Robert Lewandowski Streik

Streik von Lewandowski? Eine Methode des FC Barcelona

Robert Lewandowski will unter allen Umständen zum FC Barcelona wechseln. Trotz eines gültigen Vertrags bis 2023 beim FC Bayern sieht der Pole seine Zukunft in Katalonien. Noch stellt sich der deutsche Rekordmeister quer. Kommt es deshalb zum Streik des Stürmers? Er wäre nicht der erste Spieler, der auf diesen Weg einen Transfer zu Barca erzwingen würde.

„Meine Geschichte beim FC Bayern ist vorbei. Mir ist klar, dass der Transfer die beste Lösung für beide Seiten ist. […] Nach allem, was in den letzten Monaten geschehen ist, kann ich mir eine weitere gute Zusammenarbeit nicht vorstellen. […] Etwas ist in mir gestorben. Und das lässt sich nicht überwinden.“

Robert Lewandowski

Robert Lewandowski ist fertig mit Bayern München. Seit Wochen erneuert er seinen Wechselwunsch mit immer drastischeren Aussagen in den Medien. Das Ziel: Druck auf die Verantwortlichen aufbauen und seinen Transfer zum FC Barcelona forcieren.

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Ex-Berater kann sich Lewandowski-Streik vorstellen

Noch beißt der Pole bei Oliver Kahn, Hasan Salihamidzic und Co. auf Granit. Mehrmahls wiederholten die FCB-Bosse, den 33-Jährigen nicht verkaufen zu wollen. Die Münchner bestehen auf die Erfüllung des bis 2023 gültigen Vertrags. Greift Lewandowski deshalb zum letzten Mittel – dem Streik? Laut der Bild ist es nicht ausgeschlossen, dass der Stürmer sich zum Trainingsstart am 12. Juli krank meldet. Sein ehemaliger Berater, Maik Barthel, schätzt die Situation ähnlich ein:

„Ich traue es Robert zu, dass er nicht zum Training erscheint.“

Maik Barthel

Auffällig viele Streiks zum FC Barcelona

Sollte es zu dieser Eskalation kommen, würde das nicht nur ein schlechtes Licht auf Robert Lewandowski werfen, sondern auch auf den FC Barcelona. Es wäre nämlich nicht das erste Mal, dass ein Transferziel der Katalanen zu diesem drastischen Mittel greifen würde. Rät der Klub den Akteuren etwa zu diesem Schritt? Steckt Methode hinter dieser Vorgehensweise? Seltsam ist es schon, dass in der jüngsten Vergangenheit 3 Spieler auf ähnliche Art und Weise ihren Wechsel nach Barcelona durchdrückten.

Ousmane Dembélé

Der Verkauf von Neymar an PSG spülte 2017 viel Geld in die Barca-Kasse. Als ein Nachfolger des Brasilianers wurde Dembélé auserkoren. Der BVB wollte seinen Star jedoch nicht bereits nach dessen erster Saison im schwarz-gelben Trikot verkaufen und lehnte das erste Barca-Angebot ab. Um sein Ziel zu erreichen, nahm der Youngster sein Schicksal einfach selbst in die Hand. Der Franzose ging in den Streik und verpasste mehrere Trainingseinheiten der Borussia. Dortmund suspendierte den Spieler, dieser setzte sich in seine französische Heimat ab. Letztendlich einigte sich der BVB mit Barcelona auf einen Wechsel. Der Transfer brachte den Westfalen insgesamt 140 Mio. €.

Philippe Coutinho

Auch der LFC-Star sollte mit den Neymar-Millionen finanziert werden. Im Sommer 2017 blitzte Barcelona jedoch bei den Reds mit einem Angebot ab. Im darauffolgenden Winter nahmen die Katalanen einen erneuten Anlauf. Dieses Mal einigten sich alle Parteien auf einen 135-Mio.-€-Transfer. In dem halben Jahr zuvor sorgte Coutinho allerdings für viel Unmut in Liverpool. Mal erschien er gar nicht zum Training, andere Mal meldete er sich verletzt ab. Kurioserweise konnte er in den Länderspielpausen für Brasilien immer fit auf dem Platz stehen.  

Antoine Griezmann

2018 zeichnete sich ein Transfer des Franzosen zum FC Barcelona ab. Überraschenderweise verlängerte Griezmann allerdings mit viel Getöse seinen Vertrag bei Atletico Madrid. Ein Jahr später umwarben die Katalanen den Offensivspieler erneut. Dieses Mal mit Erfolg. Doch Atletico zeigte kein Interesse an einem Verkauf des Leistungsträgers. Also ließ sich Griezmann aufgrund von „emotionaler Belastung“ vom Training freistellen und kommunizierte nur noch über seinen Anwalt. Mit der Pistole auf der Brust stimmten die Madrilenen einem Wechsel letztendlich zu – immerhin für eine Summe in Höhe von 120 Mio. €.

Ausgezahlt haben sich die erzwungen Wechsel der 3 Akteure zum Glück nicht. Weder Ousmane Dembélé noch Philippe Coutinho oder Antoine Griezmann erfüllten die Erwartungen beim FC Barcelona. Die Transfers entwickelten sich für die Katalanen zum Millionen-Grab. Auch deshalb drückt den Klub aktuell ein Schuldenberg in Höhe von 1,35 Mrd. €.

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