Werner sagt ab: Wer Deutschland jetzt zur WM schießt

Werner sagt ab: Wer Deutschland jetzt zur WM schießt

Da ist es wieder, das Sturm-Problem! Die deutsche Nationalmannschaft muss das Ticket zur Weltmeisterschaft ohne Timo Werner lösen. Den 21-jährigen plagt eine Blockade der Halswirbelmuskulatur, weshalb er Bundestrainer Joachim Löw absagen musste. Nun geht ein altes Schreckgespenst des DFB-Teams um: Fragezeichen im Sturmzentrum.

Mit 6 Toren und 2 Vorlagen hat sich Werner seit seinem Debüt im März in Rekordzeit zum Topangreifer der Nationalmannschaft geschossen. Endlich hatte Löw einen Stürmer, der zuverlässig trifft. Nun macht der Körper des Shootingstars dem Bundestrainer einen Strich durch die Planung. Wer soll Deutschland gegen Nordirland zur Weltmeisterschaft nach Russland schießen? Die Situation ist angespannt.

Bestandsaufnahme: 1x richtig, 2x falsch

Mit dem verletzten Mario Gomez fällt noch eine weitere Option im Angriffszentrum aus, sodass Sandro Wagner der einzige gelernte Mittelstürmer im Kader ist. Gegen die robusten Verteidiger aus Nordirland stellt der wuchtige Hoffenheimer ein gutes Mittel dar. Mit 4 Toren und 3 Vorlagen in 9 Einsätzen im Verein ist er zudem der formstärkste Angreifer der laufenden Saison. Seine DFB-Bilanz beläuft sich indes nur auf die 3 Tore gegen San Marino.

Thomas Müller und Lars Stindl kommen als einzige Spitze nur bedingt in Frage und sind keine klassischen Knipser. Als Nebenspieler für Wagner oder als gemeinsame Doppelspitze dürfen sich beide aber Hoffnung auf einen Einsatz machen. Stindl präsentierte sich bei Borussia Mönchengladbach mit 2 Toren und 2 Assists in 8 Partien in ordentlicher Form. Müller hinkt nach einem Tor und einer Vorlage aus 10 Spielen für Bayern München in dieser Saison erneut seinen Ansprüchen hinterher. Der erfolgreichste deutsche Torschütze der WM-Quali ist aber immer für ein Tor im DFB-Dress gut.

Keine Nachnominierung! Ein Fehler?

Löw verzichtete auf eine mögliche Nachberufung als Reaktion auf Werners Ausfall – dabei gäbe es aussichtreiche Kandidaten. Mit Maximilian Philipp, Mark Uth und Kevin Volland machten gleich 3 deutsche Angreifer bei ihren Vereinen auf sich aufmerksam. Volland kam bereits im Hinspiel gegen Nordirland als Joker zum Einsatz. Der Leverkusener befindet sich mit 4 Toren und einer Vorlage zuletzt im Verein auf der Erfolgsspur und wäre eine denkbare Option gewesen.

U21-Europameister Philipp (9 Spiele, 4 Tore, 3 Vorlagen) und Hoffenheim-Stürmer Uth (10 Spiele, 6 Tore, 2 Vorlagen) haben hingegen noch keine Einsätze für die A-Nationalmannschaft vorzuweisen. Ein Länderspiel-Debüt in der wichtigen WM-Qualifikation ist dem Bundestrainer augenscheinlich ein zu großes Risiko. Beide könnten allerdings in Zukunft eine Rolle spielen, um einen möglichen Ausfall der bewährten Kräfte abzufangen. Obwohl Werner erst 8 Partien für die DFB-Auswahl absolviert hat, ist die Abhängigkeit von seinen Treffern zu groß für die Mission Titelverteidigung.

Im Confed-Cup erprobt: Schießen Stindl und Wagner Deutschland zur WM?

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