Galaktische Transferoffensive? Real Madrid plant den Mega-Umbruch!

Galaktische Transferoffensive? Real Madrid plant den Mega-Umbruch!

19 Zähler Rückstand auf den FC Barcelona und schwächelnde Superstars – für Real Madrid läuft es in dieser Saison alles andere als rosig. Nun planen die Königlichen laut spanischen Medienberichten einen gigantischen Umbruch. Steht die größte Transferoffensive aller Zeiten bevor oder sind die Träume von Präsident Florentino Pérez utopisch?

BBC, also das Angriffstrio aus Gareth Bale, Karim Benzema und Cristiano Ronaldo, soll gehen. Dafür sollen Neymar, Eden Hazard und Robert Lewandowski kommen. Von diesem Wunschszenario der spanischen Hauptstädter berichtet die Sportzeitung Marca. Spinnerei? Nicht unbedingt, denn Real Madrid hat viel Geld in der Hinterhand und es wäre nicht das erste Mal, dass die Blancos ihren Kader derart umkrempeln.

Galaktische Transferoffensive: Klappe, die Zweite!

Nach 2 Meisterschaften in Serie beendete Real die Saison 2008/09 auf Platz 2 – mit 9 Punkten Rückstand auf den FC Barcelona. Die Königlichen reagierten damals mit einem gewaltigen Kaderumbruch auf diese Demütigung. Fast 260 Mio. € nahm der Klub damals für neue Spieler in die Hand. Eine Schallmauer an Transferausgaben, die erst in der aktuellen Spielzeit vom FC Barcelona gebrochen wurde.

Damals mussten unter anderem die niederländischen Topspieler Arjen Robben, Klaas-Jan Huntelaar, Wesley Sneijder ihren Hut nehmen und Altstars wie Ruud van Nistelrooy, Fabio Cannavaro und Gabriel Heinze ihren Platz räumen. Dafür kamen CR7, Kaka, Benzema, Xabi Alonso, Raul Albiol und Alvaro Arbeloa. Spieler, die Real in den Folgejahren – und zum Teil bis heute – prägen sollten.

Ersetzen die Königlichen nun die Star-Einkäufe von damals komplett?
Gestatten, 200 Mio € Ablöse auf einem Bild! Mit Kaka, Benzema und Ronaldo reagierte Real auf den letzten großen Durchhänger.

Nach diesem Rundumschlag auf dem Transfermarkt schmolz der Rückstand auf die katalanische Konkurrenz zwar auf lediglich 3 beziehungsweise 4 Zähler, die Meisterschaft konnte aber erst wieder 2012 bejubelt werden. Damals legten die Madrilenen den Grundstein für die erfolgreichen Jahre mit 2 Titeln in La Liga, 2 Pokalerfolgen und dem 3-fachen Gewinn der Champions League. Vor diesem Hintergrund wäre es kein Wunder, wenn der XXL-Umbau von 2009 in diesem Jahr ein Revival erfährt.

Das Geld ist vorhanden

Anders als der FC Barcelona, der in dieser Spielzeit schon rund 325 Mio. € in neue Spieler investiert hat, hielten sich die Blancos zurück und erwirtschafteten ein fettes Transferplus von 77,5 Mio. €. Bereits im Vorjahr schrieb der Verein grüne Zahlen durch Spielerwechsel. Die Einnahmen und Ausgaben der letzten 4 Spielzeiten gleichen sich aus. Die Regeln des Financial Fairplay braucht Real Madrid also nicht zu fürchten.

Angesichts der 3 Champions League Titel zwischen 2014 und 2017 sollte reichlich Geld vorhanden sein. Hinzu kommen mögliche Einnahmen aus Verkäufen der aktuellen Superstars. 2009 nahm der Klub fast 90 Mio. € an Transfergeldern ein. Sollten Bale, Benzema und Ronaldo wirklich verkauft werden, dürfte dies eine deutlich höhere Summe einbringen.

Ist „NHL“ statt „BBC“ machbar?

Die geforderten Ablösen könnten die Zahlkraft der Madrilenen aber trotzdem übersteigen. Denn das Wunsch-Trio aus Neymar, Hazard und Lewandowski – kurz NHL – steht noch lange bei Vereinen unter Vertrag, die nicht auf Einnahmen durch Verkäufe angewiesen sind. Gerüchte und Verbindungen zu Real halten sich bei allen 3 Spielern hartnäckig.

Schon rund um den Transfer von Neymar zu PSG tauchten Meldungen auf, Paris sei nur eine Zwischenstation auf dem Weg in die spanische Hauptstadt. An Lewandowski baggerte der Klub schon zu BVB-Zeiten und Hazard liebäugelte bereits öffentlich mit einem Wechsel zu den Königlichen. Gelingt es Präsident Perez und Trainer Zinedine Zidane aber die Spieler von einem Wechsel zu überzeugen, wird der Mega-Umbruch konkreter – auch wenn am Ende nur ein oder 2 der Superstars nach Madrid ziehen sollten, ist die galaktische Transferoffensive ist weitaus weniger utopisch, als sie zunächst klingt.

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