Tottenham, Arsenal und Co. - Diese Klubs geben ihren Youngstern eine Chance

Tottenham, Arsenal und Co. – Diese Klubs geben ihren Youngstern eine Chance

Seit vergangenem Samstag ist Sturm-Talent Jann-Fiete Arp mit 17 Jahren 9 Monaten und 22 Tagen der jüngste Torschütze des Hamburger SV in der Bundesliga. Mit Sicherheit wird er in naher Zukunft mehr Chancen bei den abstiegsbedrohten Nordlichtern bekommen. Da trifft es sich gut, dass unsere englischen Kollegen jedes Debüt eines Youngsters in den letzten 10 Jahren in den großen 5 Ligen Europas analysiert haben. Seht selbst, wer am besten dabei abgeschnitten hat, seine Jungspunde erfolgreich im Profifußball zu etablieren.

Welche Youngsters haben die meisten Spiele auf der Uhr?

Los geht es mit der Premier League. Schnell wird klar, dass junge Spieler beim FC Arsenal gut aufgehoben sind. Kein anderer englischer Klub hat seinen Teenager-Debütanten (21) mehr Einsätze verschafft als die Gunners. Sie alle kommen dabei auf über 900 Spiele für die Mannschaft von Arsene Wenger. Die Chancen beim FC Chelsea oder Manchester City seinen Durchbruch zu schaffen, sind um einiges geringer. In beiden Klubs brachten es insgesamt 34 Talente auf zusammen nur knapp über 250 Ligaspiele. Allerdings stellte sich der 2. Bildungsweg für diese jungen Spieler meist als besser heraus. Nach einem Wechsel kommen sie auf knapp 1.500 Spiele. Die Ausbildung scheint zu stimmen. An der Durchlässigkeit hapert es.

Wir haben uns auch die übrigen europäischen Top-Klubs angeschaut. Hier scheint eindeutig Olympique Lyon der beste Nährboden für hoffnungsvolle Jungkicker. Ihr momentan prominentester Sprössling, Alexandre Lacazette, wechselte just im Sommer als Rekordtransfer zum FC Arsenal. Schon für die Lyoner bestritt er über 200 Ligue 1-Einsätze. Interessant aus der Bundesliga: Zwar debütierten beim FC Bayern in den letzten 10 Jahren nur 14 Teenager, allerdings kann sich ihre Bilanz sehen lassen. Da wären beispielsweise ein Thomas Müller und David Alaba, die noch immer Stammspieler beim Rekordmeister sind.

Wer holt die Talente von Außerhalb?

Die Idee von Vereinen in Bezug auf Jugendspieler ist unterschiedlich. Manche verpflichten junge Spieler von anderen Klubs, bevor sie dort den Durchbruch geschafft haben. Hier muss zwingend der FC Liverpool genannt werden. Zwar verhalfen die Reds so vielen Teenagern zum Debüt (24) wie kein zweiter Klub, allerdings verpflichtete der LFC auch die meisten Spieler, die schon woanders das erste Mal Profiluft geschnuppert haben. Kapitän Jordan Henderson (früher AFC Sunderland) ist nur ein Beispiel. Tottenham, Chelsea und Manchester City haben sich unterdessen auch gut mit hochbegabten Kickern aus den Akademien der Liga-Rivalen eingedeckt. Raheem Sterling, ausgebildet beim FC Liverpool, lässt grüßen.

Die erfolgreichsten Spieler, die blieben …

Es ist keine Überraschung, besonders viele Spiele des FC Arsenal in dieser Liste zu finden. Aaron Ramsey, Kieran Gibbs und Alex Oxlade-Chamberlain liefen alle das erste Mal in jungen Jahren im Emirates Stadium auf. Mit Ramsey spielt allerdings nur noch einer der 3 bei den Gunners und kommt dabei schon auf über 200 Ligaspiele. Bei Rivale Tottenham sieht es ähnlich aus. Im Gegensatz zu Kyle Walker und Gareth Bale ist Harry Kane (122 PL-Spiele für Tottenham) aktuell noch immer auf Torejagd für die Spurs.

… und die, die ihr Glück woanders fanden

Ebenso ist es nicht überraschend, dass Youngster an der Stamford Bridge beim FC Chelsea schnell das Weite suchen. Schalkes Franco di Santo, Romelu Lukaku und Fabio Borini machten zusammen nur 22 Spiele für die Blues. Nach diversen Wechseln kommen sie allerdings addiert auf über 500 Spiele für andere Klubs. Dass es für Talente viele verschiedene Möglichkeiten gibt durchzustarten, verrät eine andere ausführliche bwin Infografik.

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