Transferpolitik: 4 Vorschläge für das ideale Team

Transferpolitik: 4 Vorschläge für das ideale Team

Das Wintertransferfenster ist nicht mehr weit und Fans schauen schon jetzt, wen ihr Team im Januar möglicherweise verpflichten könnte, um die Mannschaft zu verstärken. Unsere englischen bwin Kollegen haben die Transferdaten aus der letzten Dekade analysiert. Herausgekommen sind 4 Vorschläge, wie die Transferpolitik – je nach Tabellenstand – optimiert werden kann und auf wen man dabei setzen sollte. 

Südamerikaner als Titelgarantie

Ohne Südamerikaner geht es anscheinend nicht. Jeder Meister in den letzten 10 Jahren in Frankreich, Italien, Deutschland, England und Spanien hatte mindestens einen Stammspieler aus Südamerika in seinen Reihen. Die Devise lautet in diesem Fall sogar: Je mehr, desto besser! Über die Hälfte der Klubs hatten sogar 4 von ihnen im Kader. Diese kamen dabei auf mindestens 10 Ligaspiele.

Der durchschnittliche Champion kommt auf 4,5 Kicker in der Mannschaft vom großen lateinamerikanischen Kontinent. Vereine auf den Plätzen 2-4 haben weniger Südamerikaner im Team (3,2). Vielleicht sollte der FC Bayern nach Rafinha (Brasilien), Arturo Vidal (Chile) und James Rodriguez (Kolumbien) in diesem Bereich transfertechnisch noch nachlegen.

Erfahrung übertrumpft die Jugend an der Spitze

Oft werden Stimmen laut, mehr auf die Jugend zu setzen. Die Realität sagt: Es ist schwer mit vielen jungen Spielern den Titel zu holen! Nur knapp 12% der Meister hatten 3 oder mehr Jungspunde unter 21 Jahren in der Mannschaft. Auf den Verfolgerrängen 3 und 4 sind es allerdings schon fast jeweils ein Drittel. Währenddessen haben über die Hälfte der Vereine, die auf den Rängen 1 und 2 ins Ziel laufen, mindestens 3 Stammspieler mit über 30 Jahren in ihrer Truppe. Unsere Kollegen von der Insel spekulieren bereits, ob das der Grund dafür ist, dass Tottenham in den letzten Jahren nicht entscheidend ins Titelrennen eingreifen konnte. Kein englischer Top-Klub hat jungen Spielern zuletzt mehr Spielminuten verschafft als die Spurs.

Erfahrung ist am Tabellenende nicht immer nützlich

Für die Klubs im Keller der Tabelle stellt sich die Situation genau andersherum da. Dort sinken die Chancen auf den Klassenerhalt je mehr Profis in ihren 30ern im Kader stehen. Über die Hälfte der Mannschaften, die 2 oder mehr ältere Kicker im Team haben, sind in den letzten 10 Jahren abgestiegen. Vielleicht bringt eine Verjüngungskur in der Winterpause für die abstiegsbedrohten Klubs in der Bundesliga die Wende. Während der HSV Sturmjuwel Jann-Fiete Arp (17) aus dem Hut gezaubert hat, setzt der 1. FC Köln auf die Dienste von Claudio Pizarro (39). Da kann sich nun jeder seinen Teil zu denken.

Ausländische Spieler können den Abstieg verhindern

Doch das Rezept für den Klassenerhalt scheint dann doch nicht so simpel, als das allein junge Spieler die Kohlen aus dem Feuer holen. Um das rettende Ufer zu erreichen, scheinen ausländische Spieler dann doch die sicherste Variante. Mannschaften unter den letzten 6, bei denen mindestens 3/4 ihrer Spieler aus einem anderen Land kamen, konnten zu 72% die Liga halten. Bei 17 Legionären in Kader könnten das beispielsweise gute Zeichen auf einen Nicht-Abstieg von Werder Bremen sein.

Werder Bremen will mit seinen vielen Legionären im Kader raus aus der Abstiegszone.

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