TSG Hoffenheim: Lerneffekt zur rechten Zeit

TSG Hoffenheim: Lerneffekt zur rechten Zeit

Die TSG Hoffenheim setzt im Endspurt der Saison zum großen Finale an. Die Abwehr steht stabiler, seit 8 Spielen ist die Truppe von Julian Nagelsmann ohne Niederlage. Am Ende könnte doch noch die Qualifikation zur Champions League (alle Wetten zur Champions League) stehen. Aus dem Verlauf dieser Saison kann die Mannschaft sehr stark hervorgehen.

Ende November 2017 hört sich das im Kraichgau wie folgt an: „Die Realität ist, dass wir zwei von zwölf Spielen gewonnen haben. Wir müssen schleunigst wieder anfangen, alles für den Erfolg zu tun und nicht davon zehren, was lange vorbei ist und keinen mehr interessiert“, so schimpfte Trainer Julian Nagelsmann nach dem 0:3 beim Hamburger SV.

Stärken stärken, Schwächen schwächen

Erst spät, aber seine Spieler scheinen verstanden zu haben. Seit Anfang Februar holt die TSG wieder eifrig Punkte. Was nicht außer Acht zu lassen ist: Auch die Leistung stimmt. Es war ein Lernprozess, den der Trainer und seine Spieler in der Hinrunde mit der Doppelbelastung in der Europa League durchmachen mussten. Wie sie da raus gekommen sind? Stärken stärken, Schwächen schwächen könnte das Motto gewesen sein. Qualität in der Offensive hatten Mark Uth und Co. schon die ganze Saison. Diese haben sie in der Rückrunde nochmal ausgebaut. In jedem Spiel wurde getroffen. 3 Spieltage vor Ende der Saison haben die Hoffenheimer schon 5 Tore mehr markiert als in der Hinrunde. Obwohl derzeit schon genauso viele Gegentreffer zu Buche stehen, hat sich die Defensive in den letzten Wochen ebenfalls stabilisiert. In 4 der letzten 7 Spiele stand hinten die Null.

Wieder gegen den BVB

2 Punkte beträgt der Rückstand auf die Champions League-Ränge. Am letzten Spieltag geht es wie im Vorjahr zum BVB. Damals verloren die Nagelsmänner trotz besserer Leistung das Spiel um die direkte Qualifikation für die Königsklasse mit 1:2. Greift auch hier der Lerneffekt, dann könnte es dieses Mal andersherum laufen. Die Teilnahme an der Europa League sollte so gut wie sicher sein. Und auch hier könnte längerfristig aus den Fehlern dieser Saison gelernt werden. Verlor sich die Mannschaft gegen Ende letzten Jahres noch in der Doppelbelastung aus Bundesliga und Europapokal, wird die Mannschaft und vor allem der Coach in Zukunft wissen, worum es im internationalen Geschäft geht.

Am Aufschwung beteiligt. Mark Uth ist mit 14 Toren und 9 Vorlagen zweitbester Scorer der Liga.

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