VfB Stuttgart: Bereit für den nächsten Schritt!

VfB Stuttgart: Bereit für den nächsten Schritt!

Die Schwaben – neben Bayern München einziger Bundesliga-Klub mit einem neuen Weltmeister im Kader – planen den großen Coup. Der VfB will nach jahrelanger Tristesse endlich wieder europäisch spielen. Experten räumen Stuttgart sogar Champions-League-Chancen ein.

Keine Frage: Der VfB Stuttgart ist wieder „in“ im Ländle. 33.000 verkaufte Dauerkarten für die neue Saison, eine auf 65.000 angewachsene Anzahl an Vereinsmitgliedern, 90% Auslastung im Logenbereich der Mercedes-Benz-Arena und ein frisch gebackener Weltmeister Benjamin Pavard machen die Vorfreude auf die neue Spielzeit in der Schwaben-Metropole mit Händen greifbar.

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„Man merkt in vielen Gesprächen, dass der VfB wieder ein anderes Standing hat, dass die Türen wieder schneller und einfacher aufgehen“, sagte Stuttgarts Marketing-Vorstand Jochen Röttgermann dem Kicker-Sportmagazin (Donnerstagausgabe).

Nach jahrelanger Tristesse ist der VfB Stuttgart wieder obenauf

Vor gerade mal 2 Jahren war der 3-malige Bundesliga-Meister die Lachnummer der Liga. Nach jahrelanger Tristesse musste der VfB den bitteren Gang in die 2. Liga antreten. Dem Wiederaufstieg folgte die richtungweisende Ausgliederung 2017. Mit einer „Anschubfinanzierung“ durch Investor Daimler in Höhe von 41,5 Mio. € gelang den Schwaben die Wende. Es folgte eine phänomenale Rückrunde in der Bundesliga (Alle Bundesliga-Wetten) 2018 mit 34 Zählern aus 14 Spielen. Auf Platz 7 verpasste Stuttgart nur durch den Pokalsieg des Südwest-Rivalen Eintracht Frankfurt die Qualifikation für die Europa League.

VfB-Legende Christoph Daum: „Champions League, warum nicht?”

Diese sollte in der kommenden Saison drin sein. „Wir verfügen über eine gut aufgestellte und ausbalancierte Mannschaft“, sagt VfB-Sportvorstand Michael Reschke. Auch der legendäre VfB-Coach Christoph Daum, 1992 mit den Schwaben Deutscher Meister, traut seinem Ex-Klub mehr zu. „Wie sich der VfB, auch dank des kompetenten Kaderplaners und Netzwerkers Michael Reschke verstärkt hat, sieht durchaus vielversprechend aus. Alle Positionen sind nicht nur doppelt, sondern qualitativ hochwertig besetzt“, schrieb Daum in einer Kicker-Kolumne. Er ist sicher: „Mit etwas Glück traue ich den Schwaben durchaus Großes in der kommenden Saison zu. Warum sollte sich der VfB nicht für die Champions League qualifizieren?“ Konkurrenten wie Borussia Dortmund, so Daum, müssten sich neu aufstellen, Schalke, 1899 Hoffenheim oder Eintracht Frankfurt müssten die Doppelbelastung wegstecken und sich neu beweisen. Die Mannschaft von Trainer Tayfun Korkut ist in der Tat dank der fehlenden Mehrbelastung im Vorteil.

Nicht nur doppelt, sondern qualitativ besser besetzt

Dass der VfB Stuttgart das Potenzial zur Überraschungsmannschaft hat, lässt der Blick auf die Neuzugänge vermuten. Fast 35 Mio. € investierte der Verein bisher in erfahrene Spieler wie Gonzalo Castro (31), den man für 6,5 Mio. € vom BVB holte. Daniel Didavi (28) und Marc Oliver Kempf (23) wurden ablösefrei vom VfL Wolfsburg und vom SC Freiburg verpflichtet. Pablo Maffeo (21) kommt für 10 Mio. € Leihgebühr vom englischen Meister Manchester City und könnte neben dem frisch gekürten französischen Weltmeister Benjamin Pavard ein Eckpfeiler in der VfB-Abwehr werden. Kempf dürfte hier dem Routinier Holger Badstuber Konkurrenz machen, der 20-jährige Außenverteidiger Borna Sosa von Dinamo Zagreb (Ablöse: 8 Mio. €) sitzt Insua im Nacken. Im Angriff kann der 8,5 Mio. € teure Nicolas Gonzalez (20) von den Argentinos Juniors WM-Fahrer Mario Gomez unter Zugzwang bringen.

Erfolgscoach Tayfun Korku tritt die Euphorie-Bremse

„Wir sollten nicht über Platzierungen reden, sondern wieder von Spiel zu Spiel denken“, ist Tayfun Korkut bemüht, die Euphorie nicht noch mehr anzuheizen. Der 44-Jährige fordert viel mehr, „an die Leistungen anzuknüpfen, die wir in der Rückrunde gezeigt haben.“ Ein Stimmungskiller könnte bereits das Auftaktprogramm sein. Stuttgart reist am ersten Spieltag zum 1. FSV Mainz 05, wo man keines der letzten 10 Pflichtspiele gewinnen konnte. Mit dem Heimspiel gegen Branchenprimus FC Bayern München wartet direkt die erste Bewährungsprobe, ehe es zum badisch-schwäbischen Duell zum SC Freiburg geht.

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Eigengewächs und Hoffnungsträger: Daniel Didavi (l.) spielte bereits 2010 bis 2016 für den VfB Stuttgart und kehrt nun zurück.

 

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