Wolfsburg: Labbadia kommt - Rebbe bleibt Manager auf Bewährung!

Wolfsburg: Labbadia kommt – Rebbe bleibt Manager auf Bewährung!

3 Tage vor dem wegweisenden Keller-Duell beim FSV Mainz 05 steht der VfL Wolfsburg mit einem neuen Cheftrainer da. Dass die Vereinsführung am Dienstag den erprobten „Feuerwehrmann“ Bruno Labbadia als Schmidt-Nachfolger aus dem Hut gezaubert hat, löst nicht alle Probleme. Ob der junge Manager Olaf Rebbe bei der Suche nach dem 3. VfL-Coach für die laufende Saison überhaupt die treibende Kraft war, darf bezweifelt werden.

In der Pressemitteilung zu seinem Rücktritt wurde Ex-Trainer Schmidt nicht direkt zitiert. „Er wolle dem VfL ermöglichen, die aktuelle sportliche Situation durch neue Impulse von der Trainerbank zu verbessern und den immer weiter ansteigenden öffentlichen Druck vom Verein zu nehmen“, hieß es dort. Soweit, so klar. Den Druck auf Olaf Rebbe hat der Schweizer jedoch eher erhöht, ja dessen Position weiter geschwächt.

Neu-Trainer mit starker Sieg-Quote in Auftaktspielen

Schon nach der Last-Minute-Niederlage gegen den FC Bayern (1:2) kam dem angeschlagenen Manager ein scheinbar unscheinbarer Satz über die Lippen.

„Das kann ich nicht bewerten“ (Olaf Rebbe auf die Frage, ob die Partie in Mainz ein Endspiel für Martin Schmidt sei)

Bruno Labbadia: Wolfsburg ist seine 4. Station als Bundesliga-Coach!

Spätestens jetzt ist der 39-Jährige, der das Ruder im Januar 2017 von seinem ehemaligen Ziehvater Klaus Allofs übernahm, aber nie in die Geschäftsführer-Ebene der Wölfe aufgestiegen war, allenfalls noch als Manager auf Bewährung anzusehen. Im 2. Jahr hintereinander dümpelt der verjüngte, aber weiter teuere Kader – Rebbe investierte insgesamt über 100 Mio. € für Neuzugänge – im Abstiegskampf herum.

Führt Neu-Trainer Labbadia die Niedersachsen aus der Krise und startet seine Mission Klassenerhalt mit einem Sieg in Mainz? Quote 3.00 (alle Bundesliga-Wetten)! In Stuttgart, Leverkusen sowie bei der ersten Amtszeit als HSV-Coach konnte er seine Auftaktspiele gewinnen.

Wann und wie handelt García Sanz?

Unter der Regie von Vorgänger Schmidt war der VfL Wolfsburg zwar schwerer (6 Niederlagen) zu schlagen. Die volle PS-Zahl bekam der gelernte KFZ-Mechaniker, den Rebbe in der besagten Pressemitteilung noch mal als Wunschlösung gelobt hat, bei wiederum 3 Siegen und 11 Unentschieden zu selten auf die Straße. Der 50-Jährige war bei seinem Rücktritt vom überfordert wirkenden Manager nicht umzustimmen.

Lange dauert es erfahrungsgemäß nicht mehr, bis Francisco Javier Garcia Sanz auch hier für klare Verhältnisse sorgt. Das mächtige VW-Vorstandsmitglied könnte zu einer kompletten Neuausrichtung in der sportlichen Leitung tendieren. Nicht ohne Grund machte bereits prominente Namen die Runde. Jörg Schmadtke (zuletzt 1. FC Köln) wäre sofort verfügbar und hat bei der Rückkehr in den Fußball-Norden offenbar die Wahl zwischen dem HSV und Wolfsburg.

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