Wegen Financial Fairplay: Ausverkauf beim AS Rom

Wegen Financial Fairplay: Ausverkauf beim AS Rom

„Es gibt null Chance, dass er weggeht“ sagte Sportdirektor Monchi vom AS Rom noch Mitte Juni über einen möglichen Abgang von Antonio Rüdiger und hielt fest, dass die Roma „kein Supermarkt“ sei. Nun, wenige Wochen später, hat der deutsche Nationalspieler die italienische Hauptstadt doch verlassen. Der Ausverkauf beim Vizemeister der Serie A hält an – auch weil die UEFA Druck macht.

Trainer Luciano Spalletti weg. Diverse Leistungsträger weg. Legende Francesco Totti weg. Das ist die bittere Realität in der ewigen Stadt. Die Gelb-Roten müssen sich in diesem Sommer neu erfinden. Seit 2015 stehen die Römer unter Beobachtung der UEFA und müssen im Rahmen des Financial Fairplay bis 2018 eine positive Bilanz aufweisen. Trotz eines fetten Transfergewinns in Höhe von aktuell rund € 40 Mio. drohen weitere Abgänge.

Kein Star wird verramscht

Neben Rüdiger, der für rund € 35 Mio. zum FC Chelsea wechselte, hat die Roma 2 weitere Leistungsträger für stattliche Summen ziehen lassen. Mohammed Salah ging für € 42 Millionen zum FC Liverpool. Der Wechsel von Leandro Paredes zu Zenit St. Petersburg spülte € 23 Millionen in die Kassen. Macht: € 100 Millionen für das Trio, das in der abgelaufenen Saison zusammen auf 84 Einsätze in der Serie A kam. Obwohl sie auf die Einnahmen angewiesen sind, kämpfen die Römer auf dem Transfermarkt also mit harten Bandagen.

Auch Abwehr-Chef Konstantinos Manolas befand sich bereits auf dem Absprung. Der Grieche verpasste aber den Medizincheck bei Zenit und kippte so den sicher geglaubten Transfer. Wie es mit dem Innenverteidiger weitergeht ist ungewiss. Ein Verbleib erscheint unwahrscheinlich. Auch die Wechsel-Gerüchte um Radja Nainggolan reißen nicht ab. Der belgische Führungsspieler wird heiß umworben. Ex-Trainer Spalletti mit Inter Mailand buhlt ebenso um den Mittelfeldmotor, wie einige englische Spitzenklubs. Nainggolan werde „definitiv bleiben“ schob Monchi den Riegel vor, was nach den Aussagen zu Rüdiger jedoch nichts heißen muss.

Es ist Zeit für Zugänge

Aktuell haben die Hauptstädter 4 Neuzugänge vorzuweisen. Darunter Schnäppchen wie die erfahrenen Maxime Gonalons (€ 5 Millionen, Olympique Lyon) oder Hector Moreno (5,7 Millionen, PSV Eindhoven). Hinzu kommen 4 weitere Spieler, die nach einer Leihe fest unter Vertrag genommen wurden. Unterm Strich jedoch keine Namen, die die Anhänger der Giallorossi in Jubelarien versetzten dürfte. Zudem klafft auf der offensiven Außenbahn noch das Loch, das Salah hinterlassen hat.

„Die Zeit wichtige Spieler zu verkaufen, ist vorüber. Nun bauen wir ein Team mit den Möglichkeiten, die der Markt hergibt“ verkündete Sportdirektor Monchi. Diese Möglichkeiten sind auf dem derzeit überhitzen Markt rar gesät – besonders für einen Verein, dem durch die UEFA-Auflagen die Hände gebunden sind. Dennoch kann von einem Untergang Roms nicht die Rede sein, die Rolle als Herausforderer von Meisterschafts-Favoriten Juventus Turin werden in der anstehenden Saison aber andere übernehmen müssen.

Die Roma will trotz Verkäufen wieder angreifen.
In der abgelaufenen Saison jagten die Römer die alte Dame aus Turin bis kurz vor Schluss.

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