PSG: Torwart-Wahl könnte ein folgenschwerer Fehler sein

PSG: Torwart-Wahl könnte ein folgenschwerer Fehler sein

Thomas Tuchel hat sich festgelegt. Weltmeister Alphonse Areola wird vorerst Stammtorwart bei Paris Saint-Germain. Der 25-jährige Schlussmann, der bereits im Nachwuchsbereich bei PSG zwischen den Pfosten stand, erhält den Vorzug vor Torwart-Legende Gianluigi Buffon. Der 40-jährige Weltmeister von 2006 muss sich nach seinem Wechsel von Juventus Turin nach Paris mit der Rolle des 2. Torhüters begnügen.

Tuchel begründete seine Entscheidung damit, dass Areola „aus dem Ausbildungszentrum kommt“: „PSG ist alles für ihn. Und er will sich unbedingt bei PSG beweisen. Dies ist eine Situation, die respektiert und genutzt werden muss“, so der neue PSG-Coach, der die ersten 5 Pflichtspiele mit seinem neuen Team allesamt gewann. Ein Grund ist sicher auch, dass sich Areola aktuell in starker Verfassung befindet und er vor Selbstvertrauen strotzt.

Glanzleistung gegen Deutschland

Nachdem der in Paris geborene 1,95 Meter große Keeper als Ersatztorwart von Hugo Lloris in Russland Weltmeister wurde, stand Areola bei den jüngsten 2 Begegnungen in der Nations League gegen Deutschland (0:0) und die Niederlande (2:1) erstmals zwischen den Pfosten der Équipe Tricolore. Besonders gegen die DFB-Elf zeigte Areola eine Glanzleistung und bewahrte die Franzosen beim Auftakt in die Nations League mit vielen starken Paraden vor einer Niederlage.

Man kann durchaus sagen, dass sich Areola derzeit in der Form seines Lebens befindet. Hält er konstant so, wie er es in den letzten Wochen getan hat, ist er auch dazu in der Lage, bei einem internationalen Top-Team wie PSG ein guter Stammtorwart zu sein. Dann wäre sogar die Entscheidung  gerechtfertigt, eine Torwart-Ikone wie Gianluigi Buffon auf der Bank Platz nehmen zu lassen.

Buffon
Ist erst einmal 2. Torwart bei PSG: Gianluigi Buffon.

Konstanz das Manko

Aber die Konstanz war bisher eben das Manko von Areola. Das Eigengewächs von PSG leistete sich in der Vergangenheit schon zu viele Fehler, die einem als Keeper bei einem Verein, der das große Ziel verfolgt, die Champions League zu gewinnen (PSG gewinnt die Champions League, Quote 8.00!), einfach nicht passieren dürfen. (alle Wetten zur Champions League) Es waren auch nicht nur kleinere Fauxpas, die nun einmal menschlich sind und die man – ohne große Diskussionen über ihn als Stammtorwart zu führen – verzeihen kann. Ihm passierten auch einige große Patzer.

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In der Ligue 1, in der PSG wohl erneut ohne große Probleme in Richtung Meisterschaft marschieren wird, werden kleinere und größere Torwartfehler des PSG-Keepers mit großer Wahrscheinlichkeit kaum bestraft. Stehen aber die wirklich großen Spiele in der Königsklasse auf dem Programm, braucht PSG einen Weltklasse-Torwart, auf den in jeder einzelnen Begegnung Verlass ist. Ein Buffon wäre prädestiniert dafür. Aber ob auch Areola schon so weit ist, dass er konstant dieser Weltklasse-Torwart sein kann? Das ist die Frage, die sich auch Tuchel stellen musste. Der ehemalige BVB-Trainer glaubt an seinen Schützling und geht das Risiko ein, damit einen folgenschweren Fehler zu begehen.

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