Sandro Schwarz: Das ist der neue Coach des FSV Mainz 05

Sandro Schwarz: Das ist der neue Coach des FSV Mainz 05

Sandro Schwarz ist der neue Mann an der Seitenlinie des FSV Mainz 05. Der 38-jährige Fußball-Lehrer beerbt Cheftrainer Martin Schmidt, der nach 5 Jahren Amtszeit von seinen Aufgaben entbunden wurde. Schwarz war bereits im Februar 2015 der Nachfolger von Schmidt, nachdem der 50-jährige Schweizer zum Bundesligacoach befördert wurde und den zum BVB abgewanderten Thomas Tuchel ersetzte.

Bei der U 23 machte Schwarz einen guten Job, schaffte mit dem FSV-Nachwuchs 2 Mal in Folge den Klassenverbleib in der 3. Liga. In dieser Saison erwischte es die 2. Mannschaft der Mainzer allerdings. Nach dem Abstieg geht die U 23 des FSV in der kommenden Saison in der Regionalliga Südwest an den Start. Die einzig verbliebene Nachwuchsmannschaft in der 3. Liga ist jetzt der SV Werder Bremen II.

Großer Schritt für Schwarz

Die Beförderung zu den Bundesliga-Profis ist für Sandro Schwarz ein großer Schritt in seiner Trainerlaufbahn. Bisher ist er als Chefcoach nie über die 3. Liga hinausgekommen. Nach Ende seiner aktiven Karriere im Jahr 2009 probierte sich Schwarz zunächst als Teamchef und Co-Trainer des SV Wehen Wiesbaden.

Als Spieler schon für Mainz aktiv

Danach arbeitete der gebürtige Mainzer erstmals als Cheftrainer. Schwarz betreute 2 Jahre den Oberligisten 1. FC Eschborn. Seine Ausbeute von durchschnittlich 1,67 Punkten konnte sich durchaus sehen lassen. Direkt in seiner ersten Spielzeit gelang ihm mit Eschborn der Aufstieg in die Regionalliga Südwest.

Nach seiner Zeit beim Amateurklub ging es zurück zum FSV Mainz, für den er als Spieler schon 6 Jahre aktiv war (1998 bis 2004). Nach rund 1,5 Jahren bei der U 19 übernahm er die U 23 von Martin Schmidt. Jetzt soll es Schwarz bei den Profis richten, die in der abgelaufenen Saison erst auf den letzten Metern den Klassenverbleib sicherstellten.

Weg der letzten Jahre wird fortgesetzt

Mit der Beförderung von Schwarz geht Mainz den Weg weiter, der den Verein in den zurückliegenden Jahren ausgezeichnet hat. Bereits bei Thomas Tuchel und Martin Schmidt setzte der Klub aus der Karnevalshochburg auf eigene Nachwuchstrainer. Mit Beiden hatten die Mainzer Erfolg und spielten sogar mehrfach international. Wieso sollte es also mit Schwarz nicht auch klappen?

„Emotionaler Moment“ für Schwarz

Für den neuen FSV-Coach ist es ohne Frage ein besonderer Job. Bei seiner offiziellen Vorstellung betonte er das auch:

„Jetzt hier sitzen zu dürfen, ist für mich eine große Ehre, eine große Chance. Es ist schon ein sehr emotionaler Moment, hier das erste Mal als Cheftrainer sprechen zu dürfen.“

FSV-Manager Rouven Schröder sagte, dass Sandro Schwarz Mainz verkörpert: „Das ist das, was wir brauchen. Wir brauchen diesen Aufbruch.“ Mit diesem Aufbruch will Mainz in der kommenden Saison wieder ohne Abstiegssorgen auskommen.

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Thomas Tuchel (links) und Jürgen Klopp gingen nach ihrem Engagement in Mainz in die große, weite Fußballwelt.
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