Sven Ulreich: Darum macht seine Vertragsverlängerung (keinen) Sinn!

Sven Ulreich: Darum macht seine Vertragsverlängerung (keinen) Sinn!

Sven Ulreich hat seinen Vertrag beim FC Bayern München bis Juni 2021 verlängert. Obwohl klar ist, dass der 29-jährige Schlussmann wieder auf die Ersatzbank rückt, sobald Weltmeister Manuel Neuer nach seinem Mittelfußbruch wieder im Vollbesitz seiner Kräfte ist, bleibt Ulreich dem deutschen Rekordmeister und souveränen Spitzenreiter noch lange treu. Ob das eine gute Entscheidung für Ulreich ist?

Fest steht: Ulreich hat seine Chance genutzt. Der Torhüter stand in dieser Saison schon 17 Mal zwischen den Pfosten des deutschen Rekordmeisters FC Bayern München, nachdem sich Neuer im September verletzt hatte. Ulreich konnte meist als sicherer Rückhalt überzeugen und erntete dafür viel Lob von Mitspielern, Vereinsführung, Medien und Fans.

Kehrt wohl im März zurück in den Kader des FC Bayern: Stammtorwart Manuel Neuer.

Die Vorteile der Vertragsverlängerung

Die Vertragsverlängerung beim FC Bayern bringt für Ulreich Vor- und Nachteile mit sich. Einer der Vorteile ist sicherlich, dass der Keeper auch in den kommenden Jahren beim besten deutschen Verein und einem der stärksten Klubs der Welt unter Vertrag  steht. Mit den Münchnern wird Ulreich wahrscheinlich zahlreiche Erfolge feiern, von denen er bei anderen Vereinen nur träumen dürfte.

Hinzu kommt, dass sich Ulreich beim FC Bayern in den letzten Monaten Vertrauen arbeitet hat. Die Bayern-Bosse wissen, dass auf Ulreich Verlass ist und dass er immer voll da ist, wenn er gebraucht wird. Als Nr. 2 wird Ulreich in den nächsten Jahren wohl nicht verdrängt werden. Und sicherlich spielt auch das Geld eine Rolle. Nirgendwo anders würde der beim VfB Stuttgart ausgebildete Torwart besser verdienen.

Die Nachteile der Vertragsverlängerung

Mit der Vertragsverlängerung ist sich Ulreich aber auch bewusst, dass er in den kommenden Jahren kaum spielen wird, sofern Manuel Neuer fit bleibt. Er bleibt im Schatten des Welttorhüters und muss sich fast immer damit begnügen, auf der Ersatzbank Platz zu nehmen. Hätte sich Ulreich dazu entschieden, Bayern zum Saisonende zu verlassen, wäre er nach seinen starken Leistungen in dieser Spielzeit mit ziemlicher Sicherheit als Nr. 1 bei einem anderen Erstligisten aus dem In- oder Ausland gelandet.

Auch die Nationalelf wird für Ulreich als Ersatztorwart in München wohl kein Thema sein. Als Stammtorhüter eines anderen ambitionierten Bundesligisten wäre die Chance größer gewesen, dass er in Zukunft hinter Manuel Neuer und Marc-André ter Stegen vom FC Barcelona die Nr.3 bei der DFB-Elf wird. Aber so gibt es genug andere Torhüter (Bernd Leno, Timo Horn & Co.), die durch konstant gute Leistungen eher für die Nationalmannschaft in Frage kommen. Auch für die diesjährige WM in Russland braucht sich Ulreich nicht allzu große Hoffnungen auf eine Nominierung machen. Dafür ist die Konkurrenz auf der Torhüter-Position in Deutschland einfach zu groß.

Bleibt Ulreich zum 8. Mal ohne Gegentor?

Am Samstag (ab 15:30 Uhr) gastiert Ulreich mit dem FC Bayern beim VfL Wolfsburg. Bei seinem 18. Saison-Einsatz zwischen den Pfosten der Münchner könnte er bereits zum 8. Mal ohne Gegentor bleiben. Schafft Ulreich das? Quote 2.20!

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