Der torgefährlichste Mittelfeldspieler Europas: Nabil Fekir

Der torgefährlichste Mittelfeldspieler Europas: Nabil Fekir

Mit seinem Messi-Jubel sorgte Olympique Lyons Nabil Fekir unlängst beinahe für einen Spielabbruch. Durch diesen Eklat wurde dem 24-Jährigen eine große Aufmerksamkeit zuteil, die seine Leistungen auf dem Platz in den Hintergrund rücken ließen. Fekir ist derzeit der torgefährlichste Mittelfeldspieler in den Top-Ligen Europas und steht längst im Blickfeld der ganz großen Spitzenklubs.

Das Duell zwischen AS Saint-Etienne und Olympique Lyon gilt als das einzig echte Derby der französischen Ligue 1. Dessen jüngste Auflage wäre nach einem Platzsturm beinahe vorzeitig beendet worden. Auslöser dafür war Fekirs provokanter Jubel nach dem Tor zum 5:0 für die Gäste aus Lyon. Der OL-Kapitän hatte nach seinem 2. Treffer des Abends sein Trikot ausgezogen und in den Himmel gereckt. Diese an einen Jubel von Lionel Messi angelente Geste in Kombination mit dem Spielverlauf war zu viel für die ASSE-Fans. Die Situation eskalierte. Dabei ging völlig unter, dass Fekir bereits sein 11. Saisontor erzielte. Damit ist er zugleich der torgefährlichste Mittelfeldmann und der treffsicherste Franzose Europas.

Das eingelöste Versprechen

Nach den Abgängen von Alexandre Lacazette (FC Arsenal), Corentin Tolisso (Bayern München) und Maxime Gonalons (AS Rom) stand bei Olympique Lyon im Sommer ein massiver Umbruch an. „Ich werde den Unterschied machen“ kündigte der gebürtige Lyoner vor der Saison in einem Interview an. Ein Versprechen an seinen Jugendverein, das der Linksfuß bisher hält. 11 Tore – genauso viele wie das über 400 Mio. € teure PSG-Duo aus Neymar und Kylian Mbappé zusammen.

Der steinige Weg zurück an die Spitze

Fekirs Aufschwung zum tonangebenden Mann in Lyon kommt ebenso erwartbar, wie überraschend. In der Saison 2014/15 wurde er nach 13 Treffern und 12 Vorlagen zum besten Nachwuchsspieler der Ligue 1 gewählt. Viele sagten dem Franzosen algerischer Abstammung bereits eine Welt-Karriere voraus. Im Herbst 2015 riss er sich dann jedoch das Kreuzband. Infolgedessen fiel er den Großteil der Saison aus, verpasste die Europameisterschaft im eigenen Land und verschwand aus den Schlagzeilen.

In der vergangenen Spielzeit tat sich Fekir schwer. Sein enormes Talent ließ er nur von Zeit zu Zeit aufblitzen. Saisonbilanz: 9 Tore, 4 Assists. Bei Lyon hatten sich längst andere – allen voran Lacazette und Tolisso – ins Rampenlicht gespielt. Fekir spielte nur noch eine Nebenrolle. Nach deren Abgängen gehen die Leistungen des 10-fachen französischen Nationalspielers nun wieder durch die Decke. Er ist zurück auf dem besten Weg in die Weltklasse. Sein 2. Durchbruch.

Königliches Interesse

Längst haben internationale Topvereine ihre Fühler ausgestreckt. Insbesondere Real Madrid soll scharf auf den in der Offensive flexibel einsetzbaren Linksfuß sein. Trainer Zinedine Zidane hatte seinen Landsmann schon zu Zeiten als Coach der 2. Mannschaft der Madrilenen auf dem Radar. „Ihn spielen zu sehen ist beeindruckend“ schwärmte er damals. Fekir, dessen Kindheitstraum eigentlich ein Engagement beim FC Barcelona ist, gab später an, zu Zizou niemals nein sagen zu können. Nun scheint dieser Flirt wieder heißer zu werden.

Fekirs nächstes großes Ziel ist die Weltmeisterschaft
9-mal eingewechselt, nur einmal Startelf. In der Equipe Tricolore hat es Fekir noch schwer.

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