Real Madrid: Spanische Neuzugänge haben es schwer

Real Madrid: Spanische Neuzugänge haben es schwer

Champions League-Sieger Real Madrid steckt tief in der Krise. 5 Pflichtspiele ohne Sieg sind ein neuer Negativ-Rekrod in der jüngsten Vergangenheit der Königlichen. Die Kritik wächst – vor allem an der Kaderzummenstellung und an der Transferpolitik. Obwohl Spanien eine Weltmacht im Fußball ist und immer wieder neue Stars kreiiert, greift Real kaum auf dieses Potential zurück. Ein Blick auf die Transferaktivitäten von Madrid seit 2010 zeigt, dass spanische Neuzugänge in der Hauptstadt einen schweren Stand haben.

Entgegen der vorherigen Jahre war Real Madrid in der vergangenen Transferperiode sparsam. Trotzdem investierten die Königlichen satte 145, 75 Mio. € in neue Spieler. Satte 30 Mio. € bezahlte Real für die Dienste von Álvaro OdriozoIa. Der spanische Nationalspieler gilt als großes Versprechen für die Zukunft. Aber: In 12 Pflichtspielen stand der Defensiv-Akteur lediglich 3-mal in der Startelf. Trotz Talent ergeht es ihm wie vielen anderen spanischen Spielern, die den Ruf der Königlichen nicht widerstehen konnten.

Die Bilanz der spanischen Neuzugänge seit 2010

Dani Ceballos: Der Mittelfeldspieler wechselte im Sommer für 16,5 Mio. € von Betis Sevilla zu Real. Seitdem kam er zwar in 33 Spielen zum Einsatz, allerdings vorranging als Einwechselspieler. Erst 9 Mal stand er in der Startelf.

Alvaro Morata wurde trotz 31 Pflichtspieltoren in Madrid nicht glücklich.

Alvaro Morata: 30 Mio. € ließ Real sich die Rückkehr des Stürmers im Sommer 2016 kosten. Einen Stammplatz bekam Morata deswegen nicht. An Karim Benzema gab es im Sturmzentrum kein Vorbeikommen, weshalb der 25-Jährige nach nur einem Jahr zum FC Chelsea weiterzog.

Kiko Casilla: Der Keeper kam 2015 unter den gleichen Voraussetzungen wie jetzt Arrizabalaga nach Madrid. Als Nummer 1 konnte er Navas allerdings nicht ablösen. In 3 Jahren kam er nur in 25 Liga-Spielen zum Einsatz.

Jésus Vallejo: Nach seiner Verpflichtung 2015 wurde der Abwehrspieler erst zu Real Saragossa und dann zu Eintracht Frankfurt ausgeliehen. Seit Sommer 2017 ist er zurück in Madrid, wurde seitdem aber lediglich 12 Mal aufgeboten.

Marco Asensio: Auch der Offensivspieler kam 2015 zu den Königlichen und wurde im Anschluss für eine Saison zu Espanyol Barcelona ausgeliehen. Seit Juli 2017 ist er fester Bestandteil des Real-Kaders und stand seitdem 55 Mal vpm 121 Spiele in der Startelf.

Lucas Vázquez: Der Spanier stammt zwar aus der Jugend von Real Madrid, wurde allerdings im Juni 2015 nach einem vorherigen Leihgeschäft fest von Espanyol Barcelona verpflichtet. Die Hauptstädter zogen aber bereits einen Monat später eine Rückkaufklausel. Seitdem kam er für Real 56 Mal von Beginn an zum Einsatz.

Asier Illarramendi: Mit vielen Vorschusslorbeeren wechselte der Mittelfeldspieler zur Saison 2013/14 für 32 Mio. € in die Hauptstadt. Die Erwartungen erfüllen und durchsetzen konnte er sich in Madrid nie, weshalb es den Basken 2015 wieder zurück zu Real Sociedad San Sebastian zog.

Isco: Heute ist der spanische Nationalspieler ein Star der Königlichen, zu Beginn seiner Real-Zeit kam er über die Rolle des Mitläufers allerdings nicht hinaus. Häufig pendelte der Techniker zwischen Platz und Bank. Erst unter Zidane gelang ihm der Durchbruch.

Pedro Léon: 10 Mio. € legte Real 2010 für den Mittelfeldakteur auf den Tisch. Nach nur einer Saison und lediglich 14 Einsätzen wurde der Spanier nach Getafe verliehen. 2013 nahm der Klub ihn für € 6 Mio. fest unter Vertrag.

Sergio Canales: Der ehemalige spanische Nationalspieler erlebte das gleiche Schicksal wie Léon. Nach nur einem Jahr und 15 Spielen ging es zunächst per Leihe zum FC Valencia, bevor er in der darauffolgenden Saison von den Fledermäusen fest verpflichtet wurde.

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