Stevens, Heynckes und Co: Diese Bundesliga-Trainer sind Evergreens

Stevens, Heynckes und Co: Diese Bundesliga-Trainer sind Evergreens

Huub Stevens (65) hat den FC Schalke 04 in der vergangenen Woche zum 3. Mal in seiner Trainerkarriere übernommen. Damit gehört der Niederländer zu einem höchst exklusiven Klub. Nur wenige Trainer betreuten einen Klub in der Bundesliga 3-mal oder noch häufiger.

Ich tue das alles aus Liebe“ – so zitiert BILD Huub Stevens nach dem 0:1 mit dem FC Schalke 04 gegen RB Leipzig in der Fußball-Bundesliga. Der Niederländer hat den kriselnden Vizemeister gemeinsam mit seinem Ex-Spieler Mike Büskens übernommen. Stevens und der frühere „Euro-Fighter“ sollen nun dafür sorgen, dass Schalke nicht auf den Relegationsplatz abrutscht.

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Huub Stevens prägte auf Schalke eine Erfolgsära

„Wenn Schalke anruft, kannst du als Trainer nicht nein sagen“, hatte der Trainer-Veteran bei seiner Rückkehr gesagt. Zuletzt hatte sich Stevens Ende 2015 bei 1899 Hoffenheim nach gesundheitlichen Problemen aus dem Trainergeschäft zurückgezogen. S04 war er jedoch als Aufsichtsrat verbunden geblieben. Stevens trainiert den FC Schalke 04 zum 3. Mal. Bei seinem ersten Engagement prägte er eine Ära: UEFA-Pokalsieger 1997, 2-mal DFB-Pokalsieger (2001 und 2002) und die legendäre „Meisterschaft der Herzen“ 2001. Die erste Rückkehr des früheren Eindhoven-Profis auf Schalke sah Stevens als Krisenmanager. Nachdem Ralf Rangnick aufgrund eines Burnout-Syndroms Ende September 2011 ausfiel, sprang der Niederländer ein – und führte Schalke auf Rang 3 in die Champions League. Nun sind seine Qualitäten als „Retter“, mit denen er schon den VfB Stuttgart (2014 und 2015) vor dem Abstieg bewahrte, auf Schalke gefordert.

Fortuna Düsseldorf: „König Aleks“ regierte 3-mal am Rhein

Außer dem Niederländer gab es nicht viele Übungsleiter, die 3-mal oder sogar häufiger beim gleichen Klub arbeiteten. Vom Kultfaktor kann dabei nur einer mit Stevens mithalten. Es ist Aleksandar Ristic. Der inzwischen 74-jährige Bosnier hat sich 2008 aus dem Trainergeschäft zurückgezogen. Zur Legende wurde „Aleks“ Ristic in Diensten von Fortuna Düsseldorf. Er führte die Rheinländer 1989 und 1995 in die Fußball-Bundesliga. Sein Pattex-Trainerstuhl im Rheinstadion, Bonbons für die Linienrichter und radebrechende Sprüche („Die kennen sagen, was die wollen“) machten Ristic zu einer Ausnahmeerscheinung in der Bundesliga. „König Aleks“, wie ihn die F95-Fans nannten, kehrte nach dem BL-Abstieg 1992 zurück und erreichte mit dem finanziell schwer angeschlagenen Klub 1996 das Pokal-Halbfinale. Sein 3. und letztes Engagement bei Fortuna endete 2000 in der Regionalliga nach nur 6 Monaten.

Rolf Schafstall in seinem letzten Trainerjahr mit dem VfL Bochum, 2001.

Rolf Schafstall war „Mister VfL Bochum“

In der Saison 2000/2001 funkte auch der VfL Bochum S. O. S. – und engagierte mit Rolf Schafstall († 2018) den Mann, der den Revierklub schon zwischen 1981 und 1986 in 186 Bundesliga-Spielen betreut hatte. Schon 1990/91 sprang Schafstall nach der Entlassung von Reinhard Saftig für 7 Spiele ein – und schaffte mit Rang 14 die Rettung. Nichts mehr ausrichten konnte Rolf Schafstall beim 3. Mal in Bochum. Als Nachfolger seines Ex-Spielers Ralf „Katze“ Zumdick holte er aus 13 Spielen nur 2 Siege und stieg mit den „Unabsteigbaren“ ab.

Heynckes juppte den FC Bayern gar 4-mal

Über diesen Trainer-Legenden steht nur einer: Josef „Jupp“ Heynckes. Seine Liaison mit dem FC Bayern München scheint ebenfalls echte Liebe zu sein. 1991 trotz der Bilanz von 2 Meistertiteln geschasst, holten die Münchner den gebürtigen Mönchengladbacher 2009 für 5 Spiele zurück. Heynckes sicherte dem FC Bayern mit seiner ganzen Routine noch die Champions-League-Teilnahme. Erneut ins Amt kam Heynckes 2011. Die Saison 2012/2013 sollte mit dem Gewinn des historischen „Triple“ zur größten in seiner Trainerkarriere werden. Eigentlich wollte „Don Jupp“ nach diesem Erfolg auf dem heimischen Bauernhof in Schwalmtal seine Fußball-Rente genießen. Doch seine Münchner Freunde um Uli Hoeneß brauchten den inzwischen 72-Jährigen 2017/2018 nochmals als Interimscoach. Heynckes löste Carlo Ancelotti ab und wurde mit 73 Jahren noch einmal Deutscher Meister.

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Die Verdienste des Jupp Heynckes um den FC Bayern sind weitaus größer als diese überdimensionale Meisterschale…
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