Red Bull-Imperium - Teil 2: Extremsport aus der Dose

Red Bull-Imperium – Teil 2: Extremsport aus der Dose

Ob im Fußball, Eishockey, der Formel 1 oder zahlreichen Extremsportarten – mittlerweile hat der Getränkehersteller Red Bull überall seine Finger im Spiel. Getreu dem Leitspruch des Konzerns „Red Bull verleiht Flügel“ setzen die RB-Teams, überall auf dem Globus verteilt, regelmäßig zu sportlichen Höhenflügen an. Erfolg und die Mittel dazu polarisieren, teilweise auch gewollt.

In einer 2-teiligen Grafikstory erklären wir, wie Red Bull-Gründer und Marketing-Profi Dietrich Mateschitz über die Jahre ein derart gewaltiges Imperium aufbauen konnte. Nachdem die bwin Redaktion das globale Fußball-Netzwerk der Roten Bullen durchleuchtet hat, folgen in Part 2 nun Eishockey- und Motorsportteams sowie die teils unbekannteren, aber für das virale Marketing-Konzept nicht weniger wichtigen Extremsportler.

 

Athleten-Netzwerk: Kaum ein weißer Fleck auf der Karte

Schon mal Footvolley ausprobiert? Nein. Wie sieht’s wohl mit Ice Cross Downhill aus? Bitte was, werden sich einige Leser jetzt verdutzt fragen. Man kann das Spiel natürlich auch umdrehen. Kennen Sie Marco Fürst? Auch nicht. Letzte Chance: Philip Köster? Jetzt könnte es klingeln. Der auf Gran Canaria geborene 23-Jährige krönte sich 2011 zum ersten deutschen Windsurf-Weltmeister. In diesem Jahr kam Titel Nummer 4 hinzu. Gleichzeitig ist Köster einer von aktuell 38 Athleten aus Deutschland, die dem Sportler-Netzwerk von Red Bull angehören.

Dieses umfasst unter anderem Ironman-Sieger aus Brasilien und Neuseeland, eine indische Schachspielerin oder auch einen Kitesurfer von den Philippinen. Die ganz großen Aushängeschilder sind Ski-Star Lindsey Vonn, die sich derzeit auf die olympischen Winterspiele (alle bwin Olympia-Wetten) vorbereitet, und Brasiliens Nationalspieler Neymar. Alle listet Red Bull auf seiner Athletenseite auf. Sie ist nicht lang – sondern mit 505 Sportlern aus 67 Nationen extrem lang.

Da ist es wieder, dieses Wort, das regelmäßig in einem Atemzug mit Red Bull fällt. Der Getränkegigant dürstet nach Extremen. Man ermöglicht vielen Athleten eine Karriere als Vollzeitprofi – auch wenn die Sportart in der breiten Öffentlichkeit zunächst kaum jemand kennt. Motto: Je abgefahrener, desto besser! Die Strategie, auf junge, statt auf normale TV-Spots dynamische Sportler in den Mittelpunkte der Werbemaßnahmen zu stellen, sorgt fast jährlich für neue Rekordumsätze. 2016 brachten die silberblauen Dosen rund 6 Milliarden € ein. Also 27 Mal so viel, wie PSG der Neymar-Rekordtransfer gekostet hat.

Baumgartners Rekordsprung und die Folgen

Vor etwa 4 Jahren hat Felix Baumgartner den Hype um Extremsport noch einmal auf ein neues Level gehievt. Der Salzburger riskierte bei einem Überschallsprung („Red Bull Strato“) aus über 39 Kilometern Höhe sein Leben – der ultimative Adrenalin-Kick! Das hauseigene ServusTV sowie 200 weitere Fernsehsender aus der ganzen Welt zeigten das Event live. In der Folge begeisterten sich immer mehr Menschen für Skydive/Basejump (siehe Grafik) von festen Objekten. Red Bulls Gelprämien wurden höher, die Sprünge immer waghalsiger. Einige Stunts endeten tödlich.

Selbstverständlich bleiben die Wintersportarten in der Alpenrepublik die Nummer 1. So ist Dietrich Mateschitz hin und wieder beim EC Red Bull Salzburg anzutreffen. Noch 5 Jahre vor den Salzburger Fußballern (2005) hatte der Brausemilliardär bei den Eishockey-Cracks die Redbullisierung der Sportwelt eingeleitet. Zwischen 2007 und 2016 heimste das Team 7 Mal den Meistertitel in der EBEL ein. Als Mateschitz’ liebstes Kind gelten jedoch die Flugzeuge.

Mit dem Red Bull Air Race rief der Mann, der 2 Hangars am Airport in Salzburg sein Eigen nennt, eine eigene Kunstflug-Weltmeisterschaft ins Leben. Die kommende Saison (ab Februar 2018) führt die Piloten vom Wüsten-Emirat Abu Dhabi über die Kettenbrücke in Budapest bis nach Indianapolis. 2005 war für die Roten Bullen ohnehin ein strategisch wichtiges Jahr. Man kaufte die Lizenz von Jaguar Racing und wagte den Einstieg in die Formel 1.

Verstappen: Der Formel 1-Weltmeister von morgen

Ein Jahr später kam mit Toro Rosso ein weiterer Rennstall hinzu. Ähnlich wie bei den Fußballklubs (Liefering, Salzburg, Leipzig) betreiben die Österreicher so eine florierende Talentschmiede. Der 4-malige Weltmeister Sebastian Vettel, inzwischen im Ferrari-Cockpit, war 2009 von Toro Rosso zum großen Schwesternteam gewechselt. Ebenso das aktuelle RB-Duo Daniel Ricciardo sowie Max Verstappen, dem zurzeit talentiertesten jungen Fahrer in der Königsklasse des Motorsports. Wer glaubt, dass der 20-Jährige nach seiner Vertragsverlängerung bis 2020 schon in der kommenden Saison zum WM-Titel düst, wettet bei bwin – hier geht es zu den F1-Wetten.

Marktführer darf sich Red Bull in einer noch relativ jungen Branche nennen: eSports! Mehrere Fußball-Bundesligisten folgten dem Trend des digitalen Sports und haben ein eigenes FIFA 18-Team aufgestellt. Mit dem 2-maligen deutschen Champion und aktuellen Europameister Cihan Yasarlar wechselte sogar unlängst einer der begabtesten Konsolen-Kicker von Schalke 04 zu RB Leipzig. Beim prestigeträchtigen FIFA eWorld Cup (April/Mai 2018) wird für Red Bull auch der Däne August Rosenmeier, in der FIFA-Szene nur „Agge“ genannt, an den Start gehen.

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