Thierry Henry beim AS Monaco: Risikobehaftete Rückkehr

Thierry Henry beim AS Monaco: Risikobehaftete Rückkehr

 Die Spatzen pfiffen es schon von den Dächern, nun ist es perfekt. Thierry Henry verlässt die Nationalmannschaft Belgiens und heuert bei seinem Heimatverein AS Monaco an – seine erste Station als Chefcoach! Zuvor arbeitete er nur als Co. Trainer-Novize Henry erwartet eine verunsicherte Elf.

Ein einziges Mal konnte die Mannschaft des AS Monaco in dieser Spielzeit gewinnen. Das war am 1. Spieltag der Ligue 1 und ist über 2 Monate her. Danach reichte es in der französischen Meisterschaft in 8 weiteren Spielen zu gerade Mal 3 mageren Pünktchen. Resultat: Tabellenplatz 18, Abstiegskampf (alle Ligue 1-Wetten). In der Champions League setzte es ebenfalls zwei herbe Pleiten. Im eigenen Stadion verlor ASM trotz Führung 1:2 gegen Atletico Madrid, in Dortmund hatten die Monegassen beim 0:3 nicht den Hauch einer Chance (alle Wetten zur Champions League).

So muss nun also wie so oft der viel beschworene neue Impuls auf der Trainerbank her. Leonardo Jardim ist weg und die Hoffnung trägt einen Namen: Thierry Henry. Der einstige Weltklasse-Stürmer begann seine erfolgreiche Karriere als Spieler im Fürstentum, erzielte in 4 Jahren beim AS Monaco 20 Tore in 105 Einsätzen. Danach legte er ein halbjähriges Intermezzo bei Juventus Turin hin und verzückte in den folgenden Jahren die Fans von Arsenal London im Highbury. Stationen in Barcelona und bei den New York Red Bulls folgten. Als Stürmer reichten ihm Wenige das Wasser, doch was kann Henry auf der Trainerbank?

Hier saß Thierry Henry noch auf der Tribüne des Stade Louis II in Monaco. Jetzt ist die Trainerbank des Vereins im Fürstentum sein Platz.

Eine kurze Trainer-Vita

Vergangenen Freitag war Henry noch bei der belgischen Nationalmannschaft. Das 2:1 gegen die Schweiz verfolgte er wie immer seit 2016 am Spielfeldrand. Die Zeit bei den Roten Teufeln sieht Henry als Ausbildung und Möglichkeit, erste Erfahrungen in Zusammenarbeit mit Top-Spielern zu sammeln. Dazu hat er erfolgreiche Trainer wie Arsene Wenger oder Pep Guardiola selbst in der täglichen Arbeit erlebt. Ob das für die anspruchsvolle Aufgabe reicht, eine kriselnde, neuformierte Mannschaft zu einen, darf bezweifelt werden. Sein Landsmann Zinedine Zidane ging einen ähnlichen Weg, nahm sich aber bei Real Madrid mehr Zeit, das Trainer-Dasein im Reserveteam von Pike auf zu lernen. Henrys Erfahrungen scheinen erscheinen noch dürftig.

Viel Zeit hat er nicht

Seit zehn Pflichtspielen ist Monaco sieglos. 128 der 180 Mbappé-Millionen investierte der Verein vor der Saison in neue Spieler, darunter auch 20 für den deutschen U21-Nationalspieler Benjamin Henrichs von Bayer Leverkusen. Genützt hat es nichts. Die Abgänge von Leistungsträgern wie Thomas Lemar (für 70 Mio. zu Atletico Madrid) oder Fabinho (für 45 Mio. zum FC Liverpool) konnten bislang nicht kompensiert werden. Die neue Mannschaft hat sich noch nicht gefunden. Henry muss dafür sorgen, dass sie zusammenwächst.

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In einer solch schwierigen Situation, einem Trainer ohne Chef-Erfahrung zu vertrauen, ist für den Verein ein Risiko, aber auch für Henry selbst. Er muss sportliche Erfolge liefern – sofort liefern. Erfahrungen kann er nicht vorweisen, dafür eine Vergangenheit im Verein. Die wird ihm im Zweifelsfall nicht viel nützen, trotz Vertrag bis 2021. Mehrheitseigner und Mäzen Dmitri Rybolowlew wird im Misserfolgsfall ein weiteres Mal für neue Impulse sorgen wollen – und Henrys Zeit als Chef-Coach wäre schnell wieder passé.

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