RB Leipzig: Rangnick als Trainer birgt einige Risiken

RB Leipzig: Rangnick als Trainer birgt einige Risiken

Es ist offiziell: Ralf Rangnick wird für die Saison 2018/19 auf die Trainerbank bei RB Leipzig zurückkehren. Für den bisherigen Sportdirektor ist es die 2. Amtszeit als Übungsleiter bei den Sachsen. Bereits in der Spielzeit 2015/16 übernahm er bei RB an der Seitenlinie das Kommando und führte den Klub zum Aufstieg in die Bundesliga (alle Bundesliga Wetten). Nun nach 2 Jahren die Rückkehr. Aber wird der 60-Jährige an die Erfolge aus seiner ersten Amtszeit anknüpfen können? Seine Inthronisierung ist mit einigen Risiken verbunden.

Lange wurde über die Nachfolge von Ralph Hasenhüttl spekuliert, jetzt ist sie geklärt. Ralf Rangnick wird erneut Trainer von RB Leipzig und die Mannschaft bis zum kommenden Sommer, wenn Julian Nagelsmann zu den Sachsen wechselt, leiten. Für den 60-Jährigen ist es nach 2 Jahren Pause die Rückkehr auf die Trainerbank. Ihm zur Seiten stehen 2 Co-Trainer: Jesse Marsch, Ex-Trainer von RB New York, und Lars Kornetka, mit dem Rangnick bereits in Hoffenheim und auf Schalke zusammenarbeitete.

Die erste Amtszeit von Rangnick bei RBL (2015-2016) war eine Erfolgsgeschichte. Er führte den Klub in die Bundesliga und holte im Schnitt 1,96 Punkte pro Spiel – der beste Wert seiner Trainer-Karriere. Insgesamt gewann er mit RBL 21 seiner 36 Pflichtspiele (7 Remis, 8 Niederlagen). Kann er an diese Erfolge anknüpfen? Seine Rückkehr ist nicht ohne Risiko.

Doppel-Funktion als Herkulesaufgabe

Rangnick wird sich in der kommenden Saison mit einer Doppelbelastung arrangieren müssen. Neben seinem Job als Trainer wird er weiterhin als Sportdirektor der Roten Bullen arbeiten. Gerade für den 60-Jährigen, der bereits im Jahre 2011 unter einem Burnout litt, wird das eine hohe Belastung. Ob er beide Aufgaben zu voller Zufriedenheit und mit bestmöglichem Erfolg bewerkstelligen kann, wird die Zukunft zeigen.

Trainer auf Zeit als Gefahrenherd

Sicher ist: Rangnick wird lediglich eine Saison auf der RBL-Bank platznehmen. Ab dem 1. Juli 2019 übernimmt Julian Nagelsmann. Das ist für den Klub eine gefährliche Situation. Im Fußball gab es bereits einige Beispiele, dass Trainer auf Zeit die Mannschaft nicht mehr erreichen konnten. Die Spieler, gerade die unzufriedenen, wissen, dass der Coach nur für eine begrenzte Zeit das Sagen hat. Das Konfliktpotential ist groß – gerade bei ausbleibenden Ergebnissen ist Ärger vorprogrammiert.

Rückkehrer oft gescheitert

Was einmal gut klappte, muss zwangsläufig nicht auch noch ein 2. Mal funktionieren. Die besten Beispiele für gescheiterte Trainer-Rückkehrer sind Felix Magath (Wolfsburg), Huub Stevens (Schalke) und Armin Veh (Stuttgart). Das Trio konnte nicht an die Erfolge aus der ersten Amtszeit beim jeweiligen Klub anknüpfen. Auch Rangnick selbst kehrte in seiner Karriere bereits einmal zu einem Ex-Verein zurück. Sein 2. Engagement auf Schalke endete allerdings bereits nach 6 Monaten aufgrund des Burnout-Syndroms – keine gute Vorzeichen …

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