VfL Wolfsburg: Prominente Namen auf der Sturm-Wunschliste

VfL Wolfsburg: Prominente Namen auf der Sturm-Wunschliste

In der bisherigen Transferperiode hat der VfL Wolfsburg eher durch Verkäufe als durch Zugänge auf sich aufmerksam gemacht. Spieler wie Max Kruse (Bremen), Naldo (Schalke) und André Schürrle (Dortmund) haben den Klub verlassen, große Namen wurden dafür bislang nicht verpflichtet. Aber das könnte sich in Kürze ändern, denn die Niedersachsen haben ihre Fühler nach neuen Stürmern ausgestreckt.

Mit Kruse und Schürrle sind dem VfL Wolfsburg 2 Offensivkräfte weggebrochen. Zudem hat auch Sturm-Flop Nicklas Bendtner den Klub verlassen. Zwar wurde mit Borja Maroyal (Real Madrid), Daniel Didavi (VfB Stuttgart), Jakub Blaszczykowski (Borussia Dortmund) und Josip Brekalo (Dinamo Zagreb) quantitativ und teils talentierter Ersatz besorgt, den ganz großen Namen sucht man beim ambitionierten VW-Klub bislang allerdings vergeblich.

Bevor die Bundesliga allerdings am 26. August startet, will der DFB-Pokalsieger von 2015 noch einen hochkarätigen Stürmer präsentieren. Ein Name geistert dabei seit Wochen durch die Autostadt, jetzt soll der Deal kurz vor dem Abschluss stehen. Italiens EM-Teilnehmer Simone Zaza von Juventus Turin steht auf dem Sprung nach Wolfsburg. Laut einem Bericht von Sky Italia haben sich beide Klubs auf die Rahmenbedingungen geeinigt. Demnach bezahlen die Wölfe € 25 Mio. für den 25-Jährigen.

„Wir suchen jemanden, der über einen längeren Zeitraum nachgewiesen hat, dass er torgefährlich sein kann.“

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Simone Zaza ist der absolute Wunschkandidat des VfL Wolfsburg.

VfL-Manager Klaus Allofs umriss im kicker das Anforderungsprofil für den neuen Stürmer. Zaza hat in 87 Serie-A-Spielen 25 Tore erzielt. Neben Juventus Turin ging der 14-malige Nationalspieler in der höchsten italienischen Spielklasse für US Sassuolo, Atalanta Bergamo und Sampdoria Genua auf Torejagd.

Sollte es widererwartend doch nicht zu einem Zaza-Transfer kommen, haben die Wölfe bereits einen Plan B in der Tasche – und der spielt ebenfalls bei Juventus Turin. Ob dieser Plan B allerdings realisierbar wäre, ist äußerst fraglich. Laut Medienberichten aus Italien ist Mario Mandzukic eine Alternative für Wolfsburg. Zwar wurde das bereits von den Niedersachsen dementiert, doch die Gerüchte halten sich hartnäckig. Nach der Verpflichtung von Gonzalo Higuain droht dem Kroaten bei der Alten Dame die Ersatzbank. Bereits von 2010 bis 2012 spielte Mandzukic für den VfL und stellte seinen Torriecher in der Bundesliga unter Beweis.

Aus England schwappte in den vergangenen Tagen das Gerücht nach Deutschland, dass auch Wilfried Bony ein Thema beim VfL wäre. Der Ivorer in Diensten von Manchester City hat bei den Skyblues unter dem neuen Trainer Pep Guardiola einen schweren Stand. Allerdings ist ein Abschied des Stürmers aus der Premier League unwahrscheinlich. Auch Everton und der FC Arsenal buhlen um Bony und hätten wohl auch kein Problem damit, das Gehalt des 27-Jährigen zu stämmen.

Bereits vor einigen Wochen wurde Mario Gomez mit Wolfsburg in Verbindung gebracht. Der deutsche Nationalspieler ist nach seinem feststehenden Abschied von Besiktas Istanbul auf Vereinssuche. Eine Rückkehr in die Bundesliga soll aber nicht die bevorzugte Variante des ehemaligen Bayern-Stars sein. Zudem kokettiert auch der FC Barcelona mit einer Verpflichtung des 31-Jährigen.

Egal wen der VfL Wolfsburg am Ende auch an Land ziehen wird: Im Vergleich zu den bisher getätigten Transfers der Wölfe wird der neue Stürmer mehr Aufmerksamkeit generieren und für Schlagzeilen sorgen.

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