Weltfußballer Luka Modric: Kritik ist unangebracht

Weltfußballer Luka Modric: Kritik ist unangebracht

Mit der Wahl von Luka Modric zum FIFA-Weltfußballer des Jahres 2018 endete am Montagabend in London eine Ära. In den letzten 10 Jahren hatten sich ausschließlich die Mega-Stars Lionel Messi (31) und Cristiano Ronaldo (33) diesen Titel gesichert.

Cristiano Ronaldo war erst gar nicht zur FIFA-Gala nach London gereist. Sein Rivale Lionel Messi (31), aus privaten Gründen ebenfalls nicht vor Ort, stimmte laut SPORT BILD für Luka Modric. Der 33-jährige Mittelfeldspieler von Real Madrid gewann vor Ronaldo und dem Ägypter Mohamed Salah (26) vom FC Liverpool.

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„Diese Auszeichnung gehört nicht mir allein, sondern auch meinen Teamkollegen von Real Madrid und der Nationalmannschaft“, erklärte der Vize-Weltmeister aus Kroatien in seiner kurzen Ansprache. Mit der Wahl des seit 2012 in Diensten der Königlichen stehenden Modric endete eine Ära. Seit 2007 und der Auszeichnung des Brasilianers Kaká wurden ausschließlich Modrics Ex-Teamkollege Ronaldo und Lionel Messi vom FC Barcelona „Weltfußballer des Jahres.“ Messi dominierte die Konkurrenz gar mit 4 Titeln in Folge zwischen 2009 und 2012.

Kritik an Ronaldos Fernbleiben ist berechtigt

Dass die beiden Mega-Stars, die den Spitzenfußball sowohl bei den individuellen Auszeichnungen als auch bei den Team-Wettbewerben im vergangenen Jahrzehnt zum privaten Duell machten, bei der Gala fehlten, brachte ihnen harsche Kritik ein. „Ronaldo bloßgestellt, Modric der Beste“, schrieb etwa Italiens Fußball-Tageszeitung Corriere dello Sport. „Modric siegt, Ronaldo schwänzt“, hieß es in BILD. Eine nachvollziehbare Kritik.

Luka Modric als Gegenentwurf zu Ronaldo

Sportlich steht der demütige, stille, manchmal sogar bedrückt wirkende Luka Modric, ein Gegenentwurf zum Exzentriker Ronaldo, in diesem Jahr nur bedingt über den Rivalen. Der zentrale Mittelfeldspieler war mit 3 Tor-Beteiligungen ein Garant für Kroatiens Lauf ins WM-Finale. Bei Real Madrid hatte er sich zuvor den 4. Champions-League-Titel gesichert. In La Liga (Alle Wetten zur Primera Division) lieferte Modric ein Tor und 6 Assists in 26 Einsätzen. Seine Wahl ist eher als Anerkennung für eine große Karriere zu werten.

Schlechter Stil vom Ronaldo-Clan

Die Kritik aus dem Ronaldo-Lager – CR7-Berater Jorge Mendes hatte schon Modrics Wahl zum „Fußballer Europas“ als „lächerlich“ abgetan – ist dennoch deplatziert. Dass der offizielle Twitter-Account von CR7 zu Modrics Wahl Fotos vom neu eröffneten Ronaldo-Museum mit der viel sagenden Zeile „Diese Trophäen stielt niemand. Sie sind alarmgesichert“ veröffentlichte, ist nur eins: Schlechter Stil.

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Sie waren bis Sommer Teamkollegen: Cristiano Ronaldo und der neue Weltfußballer Luka Modric.
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