Robin van Persie: Rekord-Holländer der Premier League plant Karriereende

Robin van Persie: Rekord-Holländer der Premier League plant Karriereende

Er spielte für den FC Arsenal und Manchester United und ist mit 144 Treffern in 280 Spielen der erfolgreichste Niederländer in der englischen Premier League. Robin van Persie gehörte zu den teuersten Stürmern Europas. Nun hat „RvP“ sein Karriere-Ende bei Feyenoord Rotterdam angekündigt.

Ein Fazit will Robin van Persie noch nicht ziehen. „Ob meine Rückkehr erfolgreich war, kann man nur daran bemessen, wenn man das ganze Bild sieht“, sagte der 35-jährige Stürmer der niederländischen Zeitung AD. Bei Feyenoord Rotterdam, von wo er einst auszog, die Fußballwelt zu erobern, wird van Persie 2019 seine Karriere beenden. Nach 18 Jahren in Europas Top-Ligen.

Robin van Persie: Unter den Top 3 der ausländischen Premier-League-Torjäger

Wie wertvoll der etwas grau gewordene Stürmerstar immer noch ist, zeigen seine Leistungsdaten in der niederländischen Eredivisie (Alle Wetten zur Eredivisie). In 9 Spielen für Feyenoord lieferte „RvP“ 8 Tor-Beteiligungen, davon 6 Treffer.

Meister und Torschützenkönig mit Manchester United

Robin van Persie hat in England Maßstäbe gesetzt. Mit dem französischen Weltmeister Thierry Henry (FC Arsenal, 176 Treffer) und dem Argentinier Sergio Agüero (Manchester City, 149) waren nur 2 ausländische Spieler treffsicherer im englischen Fußball-Oberhaus. 140-mal netzte „RvP“ in 280 Liga-Auftritten für den FC Arsenal und Manchester United ein.

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Seine Rekord-Saison auf der Insel war die Spielzeit 2011/2013 mit 30 Treffern und 14 Assists in Diensten der Gunners. Manchester United zahlte im August 2012 fast 31 Mio. € Ablöse für van Persie. Bei den Fans der Red Devils machte sich der Torjäger mit seinem Treffer unsterblich. Am 9. Dezember 2012 gelang van Persie per direktem Freistoß in der Nachspielzeit das 3:2-Siegtor im Manchester-Derby bei City. In dieser und in der vorangegangenen Saison schoss sich van Persie jeweils zur Torjägerkrone in der Premier League. Mit der Meisterschaft 2013 mit United gewann er seinen einzigen Titel in der englischen Fußball-Eliteliga.

Loyality Bonus sorgt für unrühmliches Ende in Manchester

Sein Abschied von United im Sommer 2015 war unschön. Der bei Vertragsbeginn 2012 – van Persie stand noch bis 2016 in Lohn und Brot für den englischen Rekordmeister – festgelegte „Loyality Bonus“ sorgte für das Zerwürfnis zwischen Spieler und Klub. Hätte der Niederländer seinen Vertrag erfüllt, wären zusätzlich zum kolportierten, fürstlichen Jahres-Salär von 10 Mio. € noch einmal 14 Mio.€ Bonus fällig gewesen. Zeitgleich machte sein ehemaliger Bondscoach Louis van Gaal klar, dass er nicht mehr mit ihm plant. Die britische Zeitung Daily Mail berichtete gar, dass „RvP“ am Ende bereit war, Geld zu zahlen, um Manchester United zu verlassen. Er wechselte zu Fenerbahce Istanbul. Seit 2018 kickt er wieder bei Feyenoord Rotterdam. Mit seinem Stammverein, wo er 2002 zum besten Jugendspieler gekürt wurde, holte er im gleichen Jahr auch den UEFA-Pokal.

Der Makel: RvP verlor 2 große Finals

Es blieb van Persies einziger internationaler Titel. Die große Krönung seiner Torjägerkarriere blieb ihm im verlorenen CL-Finale 2006 mit Arsenal gegen den FC Barcelona (1:2) versagt. Auch in der Elftal schaffte er es nicht, die große Spieler-Generation um Arjen Robben oder Wesley Sneijder ganz nach oben zu führen. Der 102-malige Nationalspieler der Niederlande wurde 2010 in Südafrika gegen Spanien (0:1 n. V.) Vize-Weltmeister.

Den Spaß hat der gebürtige Rotterdamer in der Heimat nun wiedergefunden „Ich wollte nicht ohne Vergnügen aufhören“, sagte van Persie am Donnerstag und vor dem Holland-Klassiker am Sonntag bei Ajax Amsterdam.

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Rarität in Van Persies Tor-Serie: Dieser Strafstoß im CL-Achtelfinale gegen Olympiakos Piräus 2014 war sein einziger Elfmeter in Diensten von Manchester United.
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