-Kampf erhöhen.

Übrigens: Am Wochenende steht noch ein weiteres Box-Highlight auf dem Programm. Chris Eubank jr. und George Groves stehen sich im ersten Halbfinale um die Ali Trophy im Super-Mittelgewicht gegenüber. Für viele Fans und Experten ist es das vorweggenommene Finale. Es ist das Duell des aufstrebenden IBO-Weltmeisters gegen den amtierenden WBA-Super-Champion. Die bwin Buchmacher verteilen im Vorfeld die Siegquoten wie folgt: Eubank jr. 1.53, Groves 2.40. Das Wochenende verspricht Spannung und Action für alle Box-Fans.

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