Logische Konsequenz: VfB verlängert mit Korkut

Logische Konsequenz: VfB verlängert mit Korkut

Was sich seit einigen Wochen abgezeichnet hat, wurde nun perfekt gemacht: Tayfun Korkut wird auch in der neuen Saison der Fußball-Bundesliga (alle Bundesliga Wetten) den VfB Stuttgart trainieren. Sein Halbjahres-Vertrag wurde nach der starken Rückrunde mit 31 Punkten bis ins Jahr 2020 verlängert. Damit stellen die Schwaben die Weichen für eine erfolgreiche und ambitionierte Zukunft.

Viel Kritik prasselte auf die Verantwortlichen des VfB Stuttgart ein, als sie Ende Januar Hannes Wolf entließen und Tayfun Korkut als neuen Trainer präsentierten. Aber der mutige Schritt zahlte sich aus: Mit 31 Punkten aus 14 Spielen führte der 44-Jährige die Schwaben aus den Tabellenkeller hinauf bis auf Platz 7. Hätte Bayern München das Pokalfinale gegen Eintracht Frankfurt (1:3) gewonnen, Stuttgart würde in der kommenden Saison in der Europa League spielen.

Trainer und Co-Trainer bleiben VfB treu

Jetzt gab es für Korkut die Belohnung. Sein Vertrag, der ursprünglich bis zum 30. Juni datiert war, wurde verlängert. Das neue Arbeitspapier läuft bis Ende Juni 2020. Auch die Verträge der beiden Co-Trainer, Ilja Aracic und Steven Cherundolo, wurden ausgedehnt.

VfB-Sportvorstand Michael Reschke sagte zu den Gründen der Verlängerung: „Der sportliche Erfolg in den vergangenen Monaten war außergewöhnlich, aber ebenso wichtig für uns ist die Professionalität, mit der sich die 3 in den Klub einbringen und die Harmonie und die Erfolgsbesessenheit.“

Korkut zeigt es den Kritikern

Für Korkut bahnt sich beim VfB das erste lange Engagement seit seiner Tätigkeit bei Hannover 96 (2014-2015) an. Im Anschluss daran waren seine Amtszeiten beim 1. FC Kaiserslautern (6 Monate) und bei Bayer Leverkusen (3,5 Monate) nur von sehr kurzer Dauer. Auch deshalb waren die Fans im Ländle überaus kritisch und skeptisch, als ihnen der ehemalige türkische Nationalspieler vor 5 Monaten als neuer Trainer präsentiert wurde.

Mit dem VfB holte Korkut im Schnitt 2,21 Punkte pro Partie. Das ist der mit Abstand höchste Durchschnitt in der bisherigen Trainer-Karriere des gebürtigen Stuttgarters. In Hannover (1,17), Kaiserslautern (1,06) und Leverkusen (1,00) lag er weit hinter dem aktuellen Wert. Mit Stuttgart lautet seine bisherige Bilanz: 9 Siege, 4 Unentschieden und nur eine einzige Niederlage.

VfB mit ambitionierten Zielen

Stuttgart will mit Korkut in den nächsten Jahren hoch hinaus. VfB-Präsident Wolfgang Dietrich gab in einem Interview mit der Sport Bild im Juli 2017 die Marschroute vor: „Wir wollen in 4 Jahren wieder im ersten Drittel der Bundesliga angekommen sein. Mein Traum ist, dass wir in der Tabelle bestenfalls nur 2 Vereine vor uns haben. Der eine sitzt im Süden, der andere im Westen.“ Gemeint sind Bayern München und Borussia Dortmund. Bis dahin ist es für die Schwaben aber noch ein langer Weg, denn die Konkurrenz um Schalke, Leipzig, Leverkusen und Hoffenheim schläft nicht.

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