VfL Wolfsburg: Bruno Labbadia auf den Spuren von Friedhelm Funkel

VfL Wolfsburg: Bruno Labbadia auf den Spuren von Friedhelm Funkel

Ohne Bruno Labbadia (53) wäre der VfL Wolfsburg möglicherweise nicht mehr in der Bundesliga. Der Coach rettete die „Wölfe“ in der vergangenen Saison vor dem Abstieg. Nun lässt er sie Europapokal-Luft schnuppern. Eigentlich beste Voraussetzungen für eine Vertragsverlängerung. Doch Labbadia zögert.

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Das Kicker-Sportmagazin sieht die Zusammenarbeit zwischen Bruno Labbadia und dem VfL Wolfsburg vor dem „Aus“ – „Klare Tendenz: Trennung“, heißt es dazu in der Donnerstagsausgabe. „Noch haben keine Gespräche bezüglich der Zukunft stattgefunden. Das ist angesichts des sportlichen Erfolges etwas verwunderlich.“ Stimmt. Normalerweise werden in weniger stürmischen Zeiten auch die Verträge der Trainer verlängert. Labbadias Kontrakt läuft zum Saisonende aus. (Alle Bundesliga-Wetten).

Vertragsverlängerung? Labbadia ist „ganz entspannt“

Der „Retter“ des VfL aus dem Vorjahr, der die Wolfsburger in der Relegation vor dem Sturz in die Zweitklassigkeit bewahrte, gibt sich in den Interviews gewohnt locker. „Bundesliga-Trainer sind sowieso immer Getriebene und ich bin in einer Lebenssituation, in der ich sehr, sehr entspannt bin. Das gefällt mir“, sagte Labbadia nach dem 3:0-Erfolg in Mönchengladbach bei Sky.

Labbadia: Nie länger als 1,5 Jahre bei einem Verein

Ein „getriebener“ Retter, der zum nächsten Bundesliga-Brennpunkt aufbricht? Möglich wäre es. Gerüchten zufolge soll der kriselnde FC Schalke 04 an Labbadia interessiert sein. Umgekehrt ist der Salzburger Erfolgstrainer Marco Rose (42) wohl ein Thema in Wolfsburg. Ein Abschied des ehemaligen Nationalspielers am Saisonende würde in Labbadias Trainer-Vita passen. Seine durchschnittliche Verweildauer bei einem Verein beträgt 1,57 Jahre. Beim Hamburger SV, wo 1987 auch Labbadias Bundesliga-Karriere begann, war er sogar 2-mal engagiert (2009/2010 und 2015/16).

Trainer-Veteran Funkel: Bei 5 Klubs nur ein Jahr tätig

Retter Labbadia am Saisonende weg? Mit dieser Strategie würde er auf den Spuren des ältesten, aktiven Bundesliga-Trainers wandeln. Friedhelm Funkel (65), Trainer-Veteran von Fortuna Düsseldorf, bleibt im Schnitt 2,16 Jahre bei einem von ihm betreuten Klub. Diese Bilanz wird durch die 5-jährige Verweildauer des rührigen Rheinländers bei Eintracht Frankfurt von 2004 bis 2009 angehoben. Dazu kommen 5 Jahre bei Bayer 04 Uerdingen von 1991 bis 1996. Bei den Krefeldern erlebte Funkel als Spieler mit dem DFB-Pokalsieg 1985 seinen größten Erfolg. 4 Jahre lang stand er auch beim MSV Duisburg in der Trainerverantwortung. Bei 1860 München, Alemannia Aachen, dem VfL Bochum, Hertha BSC und dem 1. FC Köln hielt es Funkel nie länger als ein Jahr. Mitte Januar hatte man in Düsseldorf voreilig den Abschied von Funkel zum Saisonende verkündet, sich nach einem turbulenten Verhandlungstag doch noch auf Fortsetzung der Zusammenarbeit einigen können. Für ein weiteres Jahr…

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Der Retter hat es wieder geschafft: Die Fans des VfL Wolfsburg feiern Bruno Labbadia nach der erfolgreichen Relegation 2018 bei Holstein Kiel.
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