Badminton All England: The show must go on

Badminton All England: The show must go on

Das erste Super 1000-Turnier des Jahres startet wie üblich im Vereinigten Königreich. Seit 1899 werden die All England nun ausgetragen und erfreuen sich über den gesamten Globus verteilt von großer Beliebtheit. Doch in diesem Jahr steht das älteste Badminton-Turnier der Welt unter einem anderen Stern. Nichtsdestotrotz soll der Sport wie in den Jahren zuvor im Vordergrund stehen, da die Spieler noch wichtige Punkte für die Qualifikation zu den Olympischen Spielen sammeln.

Die Absage der German Open aufgrund des Coronavirus war für viele Badminton-Anhänger in Deutschland mit Enttäuschung verbunden. Doch die Show muss weiter gehen, inbesondere mit Blick auf Olympia. So stehen bereits eine Woche später die prestigeträchtigen All England auf dem Programm, die insbesondere im Herreneinzel viele Leckerbissen versprechen.

Weltranglistenerster bleibt den All England fern

Kento Momota (Japan), aktuell souveräner Führender der Weltrangliste, verzichtet auf den Start in Birmingham. Auch wenn es nicht der Coronavirus ist, zwingt den 25-Jährigen die Gesundheit zur Absage. Nach dem Titelgewinn bei den Malaysia Open Mitte Januar war sein Shuttle zum Flughafen in einen Autounfall verwickelt. In Folge dessen liegt der Fokus auf vollständiger Genesung, um bei den Olympischen Spielen im heimischen Tokio die Goldmedaille zu holen. Durch seine Dominanz in den letzten beiden Jahren ist die Teilnahme an Olympia nicht gefährdet. Denn der Vorsprung auf Rang 2 beträgt 31.370 Zähler, sodass er bereits jetzt sicher für die Sommerspiele qualifiziert ist. Durch seine Abwesenheit ist die Favoritenstellung bei den All England im Herreneinzel offener denn je.

Topgesetzter geht nicht als Favorit ins Rennen

Chou Tien Chen (Taiwan) geht an Setzplatz 1 ins Turnier. Dennoch wartet der 29-Jährige seit fast einem Jahr auf seinen nächsten Titel und konnte in 2020 erst 2 Siege einfahren. Dass er die All England gewinnt, scheint fast ausgeschlossen. Insbesondere die letzten beiden Teilnahmen machen dem 2-fachen German Open-Sieger wenig Hoffnung: Erstrundenaus! Einzig und allein die Auslosung hält die Hoffnung hoch, dass die diesjährige Teilnahme nicht in einem Desaster endet – in Runde 1 wartet ein Nachrücker.

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Auf der gegenüberliegenden Seite des Tableaus startet Viktor Axelsen. Der Däne präsentiert sich in dieser Saison wieder in bestechender Form. 17 Siege aus 19 Partien erwecken Erinnerungen an sein Weltmeisterjahr 2017. Mit dem Titel bei den Spain Masters in Barcelona und dem Gewinn der Team-EM steht er bereits bei 2 Erfolgen in 2020. Folgt bei den All England der 3. Streich? Im vergangenen Jahr scheiterte er erst im Finale mit 11:21 21:15 15:21 an Kento Momota, welcher ihm nun nicht im Weg steht.

Rekordsieger auf Abschiedstournee

Auch für eine wahre Legende wird der diesjährige Auftritt bei den All England aller Voraussicht nach der letzte sein. Lin Dan ist mit seinen 36 Lenzen einer der ältesten Teilnehmer des Turniers und konnte sich über die Jahre hinweg in die Geschichtsbücher eintragen. Seit Beginn der Open Era (1980) gewann kein Spieler mehr Titel (6) im Herreneinzel. Doch bereits in der 1. Runde erwartet die Zuschauer ein Duell der Generationen. Der 5-fache Weltmeister trifft auf keinen geringen als den 3-fachen Junioren-Champion Kunlavut Vitidsarn. Das letztmalige Aufeinandertreffen konnte Lin Dan noch knapp in 3 Sätzen für sich entscheiden. Doch inbesondere die Jugendspieler können innerhalb einen Jahres enorme Entwicklungssprünge machen. So scheint ein Erstrundenaus des Rekordsiegers nicht vollkommen ausgeschlossen.

Muss aufgrund eines Autounfalls auf den Start bei den All England verzichten – Kento Momota

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