Videobeweis: Forderung eines Challenge-Systems in Italien

Videobeweis: Forderung eines Challenge-Systems in Italien

Die Einführung des Videobeweises im Fußball hat in den letzten Jahren für weitreichende Diskussionen gesorgt. Die Entscheidungen sind nicht transparent genug, der Prozess dauert zu lange und stört den Spielfluss. Auch Manipulationsvorwürfe standen im Raum. Nur einige von vielen Kritikpunkten für ein technisches Hilfsmittel, das den Fußball in der Vergangenheit fairer machen sollte. Nun fordert der italienische Verband FIGC bei der FIFA die Testphase eines neuen Systems.

Der Kölner Keller

Kaum ein Fan hat sich mit der Einführung des Videobeweises angefreundet. Denn der Begriff „Kölner Keller“ hat immer mehr negative Züge angenommen. Dennoch scheint der VAR aus dem Profi-Fußball nicht mehr wegzudenken zu sein. Seit der Saison 2017/18 steht den Unparteiischen dieses Hilfsmittel zur Verfügung, um Entscheidungen auf dem Feld zu überprüfen und gegebenenfalls zu revidieren.

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Zuletzt gab es in der Zweitligapartie (alle 2. Bundesliga-Wetten) zwischen Dynamo Dresden und dem SV Darmstadt 98 eine Entscheidung, die äußerst fragwürdig war. Patrick Schmidt erzielte den vermeintlichen 3:3-Ausgleichstreffer. Doch nach Eingriff des Video-Schiedsrichters wurde das Tor aufgrund einer Abseitsstellung von Mitspieler Jannis Nikolaou nicht gegeben. Erneut stellte sich die Frage: Wann kommt der Videobeweis zum Einsatz und wann nicht? Denn eine klare Fehlentscheidung war nicht zu erkennen.

Einführung des Challenge

Unabhängig von den Ereignissen in Deutschland hat nun der italienische Verband eine Reform des bestehenden Systems gefordert. Denn auch in der Serie A (alle Serie A-Wetten) reißen die Vorwürfe um die Entscheidungen des Videoschiedsrichters nicht ab. Nun soll ein Challenge-System, ähnlich dem des Tennis getestet werden. Die Forderung besteht darin, dass die Trainer Entscheidungen auf dem Feld anfechten können, um strittige Situationen nochmal zu überprüfen. Dabei wurde bisher nicht angegeben, wie oft diese Möglichkeit für eine Mannschaft besteht.

Auch in anderen Sportarten gibt es die sogenannte Challenge. So haben beispielsweise die Head-Coaches im American Football das Recht, 2 Szenen pro Spiel prüfen zu lassen. Dabei muss das Team jedoch noch mindestens eine Auszeit zur Verfügung haben. Zusätzlich darf die Spielzeit in der Halbzeit nicht weniger als 2 Minuten betragen. Solche Bedingungen könnten auch im Fußball eingeführt werden. Auch in puncto Transparenz könnte sich die FIFA bei der NFL bedienen. Dort verkünden die Referess die Entscheidungen per Mikro, wobei es 3 verschiedene Ausgänge gibt. Confirmed: Die Bilder bestätigen die Entscheidung der Schiedsrichter. Stands: Die Entscheidung der Schiedsrichter bleibt bestehen, weil die Bilder nicht eindeutig das Gegenteil beweisen. Overturned: Die Bilder beweisen das Gegenteil und die Entscheidung wird geändert.

Doch schon die Einführung des Videobeweises hat sich bei der FIFA in die Länge gezogen. Wann eine Revolution des VAR über die Bühne geht, bleibt auch eine Frage der Zeit.

Sorgte nicht nur bei der WM in Russland für Diskussionsbedarf – der VAR

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