Komplizierte Stürmersuche: BVB muss kreativ werden

Komplizierte Stürmersuche: BVB muss kreativ werden

Bei Borussia Dortmund läuft die Kaderplanung für die kommende Saison auf Hochtouren. Während der Umbau der Abwehr vorerst abgeschlossen scheint, prangt über der Stürmerposition ein gewaltiges Fragezeichen. Die Suche nach einem neuen Angreifer erweist sich als schwierig – und das obwohl die Schwarzgelben finanziellen Spielraum haben.

In der aktuellen Transferperiode halten sich bei den Dortmundern die Einnahmen und Ausgaben nahezu die Waage. Gerade einmal 5 Mio. € Transferminus hat der 8-malige Deutsche Meister unter dem Strich ausgegeben. Da die Vereinsführung angekündigt hat, den derzeit 30 Spieler starken Kader verkleinern zu wollen, könnte die Transferbilanz sogar noch positiv werden. Finanziell ist der BVB gewappnet, das passende Puzzlestück ist allerdings nicht in Sicht. Die Borussia muss kreativ werden.

Spekulation auf Star-Lösung

Der Transfer von Cristiano Ronaldo zu Juventus Turin dürfte ein gewaltiges Stürmer-Domino auslösen. Nicht auszuschließen, dass die Dortmunder diese Bewegung auf dem Transfermarkt ausnutzen können. Schließlich quillt die Turiner Offensive nach dem CR7-Coup geradezu über. Verkäufe sollen Juves finanziellen Verlust minimieren.

Heißester Kandidat auf einen Wechsel ist Gonzalo Higuain, der dem Weg seines ehemaligen Trainers Maurizio Sarri folgen soll, der kurz vor einem Engagement beim FC Chelsea steht. Die Blues hätten dann ein Überangebot im Sturm. Der BVB könnte der Nutznießer sein und Rückrunden-Leihgabe Michy Batshuayi fest verpflichten oder sogar an Alvaro Morata baggern, der um seinen Stammplatz fürchten muss. Dortmund müsste blitzschnell zuschlagen, sobald die Lawine ins Rollen geraten ist.

Wie bei Auba? Interne Alternativen im Sturm

Mit Alexander Isak haben die Dortmunder nur einen Mittelstürmer im Kader. Der 18-Jährige soll jedoch langsam aufgebaut werden. Gut, dass Trainer Lucien Favre nicht unbedingt eine echte Sturmspitze braucht. Bei Borussia Mönchengladbach war der Schweizer in der Bundesliga mit einem Doppelsturm aus 2 hängenden Spitzen überaus erfolgreich.

Ist diese Variante auch beim BVB denkbar? Durchaus – schließlich hat Marco Reus eine solche Rolle bei Favres Fohlen gespielt. Mit Maximilian Philipp und Andre Schürrle stünden 2 Spieler als Angriffs-Partner bereit, die zuletzt auf anderen Positionen eingesetzt wurden. Pierre-Emerick Aubameyang konnte einst nach seinem Wechsel vom Flügel in die Spitze den Abgang von Robert Lewandowski kompensieren. Mit internen Lösungen kennt man sich also aus in Dortmund.

Dazu passt auch, dass sich die Schwarzgelben mit Spielern wie Rafael Leao von Sporting Lissabon, Hee-chan Hwang von RB Salzburg und Celtic Glasgows Moussa Dembele beschäftigen. Plant Favre mit seiner Form der Doppelspitze, würde ein möglicher Neuzugang für die nötige Kaderbreite im Angriff sorgen und könnte um einen Platz in der Stammelf kämpfen. Da der perfekte Stürmer nicht in Sicht ist, muss der BVB wieder kreativ werden.

Plant Favre erneut mit Reus im Doppel-Sturm?
Wiedervereint: Favre brachte Reus in Mönchengladbach groß raus.

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