Weltmeisterschaft: Schaufenster nur noch für die ganz Großen

Weltmeisterschaft: Schaufenster nur noch für die ganz Großen

Die WM als Schaufenster. Viele Spieler hoffen, bei einer Weltmeisterschaft sich sprichwörtlich in die Notizbücher der ganz großen Klubs oder Ligen spielen zu können. Derzeit scheint es jedoch so, dass die Bundesliga (Alle Wetten zur Bundesliga) das Turnier in Russland nicht wirklich als Scouting-Plattform entdeckt hat. Wer konnte sich tatsächlich bei der WM für die Bundesliga empfehlen?

Jüngst begrüßte Bayer Leverkusen seinen neuen Stürmer Isaac Thelin. Der 26-jährige Schwede kommt auf Leihbasis vom RSC Anderlecht und soll im Sturm für Tore sorgen. Auch bei der WM war er für sein Heimatland im Einsatz. In 4 von 5 Spielen mischte er für die Tre Kronors jeweils als Joker mit, war allerdings insgesamt nur 37 Minuten auf dem Platz. Dass Leverkusen wegen seiner Leistungen bei der WM zugeschlagen hat, ist ziemlich unwahrscheinlich.

Hakimi kennt schon jeder

Borussia Dortmund hat gleich 2 WM-Fahrer verpflichtet. Zum einen wäre da der Däne Thomas Delaney, der allerdings kurz vorher seine Unterschrift unter den BVB-Vertrag setzte und während seiner Zeit bei Werder Bremen die Dortmunder Verantwortlichen überzeugte. Zum anderen ist da noch der Marokkaner Achraf Hakimi. Der 19-Jährige überzeugte in allen 3 Vorrundenpartien der Löwen vom Atlas tatsächlich und dürfte damit den Eindruck von Lucien Favre bestärkt haben, den Youngster von Real Madrid für 2 Jahre auszuleihen. Wer allerdings bei den Königlichen spielt, ist längst kein Geheimtipp mehr.

Spieler wie Frederik Rönnow (Dänemark, Eintracht Frankfurt) oder die Japaner Yuya Osako (Werder Bremen) und Genki Haraguchi (Hannover 96) machten schon vor der WM einen Deal mit ihrem neuen Arbeitgeber. Der Wechsel des Neu-Gladbachers und Schweizers Michael Lang wurde während des Turniers bekanntgegeben.

Keine Geheimtipps mehr bei der WM

Diese Beobachtung deckt sich mit der Analyse, dass bei solch einem großen Turnier im Anschluss auch häufig nur die ganz dicken Fische gehandelt werden. Siehe beispielsweise Cristiano Ronaldo, Alisson Becker, Fred oder Lucas Torreira in diesem Jahr. Die 3 Letztgenannten haben allesamt für mindestens 30 Mio. € Ablöse im Sommer in der Premier League einen neuen Arbeitgeber gefunden. Bereits 2014 gingen einige Spieler für eine üppige Entschädigung nach der WM zu einem neuen Klub. Wirkliche Newcomer waren auch sie vor 4 Jahren nicht mehr.

Man darf also vermuten, dass die Spieler, die bei einer WM am Start sind schon längst auf diversen Listen vieler Klubs und deren Scouts stehen. Wirklich überraschen lässt sich dort niemand mehr. Und horrende WM-Preise können so oder so nur die absoluten Top-Klubs bezahlen.

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Der Schweizer Xherdan Shaqiri wechselte nach der WM für die vergleichsweise schmale Transfersumme von rund 15 Mio. € von Stoke nach Liverpool.

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