José Mourinho: Die größten Opfer seiner Personalpolitik

José Mourinho: Die größten Opfer seiner Personalpolitik

Der Spruch von den neuen, gutkehrenden Besen ist auch im Fußballgeschäft allseits bekannt. Sogar übergründlich, wenn José Mourinho derjenige ist, der den Besen in der Hand hält. Im Umgang mit Publikumslieblingen und Star-Spielern lässt der aktuell in Tottenham tätigte Star-Coach nicht selten jegliches Fingerspitzengefühl vermissen. Die prominente Liste der Mourinho-Opfer setzt nun Noch-Spurs-Star Christian Erikson fort.

Kaká (Real Madrid)

Der Brasilianer leitete 2009 die nächste Galaktische-Ära bei Real Madrid an. Er kam als Weltfußballer (2017) und Champions League-Sieger vom AC Milan. José Mourinho sah in Kaká jedoch nicht mehr als einen Joker, setzte ihm ein Jahr später noch Mesut Özil und Angel di Maria vor die Nase. „Ich hatte in Madrid 2 Probleme: Meine Verletzungen und der Trainer“, sagte Kaká, der die Spanier 2013 – zeitgleich mit Mourinho – wieder verließ.

Iker Casillas (Real Madrid)

Das Torwart-Eigengewächs wurde in Madrid als „San Iker“ verehrt. Dass die Casillas-Ära 2015 so unrühmlich endete, wie sie endete, daran hat Mourinho einen gehörigen Anteil. Während der Rückrunde der Saison 2012/13 degradierte der Portugiese ihn hinter Diego Lopez zur Nummer 2 und sorgte auch dafür, dass Casillas jegliches Standing bei der Klubführung einbüßte. Auf seiner Abschiedspressekonferenz vor dem Wechsel zum FC Porto (2015) war kein Real-Verantwortlicher mehr anwesend.

Iker Casillas sagt den Real-Fans Adios

Juan Mata (FC Chelsea)

Im Sommer 2013 startete José Mourinho in seine 2. Amtszeit bei Chelsea. Diesmal fiel der Mann seiner Personalpolitik zum Opfer, den die Fans in den vorherigen beiden Jahren zum Spieler der Saison gewählt hatten: Juan Mata! Nur ein halbes Jahr folgte mit dem Wechsel zum Rivalen Manchester United eine Art Abschied durch die kalte Küche.

Bastian Schweinsteiger (Manchester United)

Dass unserem ehemaligen DFB-Kapitän nach der Trainerwechsel von Louis van Gaal zu „The Special One“ schwere Zeiten bevorstehen würden, ahnten einige Experten schon im Vorfeld. Und genauso kam es. Mourinho ignorierte Schweinsteiger konsequent. Vor dem Transfer zu Chicago Fire in die MLS musste er mit der U 23 der Red Devils trainieren. In diesem Fall gab der Trainer später zu: „Bastian gehört zu der Kategorie Spieler, die ich dafür bedauere, wie ich sie behandelt habe.“

Wayne Rooney (Manchester United)

Mit Schweinsteiger nicht genug, vergraulte José Mourinho in Manchester auch noch den Rekordtorschützen (253 Treffer) des Klubs. Der Portugiese machte gute Miene zum bösen Spiel, indem er in nahezu jeder Pressekonferenz betonte, dass er „ungern darüber spricht, dass Wayne Rooney in den wichtigen Spielen nur selten zum Einsatz kommt.“ Nach der Rückkehr zum FC Everton (2017) und einem MLS-Gastspiel ist der 34-Jährige heute als Spielertrainer für Derby County aktiv.

Christian Eriksen (Tottenham Hotspurs)

Zugegeben: Schon vor einigen Monaten beschloss Christian Eriksen, seinen am Saisonende auslaufenden Vertrag in Tottenham nicht zu verlängern. Mourinhos Einfluss dürfte den Abschied jedoch noch mal beschleunigt haben. Der Pochettino-Nachfolger ist bereit, den Dänen für einen Bruchteil seines Marktwertes (90 Mio. €) ziehen zu lassen. Ein Winter-Transfer (mehr im bwin Transfer-Update) zu Inter Mailand steht unmittelbar bevor.

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