Thomas Delaney: Der 5. BVB-Transfer aus Bremen in diesem Jahrtausend

Thomas Delaney: Der 5. BVB-Transfer aus Bremen in diesem Jahrtausend

Thomas Delaney wird nach Marius Wolf und Marwin Hitz der 3. Neuzugang von Borussia Dortmund für die neue Saison. Der dänische Mittelfeldspieler wechselt für 20 Mio. € von Werder Bremen zum BVB. Er ist bereits der 5. Akteur, der seit dem Jahr 2000 den Weg von der Weser in den Ruhrpott gefunden hat. Dabei erwiesen sich die Transfers aus BVB-Sicht fast immer als lohnenswert.

Thomas Delaney reiste am heutigen Donnerstag aus dem Trainingslager der dänischen Nationalmannschaft für die WM (alle WM Wetten) nach Dortmund, um dort einen Vertrag bis 2022 zu unterschreiben. Lange zogen sich die Verhandlungen beider Klubs hin, jetzt ist der Transfer perfekt.

Delaney ist nach Mark Strudal (1989), Fleming Povlsen (1990-1995), Niclas Jensen (2003-2005) und Jabob Bruun Larsen (seit 2015) der 5. Däne, der das schwarz-gelbe Trikot tragen wird. Mit ihm bekommt der BVB die nötige Aggressivität und Mentalität im Mittelfeld, die in der letzten Saison so schmerzlich vermisst wurden.

5. Transfer aus Bremen seit 2000

Wie immer ist die gezahlte Ablösesumme keine Garantie für einen gelungenen Transfer, Hoffnung auf ein lohnenswertes Geschäft macht allerdings ein Blick in die Vergangenheit. In diesem Jahrtausend verpflichtete die Borussia bereits 4 Spieler von Werder Bremen. Fast immer zahlte sich die Verpflichtung aus.

Torsten Frings (2002-2004), 8,5 Mio. € Ablösesumme

Der damalige Nationalspieler kam nach der Meisterschaft 2002 zum BVB und entwickelte sich auf Anhieb zum Führungsspieler und Leistungsträger. Hätte ihn nicht ein Kreuzbandriss ausgebremst, der Mittelfeldspieler wäre häufiger als die 63 Mal (12 Tore, 9 Assists) für die Borussia aufgelaufen. Als Dortmund 2004 aufgrund der verpassten Champions League-Qualifikation in finanzielle Schwierigkeiten geriet, zog Frings weiter zum FC Bayern (9,25 Mio. €).

Nelson Valdez (2006-2010), 4,7 Mio. € Ablösesumme

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Nelson Valdez traf im Schnitt nur in jedem 7. Spiel für den BVB.

Valdez war der erste größere Millionen-Transfer nach der abgewendeten Insolvenz 2005. Die Erwartungen konnte der Paraguayer nie wirklich erfüllen. In 126 Spielen gelangen ihm lediglich 18 Tore. Dafür überzeugte er stets mit unermüdlichem Einsatz und Kampfeswillen. Davon hätten sich in der damaligen Zeit einige Akteure eine Scheibe abschneiden können. Unterm Strich bleibt allerdings das Fazit: Stets bemüht, aber glücklos. 2010 wechselte er nach Spanien zu Hercules Alicante (3,5 Mio. €).

Patrick Owomoyela (2008-2013), 2,5 Mio. € Ablösesumme

Die Verpflichtung des 11-maligen Nationalspielers erwies sich als Glücksgriff. 84 Mal lief der Defensivspieler für die Borussia auf, erzielte dabei 3 Treffer (12 Assists). Für keinen anderen Klub absolvierte „Owo“ mehr Partien. Unvergessen ist seine wichtige Kofpball-Vorlage am 29. Spieltag der Saison 2010/11 auf Kuba Blaszczykowski beim Auswärtsspiel in Hamburg, der in der Nachspielzeit den Ausgleichstreffer (1:1) besorgte und Dortmund den Meistertitel einen großen Schritt näher brachte. Leider zogen sich Verletzungen wie ein roter Faden durch Owomoyelas Zeit bei der Borussia, weshalb sein Vertrag 2013 nicht mehr verlängert wurde.

Sokratis Papastathopoulos (2013-2018), 9,9 Mio. € Ablösesumme

Der Grieche war 5 Jahre lang das Synonym für absolute Zweikampfhärte. Seine Grätschen wurden im Signal Iduna Park gefeiert wie Tore. Besonders nach dem Abgang von Mats Hummels entwickelte sich Sokratis zum absoluten Abwehrchef des BVB. Mit dem Klub gewann er 2017 den DFB-Pokal. Insgesamt lief er 198 Mal für die Borussia auf. In der neuen Saison wird er nicht mehr das schwarz-gelbe Trikot tragen, denn er steht kurz vor einem Wechsel zum FC Arsenal. Es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis der Transfer auch offiziell verkündet wird.

Für Delaney sind die Fußstapfen der Bremer-Vorgänger groß. Jetzt liegt es an ihm, sich genauso in die Herzen der Fans zu kämpfen, wie das die vorherigen Ex-Werderaner taten.

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