NBA: Die 5 epischsten Playoff-Momente der letzten Dekade

NBA: Die 5 epischsten Playoff-Momente der letzten Dekade

Der Re-Start der NBA ist geglückt. Zugegeben: Die ersten Eindrücke aus der vom Coronavirus abgeschirmten Bubble in Disney World (Orlando) erinnern zwar eher an eine Mischung aus Ferienlager und Schulhof-Sport, doch die Vorfreude auf die aufregendste Zeit im Basketball-Kalender scheint ungebrochen. Am 17. August starten die NBA Playoffs (alle NBA-Wetten)!

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Regular Season und Playoff-Basketball – immer wieder führten uns Spieler wie Kawhi Leonard oder Damian Lillard vor Augen, dass es sich hierbei um 2 Paar Schuhe handelt. Oder womöglich 2 unterschiedliche Sportarten? Die bwin Redaktion hat die 5 größten NBA Playoff-Momente des vergangenen Jahrzehnts rausgesucht:

NBA Playoffs 2013: Ray Allen rettet Miamis Big Three

„Not one, not two, not three…“ Mit der Vereinigung der 3 Superstars LeBron James, Dwayne Wade und Chris Bosh beschließen die Miami Heat, die Liga über Jahre zu dominieren. Der erste Versuch geht – sehr zur Freude der deutschen NBA-Fans – gegen die Dallas Mavericks und Dirk Nowitzki (2:4) in die Hose. Auch zwei Jahre später hängt der Titel am seidenen Faden: Wieder liegt Miami in der Finalserie gegen die San Antonio Spurs 2:3 hinten. Wieder läuft man in Spiel 6 einem Rückstand (92:95) hinterher und den Big Three geht merklich die Kraft aus. 5,3 Sekunden vor Ablauf der Zeit setzt „King“ James zum Dreier an – vorbei! Über Chris Bosh landet der Rebound jedoch in der rechten Ecke bei Ray Allen. Unter Druck trifft der 35-jährige Veteran einen schwierigsten Würfe der NBA-Historie und schickt Spiel 6 in die Overtime. Nach einem 103:100-Krimi sowie einem 95:88 im alles entscheidenden 7. Spiel geht der Titel doch noch nach Miami.

NBA Playoffs 2016: Das Herz eines Champions

Eine 3:1-Führung in der Serie und der Wille eines jeden Gegners ist gebrochen. Das gilt für Normalsterbliche, aber für einen LeBron James? 2 Jahre nach der Rückkehr aus Miami nach Cleveland gewann der „Freak of Nature“, wie ihn NBA-Analyst Stephen A. Smith taufte, Ring Nummer 3 durch ein episches wie bis heute beispielloses Comeback. Wohlgemerkt gegen ein im Grunde übermächtiges Team der Golden State Warriors, das die Regular Season mit einer Bilanz von 73 Siegen und nur 9 Niederlagen abgeschlossen hatte. Müsste man diese Finalserie nun auf eine Szene herunter brechen, es wäre der Block des über den halben Court gesprinteten LBJ gegen Andre Iguodala beim Stand von 89:89, der offenbar auch bei seinem Teamkollegen noch zusätzliche Kräfte mobilisierte.

NBA Playoffs 2018: J.R. Smith vergisst den Spielstand

Große Mühe hatte J.R. Smith, NBA-Champion von 2016 und mindestens mal ein solider Rollenspieler, bei der Suche nach einem neuen Team. Erst kurz vor dem Re-Start griffen die Lakers beim 34-Jährigen zu. Wer den Grund für seinen rapide gefallenen Wert sucht, muss ins Jahr 2018 zurückspringen. Zum 4. Mal in Folge stehen sich hier die Golden State Warriors und die Cleveland Cavaliers (4:0) gegenüber. Einzig im ersten Spiel sahen die Zuschauer ein Duell auf Augenhöhe, das die Cavs ohne Smiths fatalen Blackout vermutlich hätten für sich entschieden. Die ganze Basketball fragte sich zurecht: Hatte er nach dem eroberten Rebound den Spielstand (107:107) nicht im Blick? Anders lässt sich schwer erklären, warum J.R. Smith statt einem Put Back-Versuch mit dem Ball aus der Zone raus dribbelt und auch den an der 3er-Linie komplett freien LeBron James nicht anspielt.

NBA Playoffs 2019: Keine Gnade in Rip City

Geschlagene 19 Jahre warteten die Portland Trail Blazers auf den Einzug in die Conference Finals. Um diese Durststrecke zu beenden, waren 2 Dinge nötig: Damian Lillard und der Einbegriff eines Clutch Shots in der Serie gegen die eigentlich favorisierten Oklahoma City Thunder (4:1). Lässig dribbelte der Point Guard mit 7 Sekunden Restzeit auf der Uhr in die gegnerische Hilfe. Sein Gegenspieler Paul George sollte im Nachgang von einem „Bad Shot“ sprechen, doch der Elite-Verteidiger war schlichtweg selbst überrascht, mit welchem Selbstverständnis Lillard aus 37 Metern – das entspricht fast der Höhe des Logos an der Mittellinie – abdrückt und den Gamewinner zum 118:115 verwandelt. Das Bild des gnadenlosen, mit der Hand zum Abschied winkenden Lillard in Richtung OKC-Star Russell Westbrook besitzt Symbolcharakter. Einige Wochen nach dem Playoff-Aus verlassen sowohl Westbrook als auch George das Team per Trade.

NBA Playoffs 2019: Leonard auf MJs Spuren

In der langen NBA-Historie wurden bislang 6 Playoff-Serien durch einen Buzzer Beater entschieden. Dass Kawhi Leonard am Abend des 12. Mai 2019 in diesen erlauchten Kreis aufstieg und seine Toronto Raptors durch ein 4:3 in der Serie gegen Philadelphia in die NBA Finals führte, ist tatsächlich nur die halbe Sensation. Er wandelt auf den Spuren von Michael Jordan. Denn wie der 6-malige Champion 1989 („The Shot“) – damals wurde die erste Runde noch im Best of Five-Modus ausgetragen – hatte Leonard die Nervenstärke, dies in einem Alles oder Nichts-Spiel zu versuchen. Wie der 29-Jährige über seinen 12 (!) Zentimeter größeren Gegenspieler Joel Embiid sprang, war die Krönung seiner 41 Punkte-Galavorstellung.

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