Das Revierderby und die Folgen des 4:4-Wahnsinns

Das Revierderby und die Folgen des 4:4-Wahnsinns

Hundebisse, Torwart-Tore, vermieste Meisterschaften! Das Revierderby ist seit Samstag um ein weiteres, spektakuläres Kapitel reicher. Im Schalker-Dress wurden neue Derby-Helden im BVB-Trikot Derby-Deppen geboren. Die Aufholjagd zum 4:4 nach 0:4-Rückstand geht auch in die Bundesliga-Geschichte ein. Taugt diese Partie für einen Machtwechsel im Pott?

Nach 30 Minuten waren furios gestartete Dortmunder eher auf dem Weg zum höchsten Sieg über den Rivalen, als das noch jemand ernsthaft an eine Punkteteilung und eine der größten Aufholjagden in der Geschichte der Bundesliga geglaubt hätte. Doch wie kann so etwas passieren? Wir sind in der bwin Redaktion keine Psychologen, aber ein solches Comeback ist nur möglich, wenn man den Spielstand komplett ausblendet. Spätestens nach dem 2:4 entwickelte diese Geschichte dann noch ihre ganz eigene Dynamik. Doch schon nach 1:4 (61.) durch Guido Burgstaller war zu erkennen, wie energisch der Stürmer den Ball aus dem Tor holte. Dortmund knickte ein, Schalke hatte Oberwasser und nichts mehr zu verlieren. Ekstase dann im Gästeblock, als Naldo in der Nachspielzeit eine Ecke zum Ausgleich ins Tor wuchtete.

Wie geht es jetzt weiter?

Laut ZDF sollen sich noch am späten Samstagabend die BVB-Bosse im stillen Kämmerlein zurückgezogen haben. Dass dabei auch über den Trainer und die Zukunft von Peter Bosz bei den Westfalen gesprochen wurde, ist klar. Die gefühlte Niederlage zieht die Schwarz-Gelben noch tiefer in den Schlamassel. Das Aubameyang-Theater, die sportliche Durststrecke und eine Mannschaft, die auch nach einer 4:0-Führung keine Sicherheit ausstrahlt sind die offensichtlichsten Baustellen. Darf oder vielmehr kann der Holländer diese noch bearbeiten? Die Mühle Bundesliga ist gnadenlos. Bis zur Winterpause stehen noch 6 Spiele an. In denen gilt es, das Team zu stabilisieren und wieder in die Bahn zu bringen.

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Schalke ist der gefühlte Derbysieger. Leon Goretzka bestätigte nach dem Spiel, dass es Gesänge dieser Art in Kabine der Knappen nach dem Spiel gegeben hat. In Sachen Teamgeist, Zusammenhalt und Moral kann dieses 4:4 gar nicht hoch genug bewertet werden. Keine Team-Building-Maßnahme kann ein solches Ereignis ersetzen. Das Comeback ist auch Coach Domenico Tedesco zu verdanken. Die Spieler lobten ihn für seine Art, wie die Mannschaft in der Pause neu einstellte. Alle im Verein und vor allem die Fans werden noch lange von diesem Spiel zehren.

Ist das der Machtwechsel im Revier?

Schalke hat es mit dieser unglaublichen Aufholjagd geschafft, dass sich die Borussen mit dieser Niederlage und ihren Folgen länger und intensiver beschäftigen müssen als ihnen lieb ist. Von einem Machtwechsel im Ruhrpott zu sprechen wäre indes noch zu verfrüht. Die Königsblauen liegen in der Tabelle immer noch nur 3 Punkte vor dem BVB. Die Quote, dass Schalke am Ende der Saison vor dem BVB liegt stand vor dem Spiel bei 3.55 (umgekehrt bei 1.25). Aber es gibt ja auch noch ein Rückspiel. Wenn dann Mitte April die Schwarz-Gelben im Endspurt der Saison am 30. Spieltag auf Schalke zu Gast sind, ist die Frage möglicherweise einfacher zu beantworten.

Ja, das Revierderby endete tatsächlich 4:4. Noch nie fielen zwischen beiden Teams in einem Spiel mehr Tore.

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