3 Gründe, warum Alexander Zverev nach Rom auch Paris erobert

3 Gründe, warum Alexander Zverev nach Rom auch Paris erobert

Alexander Zverev ist in Riesenschritten auf dem Weg zur absoluten Weltspitze. Nach dem Sieg beim Masters Turnier in Rom ist er ab Montag unter den Top 10 im Herrentennis notiert. Ein Meilenstein den viele Experten vorausgesagt haben. Logischerweise kann die nächste Stufe nur Grand Slam-Titel lauten. Es gibt zumindest 3 Gründe, warum der Tennis-Youngster auch bei den in einer Woche beginnenden French Open wieder jede Menge Freude bereiten kann.

Beginnen wir mit den nackten Zahlen, die den Aufstieg des gebürtigen Hamburgers deutlich machen. Tennis-Deutschland darf wieder einen Top 10-Spieler bewundern. Nach Boris Becker, Michael Stich, Tommy Haas, Nicolas Kiefer und Rainer Schüttler ist er der 6. Deutsche in der Open-Ära, dem dieses Kunststück gelungen ist. Mit seinem Titel in der italienischen Hauptstadt ist er außerdem der jüngste Masters Sieger seit Novak Djokovic 2007. Im selben Jahr stand mit Tommy Haas letztmals ein Deutscher unter den 10 besten der Welt.

Die deutschen Top 10-Spieler – Erste Platzierung/Beste Platzierung

Boris Becker – 8. Juli 1985 (8), Bester Rang: 1, 28. Januar 1991

Michael Stich – 10. Juni 1991 (9), Bester Rang: 2, 22. November 1993

Tommy Haas – 13. September 1999 (10), Bester Rang: 2, 13. Mai 2002

Nicolas Kiefer – 18. Oktober 1999 (8), Bester Rang: 4, 10. Januar 2000

Rainer Schüttler – 9. Juni 2003 (8), Bester Rang: 5, 26. April 2004

Alexander Zverev – 22. Mai 2017 (10), Bester Rang: 10, 22. Mai 2017

Stark gegen die Sandplatzspezialisten

Einige Wenige bemängelten, dass Zverev in Rom nicht wirklich gegen einen echten Sandplatzspezialisten ran musste. Im Viertel- und Halbfinale bekam er es mit den Aufschlagriesen Milos Raonic und John Isner zu tun. Allen Kritikern sei jedoch entgegnet, dass er in diesem Frühjahr mit den Spaniern Feliciano Lopez, Fernando Verdasco, Nicolas Almagro und Roberto Bautista-Agut schon echte „Wühler“ ausgeschaltet hat. Hinzu kommt der Sieg im Finale von München gegen einen formstarken Guido Pella aus Argentinien und in Rom gegen Lokalmatador Fabio Fognini.

Auch Nadal erwischt mal einen schlechten Tag

Wäre alles nach Plan verlaufen, dann hätte in Rom nicht Novak Djokovic sondern Rafael Nadal auf der anderen Seite des Netzes gestanden. Der Spanier gewann hintereinander die Turniere von Monte Carlo, Barcelona und Madrid. Auch in der ewigen Stadt war er auf Titelkurs ehe ihm Dauerkonkurrent Dominic Thiem im Viertelfinale die erste Niederlage auf der roten Asche in diesem Jahr zufügte. Selbstverständlich bleibt Nadal der absolute Top-Favorit auf den Titel bei den French Open, doch auch er ist verwundbar.

Top 10- Spieler hat er drauf

Wer unter die besten 10 der Welt will, der muss sie schlagen. Das ist die einfache Regel. Im vergangenen Jahr ging er 4 Mal als Sieger vom Platz, wenn es gegen einen der besten 10 ging. In diesem Jahr hat er mit dem Sieg gegen Djokovic die gleiche Anzahl schon in der Hälfte der Zeit geschafft.

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In seinem ersten Spiel gegen Novak Djokovic wies Alexander Zverev (rechts) den Weltranglistenzweiten direkt in die Schranken.
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