Neue, alte Übermacht: England beherrscht die Champions League

Neue, alte Übermacht: England beherrscht die Champions League

Historisch! Erstmals überhaupt qualifizieren sich 5 Klubs aus einer Liga für die Endrunde der Champions League. In den letzten Jahren noch die Lachnummer Europas, meldet sich Premier League in dieser Spielzeit eindrucksvoll zurück. Das gesamte Königreich hofft nun auf den Henkelpott.

Erstmals kommen 5 der besten 16 Mannschaften Europas aus einer Liga. Erstmals seit 2006 gibt es wieder 4 englische Gruppensieger. Die Vereine von der Insel überflügeln die gesamte Gruppenphase. Tottenham Hotspur verdrängt sogar Titelverteidiger Real Madrid vom Spitzenplatz. Auch Liverpool, Manchester City und Manchester United gewinnen souverän ihre Gruppen. Einzig Chelsea verpasst den 1. Rang – das jedoch nur äußerst knapp durch den direkten Vergleich mit AS Rom. Die Engländer sind das Maß aller Dinge.

Das Ende der Durststrecke

Seit dem Titelgewinn des FC Chelsea 2012 in München hat kein Klub aus dem Mutterland des Fußballs mehr das Endspiel der Königsklasse erreicht. Seitdem war 2 Mal im Halbfinale Endstation für England, 2 Mal bereits im Achtelfinale und in der Spielzeit 2016/17 schied mit Leicester City das letzte Team im Viertelfinale aus. Das in dieser Zeit nur maximal 2 Gruppensiege englischer Klubs pro Jahr eingefahren wurden, ist ein guter Grund für das mäßige Abschneiden.

In der diesjährigen Champions League gehen erstmals seit 2006/07 wieder 4 englische Gruppenerste im Achtelfinale den vermeintlich großen Brocken aus dem Weg. Platz 1 ist für die Mannschaften von entscheidender Bedeutung. Seit der Saison 2008/09 überstanden nur Premier-League-Teams die Runde der letzten 16, die zuvor auch ihre Gruppe gewannen. Mit den ersten Plätzen der Spurs, der Reds und den beiden Vereinen aus Manchester sind die Chancen auf eine erfolgreiche K.o.-Phase rosig.

Mit Masse und Klasse

In den letzten 6 Jahren erreichten nur einmal 4 Klubs aus England die Runde der besten 16 Europas. Zuvor war das in 7 Auflagen nur 2 Mal nicht der Fall. Zwischen den Spielzeiten 2004/05 und 2011/12 – den ersten 8 des aktuellen Austragungs-Modus der Champions League – stand nur einmal kein englisches Team im Finale. In der Glanzzeit der Engländer erreichten in 3 Jahren in Folge 3 Klubs das Halbfinale (2006/07 bis 2008/09). Mit sogar 5 Vereinen unter den besten 16 des Kontinents könnte das Mutterland des Fußballs in der diesjährigen K.o.-Phase an alte Erfolge anknüpfen und alles in den Schatten stellen.

Doch nicht nur die Masse stimmt. Bereits in der Gruppenphase ließen die Mannschaften von der Insel aufhorchen. Die Ausbeute ist schier unglaublich: 70% der Spiele gewonnen und im Schnitt 2,3 Punkte pro Partie erzielt. Doch damit nicht genug: 2,66 Tore pro Begegnung bei durchschnittlich nur 0,86 Gegentoren. Zum Vergleich:

La Liga: 45,8% Siege – 1,83 Punkte – 1,79 zu 1,00 Tore

Serie A: 44,4% Siege – 1,55 Punkte – 1,5 zu 1,22 Tore

Bundesliga: 38,8% Siege – 1,33 Punkte – 1,6 zu 2,17 Tore

Den Teams aus den anderen Top-Ligen dürfte Angst und Bange werden angesichts der Übermacht der Premier League. Die Engländer sind dem Titel in der Champions League schon vor dem Jahreswechsel so nah wie lange nicht.

Manchester United bezwang Chelsea erst im Elfmeterschießen.
Unvergessen! 2008 gipfelte die Dominanz im rein-englischen Endspiel zwischen Manchester United und Chelsea.

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