CL-Playoffs: Keiner freut sich auf die TSG Hoffenheim

CL-Playoffs: Keiner freut sich auf die TSG Hoffenheim

Noch 2 Tage, dann nimmt das Abenteuer Europapokal für die TSG Hoffenheim Konturen an. Am Freitag (ab 12:00 Uhr) wird der Gegner für die Champions League-Playoffs ermittelt. Dabei steht fest, dass die Kraichgauer es mit einem internationalen Schwergewicht aus einer der Top-Ligen oder einem international wesentlich erprobteren Klub zu tun bekommen. Angst muss deswegen in Hoffenheim niemand haben.

Bekommt die TSG Hoffenheim womöglich schon zu Beginn ihres Europapokal-Abenteuers die Quittung dafür, dass sie in der vergangenen Saison bis auf Platz 4 vorgestürmt ist? Da die Kraichgauer zum ersten Mal international vertreten sind, drohen ihnen echte Hammerlose auf dem Weg in die Königsklasse.

3 Hochkaräter, gegen die es gehen könnte, stehen schon fest. Darunter sind mit dem FC Sevilla, SSC Neapel und dem FC Liverpool Kaliber, mit denen die TSG noch nicht so häufig auf Wettkampfniveau zu tun hatte. Insgesamt wird dem Klub einer von 5 möglichen Gegnern zugelost. Und auch die noch zu ermittelnden Kontrahenten haben es in sich. Die besten Chancen in den Kreis aufzurücken hat Dynamo Kiew (3:1 im Quali-Hinspiel gegen Bern). Außerdem könnten sich noch Ajax Amsterdam, Viktoria Pilsen, ZSKA Moskau und der FC Brügge dazu gesellen. Alles keine Laufkundschaft, aber immerhin lassen die Namen die Hoffenheimer nicht so schaudern wie die der 3 Schwergewichte aus Spanien, Italien und England.

Kein Gegner freut sich auf Hoffenheim

Schwarzmalerei oder gar Pessimismus dürfte nicht angesagt sein. Die Nagelsmann-Elf absolvierte eine ordentliche Vorbereitung mit Siegen über Standard Lüttich (4:2) und Derby County (2:1). Auch beim Telekom Cup (Spiele über 45 Minuten) schlug sich das Team gegen Bayern München (0:1) und Borussia Mönchengladbach (0:0) achtbar. Die einzige Niederlage nach 90 Minuten gab es im Trainingslager gegen den FC Genua (2:3). Kurz nach der Auslosung steht dann der letzte Härtetest gegen den italienischen Erstligisten FC Bologna auf dem Programm. Zuletzt wurde mit dem ehemaligen Gladbacher Havard Nordtveit (West Ham United) für 7 Mio. € noch ein international erfahrenerer Spieler geholt.

Gibt es auch im Pokal bei RW Erfurt am 12. August keine Blamage (Sieg-Quote 1.30), steht 2 spannenden Spielen am 15./16. und 22./23. August in der Champions League-Quali nichts mehr im Wege. Und eins ist auch klar: Nach der vergangenen Saison wird sich kein Gegner über das Los TSG Hoffenheim freuen.

Der Norweger Havard Nordtveit ist einer der wenigen europapokalerfahrenen Spieler, die im Kader der TSG schon Champions League-Luft schnuppern durften. Für Gladbach absolvierte er insgesamt 8 Spiele in der Königsklasse.

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