Sven Ulreich hat alle Trümpfe in der Hand

Sven Ulreich hat alle Trümpfe in der Hand

Der Start ins Trainingslager des FC Bayern in Katar verlief für Sven Ulreich nicht optimal. Der Keeper verletzte sich am Mittelfinger und musste das Training abbrechen. Eine Verletzung an des Torwarts bestem Werkzeug kann durchaus langwierig sein. Wenig später gab der Klub Entwarnung. Alles halb so wild. Nahezu zeitglich meldete sich Präsident Uli Hoeneß zu Wort. Seine Äußerungen bezüglich des Schnappers beinhalten rosige Zukunftsaussichten.

Die Entwarnung kam schnell: Torwart Sven Ulreich hat sich zu Beginn des kurzen Trainingslagers der FCB „nur“ den Mittelfinger gestaucht. Eine längere Ausfallzeit muss er nicht befürchten. Schon zum Rückrundenauftakt am 12. Januar gegen Bayer Leverkusen sollte er ins Tor der Münchner zurückkehren. Außerdem darf sich der gebürtige Schorndorfer Hoffnungen auf einen längeren Verbleib beim Rekordmeister machen. Mit Uli Hoeneß hat der Neuer-Vertreter einen mächtigen Fürsprecher.

Mann des Jahres

Der Bayern-Boss lobte Sven Ulreich in den höchsten Tönen, drängt ihn mit seiner Aussage: „Für mich ist Sven Ulreich der Mann des Jahres. Er muss seinen Vertrag unbedingt verlängern“, quasi zu einer Vertragsverlängerung. Hoeneß rechnet Ulreich damit hoch an, dass er in Zeiten, wo er nur wenig gespielt hat (10 Spiele in 2 Jahren zwischen 2015 und 2017) sich stets loyal verhalten und als man ihn brauchte, zu Topleistungen aufgeschwungen hat. Im Verlauf der Hinrunde wurde der Torwart immer mehr zum Glücksfall des Rekordmeisters. Baute er unter Carlo Ancelotti noch den einen oder anderen Fehler ein, wurde er unter Jupp Heynckes zu einem großen Rückhalt und zu einem der großen Gewinner in der Hinrunde. Ulreich hat großen Anteil an 15 Siegen in 16 Spielen unter Don Jupp.

Alle Optionen

Eben solchen Profis steht die Tür bei Uli Hoeneß immer ein Stück weiter auf als anderen. Was Ulreich nun tatsächlich nach Auslauf seines Kontrakts im Sommer 2018 macht, kann er sich wohl aussuchen. Mit seinen gezeigten Leistungen würde er auch bei einigen Topklubs in Europa oder der Bundesliga locker unter kommen. Seine Optionen sehen blendend aus. Mit einem gut dotierten Vertrag beim Rekordmeister bleiben oder nochmal den Sprung zu einem anderen Klub als Nummer 1 wagen. Für den 29-Jährigen im besten Fußballalter zahlen sich nun Geduld, Fleiß und Durchhaltevermögen aus. Die Kritiker, die ihn 2015 bei seinem Wechsel aus Stuttgart nach München kritisierten, dürften außerdem längst verstummt sein.

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Die Stauchung des Mittelfingers stellte sich bei Sven Ulreich als weniger schwerwiegend heraus.

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