Dynastiewechsel? GOAT-Magie trifft Rammböcke mit Superhirn im Super Bowl LIII

Dynastiewechsel? GOAT-Magie trifft Rammböcke mit Superhirn im Super Bowl LIII

Fast 900 Mio. Menschen weltweit vor dem Fernseher. Immer weiter steigende Mondpreise für Tickets (etwa 5.000 US-Dollar) und Werbespots. Um den einmal mehr grenzenlos scheinenden Hype vor dem Super Bowl LIII auf den Punkt zu bringen, genügen eigentlich ein paar Stichworte – naja fast! Eine Woche vor dem Duell Patriots vs. LA Rams fällt in der bwin Redaktion der Startschuss für die Vorberichterstattung auf das große Finale in Atlanta.

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Mit den Inhalten (Quarterback-Duell, Redzone-Targets, Regelkunde & Fun Facts) unserer Grafik sprechen wir gleichermaßen NFL-Rookies als auch die Football-Fanatiker an, die seit Saisonbeginn auf den Super Bowl-Sunday am 4. Februar hin fiebern.

Rekordjäger Brady greift nach der letzten Bestmarke

Da sind sie also wieder, die New England Patriots und Tom Brady in Rolle des Hauptdarstellers. Ein Team, dem die allerwenigsten NFL-Fans neutral gegenüberstehen. Entweder man vergöttert den 5-maligen Champion oder hasst die Pats auf Grund der Verwicklung in Skandale um zu schwach aufgepumpte Bälle („Deflate Gate“), andere Spionage-Aktionen oder schlicht des reinen Erfolges wegen. Die AFC East-Division ist seit 2009 fest ihrer Hand. Der langjährige Head Coach Bill Belichick schaffte es, die Franchise aus Boston immer wieder neu erfinden und zum 9. Mal in Folge ins AFC Championship Game. Muss da noch auf einen Rekord hingewiesen werden?

Was sich ebenso nicht leugnen lässt: Brady und Co. sorgen stets für unterhaltsame Super Bowls. Im Februar 2002 hatte der Star-Quarterback, bei seinem NFL-Draft erst in der vorletzten Runde (Pick 199) ausgewählt, durch ein knappes 20:17 gegen die damals noch in St. Louis beheimateten Rams seinen 1. von 5 Titel gewonnen. Natürlich waren es auch die Patriots, die beim 28:24 gegen die Seattle Seahawks erstmals einen 10 Punkte-Rückstand umbiegen konnte. Und für Bradys Overtime-Comeback gegen die Atlanta Falcons (34:28 nach 3:28-Rückstand) erfinden Experten noch bis heute neue Superlativen.

Auf eine andere Bestmarke hätte der mittlerweile 41 Jahre alte Brady sicherlich gerne verzichtet. 505 Passing Yards, 3 Touchdowns und keine Interception: Nie verlor ein Spielmacher mit derartigen Top-Werten ein Endspiel – zur Freude der Philadelphia Eagles und Nick Foles! 33:41 hieß es schließlich in Minnesota. Wird der Super Bowl LIII in Atlanta nun seine letzte Mission? Ungewiss! Einerseits betonte Tom Brady einmal mehr, noch bis 45 zu spielen. Ein erneuter Triumph würde den Legenden-Status – nur Linebacker Charles Haley (San Francisco 49ers, Dallas Cowboys) gewann ebenfalls 5 Ringe – endgültig komplettieren.

Warum Goff erst nach dem Trainerwechsel durchstartete

Rechnet man die Neuauflage Patriots vs. Rams am 4. Februar mit ein, stand der 41-Jährige in nunmehr 16 % (!) aller Endspiele auf dem Feld. Die Grafik zeigt seine 4 größten Stärken gegenüber vielen anderen Quarterbacks auf. Um ein Haar wäre es im Super Bowl LIII zum Aufeinandertreffen mit dem Mann gekommen, der so ziemlich alle bedeutenden NFL-Rekorde hält, die sich Brady noch nicht geschnappt hat: Drew Brees von den New Orleans Saints! Vereinzelt diktiert die nicht geahndete Pass Interference, obendrein ein strengstens verbotener Helm-gegen-Helm-Hit, aus dem NFC-Finale weiter die US-Schlagzeilen vor dem weltweit größten Einzelsportereignis.

GOAT (Kurzform für Greatest of all Time) vs. Future haben wir daraufhin das Duell der Spielmacher getauft. Aus der neuen Quarterback-Generation um Baker Mayfield (Cleveland), Patrick Mahomes (Kansas City) und Jared Goff ist es tatsächlich der Spielmacher der LA Rams, der „Tom Terrific“ – rein von seiner Spielweise her – am nächsten kommt. Beide sind klassische Pocket Passer. Big Plays mit über 20 Yards Raumgewinn sieht man bei Brady und Goff nicht ganz so häufig, aber oft genau dann, wenn das Team sie braucht. Dazu legte der Nummer 1-Pick von 2016 während des starken Saisonstarts (8 Siege in den ersten 8 Spielen) auch noch 6 Game Winning Drives hin – bekanntlich die große Spezialität seines Gegenübers.

Freilich finden sich schlagkräftige Argumente, die Sean McVay als das wahre Superhirn hinter Jared Goff und dem Erfolg der Kalifornier ausweisen. Es glich einer Art Verzweiflungstat, als die Rams ihn im Januar 2017 zum Nachfolger von Jeff Fisher ernannten. Ein Trainer, der heute noch immer jünger (33) ist als einige seiner Jungs auf dem Feld. Ohne nennenswerte Erfahrung als Spieler oder Head Coach hat McVay seit seinem Amtsantritt 75% seiner Spiele (32) gewonnen. Wenn es brenzlig wird, suchen die Widder mithilfe von McVays kreativem Playbook das Risiko.

Das große Knabbern und die Folgen

Ansonsten wäre der 26:23-Overtimesieg – unabhängig von der Fehlentscheidung – in New Orleans nicht zu Stande gekommen. McVay, schon im Vorjahr zum jüngsten Head Coach of the Year gewählt, avancierte zum jüngsten Trainer, der jemals im Finale steht. Ob er im Februar Mike Tomlin (Pittsburgh Steelers/36) als jüngsten Super Bowl-Champion an der Seitenlinie ablösen wird? Eine Frage, die maßgeblich mit einer anderen Frage zusammenhängt. Und zwar: Stellen Goff und McVay ihre eigentlich schärfste Waffe gegen die Patriots wieder scharf?

Unglaubliche 21 Touchdowns erzielte Todd Gurley (siehe Grafik) während der Regular Season. In den Playoffs sanken die Werte dann rapide. Um den Fitnesszustand des dominantesten Runningbacks der Liga, der im Dezember erstmals über Knieprobleme geklagt hatte, ranken sich immer größer werdende Fragezeichen. In Top-Form (89,4 Rushing Yards pro Spiel) wäre der pfeilschnelle Gurley den Patriots-Linebacker turmhoch überlegen. Bei den Buchmachern pendelten sich die anfangs als Favorit gehandelten LA Rams nun bei einer 2.20-Quote (alle Super Bowl-Wetten) ein.

Apropos Super Bowl-Wetten – Millionen-Einsätze auf den Ausgangs des Spiels sind in den USA keine Seltenheit! Manch einer zockt sogar darauf, wie lange die Soul-Sängerin Gladys Knight für die Nationalhymne vor dem Kick-off benötigt. Im Jahr 2017 wurde mit insgesamt 138,5 Mio. US-Dollar sogar ein neuer Wett-Rekord im Glückspielparadies Nevada aufgestellt. Wer das als verrückt einstuft, sollte den folgenden Abschnitt über den Essens-Konsum besser überspringen.

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Wie bitte 27 Milliarden Kalorien an nur einem Tag zu Stande kommen? Am Super Bowl-Sunday, der genau genommen die Funktion eines nationalen Feiertages erfüllt, geben sich die Amerikaner die volle Dröhnung. Ganz oben auf dem Speiseplan: Pizza und Chicken Wings! Extra für dieses Wochenende stellt die Fast Foot-Kette Pizza Hut mal eben 11.000 neue Aushilfskräfte ein. Lieferengpässe drohen in diesem Jahr bei den aus Mexiko importieren Avocado-Früchten (ca. 40.000 Tonnen).

Auch wenn statistisch knapp 1/3 aller TV-Zuschauer keine richtigen Football-Fans sind, werden 17.000 Tonnen fettige Snacks (Popcorn, Chips und Erdnüsse) zusammen mit 120 Mio. Liter Bier runtergespült. Gegen die so genannte Modekrankheit „Super Bowlities“ helfen Kopfschmerztabletten und andere Mittel dann nur bedingt weiter. Es ist zur Normalität geworden, dass am Tag nach dem größten Spektakel auf Erden über 10 Mio. Amerikaner einen Krankenschein einreichen.

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