Adrian Lewis: Blamage bei Darts-WM könnte Karriere-Wendepunkt sein

Adrian Lewis: Blamage bei Darts-WM könnte Karriere-Wendepunkt sein

Der 2-malige Weltmeister Adrian Lewis war die große Enttäuschung bei der Darts-WM 2018. Erstmals musste sich der Champion von 2011 und 2012 schon in der 1. Runde bei einer WM geschlagen geben. Der deutsche Spieler Kevin Münch bezwang Lewis 3:1. Münch sorgte damit für eine riesige Sensation und einen neuen Darts-Hype in Deutschland. Aber gleichzeitig könnte der 29-jährige Bochumer mit seinem Sieg auch für einen wichtigen Karriere-Wendepunkt bei Lewis gesorgt haben.

 

Denn: Lewis wird bei der WM mit vielem gerechnet haben. Aber dass er bereits in der 1. Runde gegen einen No-Name aus Deutschland die Segel streichen muss, hätte er wohl nie gedacht. Besonders bitter: Durch sein frühes WM-Aus und sein insgesamt eher schwaches Darts-Jahr 2017 erhielt Lewis von der Professional Darts Corporation (PDC) keinen Startplatz für die im Februar startende Premier League. In der Premier League messen sich seit 2005 jedes Jahr 10 der weltbesten Darts-Spieler, die im Anschluss an die WM von der PDC ausgewählt werden. Lewis war seit 2010 immer dabei. Jetzt muss er sich die Spiele vor dem TV ansehen.

Bezwang Adrian Lewis in der 1. WM-Runde: Kevin Münch.

Lewis muss wohl mehr trainieren

Nachdem Adrian Lewis in den letzten Jahren sein Potenzial mehrfach nicht zeigen konnte und oft hinter den Erwartungen zurückblieb, ist jetzt Zeit für eine Optimierung seiner Trainingsintensität. Wer es nicht weiß: Lewis gilt als trainingsfaul. Er gab in der Vergangenheit immer wieder zu, dass er größtenteils auf sein Talent baue und keine Lust habe, so viel zu trainieren wie die Konkurrenz.

Lange Zeit ging das auch gut. Unter anderem mit 2 Weltmeister-Titeln, 4 Erfolgen beim World Cup of Darts und der Finalteilnahme bei der WM 2016 (5:7 gegen Gary Anderson) stellte Lewis häufig unter Beweis, dass er zur Crème de la Crème des Darts-Sports gehört und sein Talent riesig ist. Aber mittlerweile macht sich dann anscheinend doch seine Trainingsfaulheit bemerkbar. Der Ziehsohn von der bei der WM 2018 abgetretenen Darts-Legende Phil Taylor konnte zuletzt selten an die Leistungen aus seinen Hochzeiten in den Jahren 2011, 2012 und 2013 anknüpfen.

Kommt er stärker zurück als je zuvor?

Das Jahr 2018 wird nun ein extrem wichtiges für Lewis. Der 32-jährige Engländer muss beweisen, dass er weiterhin zur Darts-Elite gehört. Nur mit konstant guten Ergebnissen bei Turnieren auf der ganzen Welt und einem starken Abschneiden bei der WM 2019 kann er sich zurück in die Premier League kämpfen. Die Konkurrenz schläft bekanntlich nicht. Besonders bei der zurückliegenden WM machten sich viele Newcomer mit beeindruckenden Leistungen einen Namen.

Einer davon ist Rob Cross, der bei seinem WM-Debüt durch das Turnier marschierte, auf Anhieb Weltmeister wurde und sich damit natürlich auch einen der begehrten 10 Plätze in der Premier League sicherte (Cross gewinnt die Premier League, Quote 4.50!). Um sich diesen Erfolg zu ermöglichen, wird Cross höchstwahrscheinlich jeden Tag mehrere Stunden trainiert haben. Da sollte sich Lewis wohl mal eine Scheibe von abschneiden. Wie heißt es so schön: Übung macht den (Welt-)Meister!

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