Von Jägern und Gejagten: Saisonausblick auf die 2. Bundesliga

Von Jägern und Gejagten: Saisonausblick auf die 2. Bundesliga

U21-EM, der Confed Cup sowie der ein oder andere Transfer-Knaller haben die fußballlose Zeit bislang halbwegs erträglich gemacht. In 4 Wochen rollt dann zumindest in der 2. Bundesliga wieder der Ball. Die bwin-Redaktion startet vorab eine Unterhausbesichtigung und gibt eine erste Prognose für den Aufstiegskampf ab:

Ein Spruch gehört zur dieser Spielklasse wie der Hamburger SV zum Oberhaus. Über Jahre warb DSF (jetzt Sport1) mit „der besten 2. Liga aller Zeiten“. Wahlweise auch mal die stärkste oder spannendste – Hauptsache Superlative! Dafür fühlt sich nun Ilia Gruev zuständig. Der Trainer des Aufsteigers MSV Duisburg spricht gar von der stärksten 2. Liga der Welt.

Ab dem 28. Juli wird sich dann zeigen, wie viel Wahrheitsgehalt in dieser Einschätzung steckt. Fakt ist: Glasklare Favoriten wie in den letzten beiden Jahren (2016: VfB Stuttgart und Hannover 96; 2015: SC Freiburg und RB Leipzig) für den Aufstieg suchen Freunde der Langzeitwetten in diesem Jahr vergeblich.

FCI-Kapitän Matip: „Schanz zu einer Festung machen“

Die niedrigste Meisterquote (5.00) setzen unsere Buchmacher beim FC Ingolstadt an. Nach dem Bundesliga-Abstieg hat der FCI an Trainer Maik Walpurgis festgehalten, aber mit Mathew Leckie (Hertha BSC) und Pascal Groß (Brighton & Hove Albion) wichtige Stammkräfte verloren. „Wir starten mit einem Heimspiel, wollen die Schanz wieder zu einer Festung machen“, kündigt Kapitän Marvin Matip an.

Zum Saisonstart in der 2. Bundesliga wartet gegen Union Berlin gleich eine Nagelprobe auf die Schanzer. In der Vorsaison waren die Hauptstädter dem Spitzentrio Stuttgart/Hannover/Braunschweig lange auf den Fersen. Gelingt diesmal das Meisterstück von Köpenick? Quote: 8.00. Damit der Mannschaft von Trainer Jens Keller nicht erneut im Endspurt die Puste ausgeht, verstärkt Akaki Gogia die Eisernen. Der Georgier (10 Tore, 2 Vorlagen) war bei Ligakonkurrent Dynamo Dresden ein Fixpunkt in der Offensive.

FCI-Trainer Maik Walpurgis betritt in der 2. Bundesliga Neuland.

Die halbe Liga lauert auf den großen Wurf

Jeweils eine Quote von 6.00 weisen Eintracht Braunschweig und der 2. Bundesliga-Absteiger aus Darmstadt auf. Der SVD geht mit einer fast rund erneuerten Mannschaft, darunter Weltmeister Kevin Großkreutz, in die Saison – riecht nach einer Wundertüte. In Braunschweig herrschen ganz andere Vorzeichen. Der langjährige Coach Torsten Lieberknecht muss die gräulichen Erinnerungen an die verlorene Relegation gegen den VfL Wolfsburg aus den Köpfen seiner Spieler bekommen.

Mahnende Beispiele für eine schwache Saison nach einem Fast-Aufstieg stellen der 1. FC Nürnberg oder der Karlsruher SC da. „Die Liga ist noch einen Tick ausgeglichener“, analysiert Eintracht-Manager Marc Arnold. Ein Drei-, Vier- oder Fünfkampf bis zum Saisonende wäre denkbar.

Bei einer breiten Spitzengruppe rechnet sich der VfL Bochum mit seinem ambitionierten Trainer Gertjan Verbeek („Unser Ziel ist es, oben mitzumischen“) Chancen auf die Rückkehr in Liga 1 aus. So dürfte intern auch die Marschroute für St. Pauli oder Dynamo Dresden aussehen. In den vergangenen 5 Jahren stieg der Zweitliga-Meister mit einer durchschnittlichen Punktzahl von 69,8 auf.

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