FC Liverpool: Darum gewinnen die Reds die Meisterschaft

FC Liverpool: Darum gewinnen die Reds die Meisterschaft

Der FC Liverpool spielt eine bärenstarke Saison. Zum gleichen Zeitpunkt hatte noch kein Team in der ruhmreichen Klub-Geschichte mehr Punkte auf dem Konto als die Klopp-Truppe aktuell. Trotzdem prasselt seit Tagen Kritik auf den deutschen Trainer und seine Mannen ein. Der Grund: 2 Unentschieden in Folge. Wir sagen euch, warum die Reds am Ende dennoch die Meisterschaft feiern werden.

Jamie Carragher ist beim FC Liverpool eine Legende. Von 1996 bis 2013 absolvierte der Verteidiger 734 Pflichtspiele für die Reds. Mit dem Traditionsklub gewann er insgesamt 11 Titel, unter anderem die Champions League, den UEFA Cup und 2 Mal den FA Cup. Englischer Meister wurde er allerdings nie. Vielleicht ist das der Grund, warum der mittlerweile 41-Jährige als TV-Experte seit Wochen hart auf seinen Ex-Verein eindrischt. Gönnt er dem aktuellen Team den Erfolg nicht, den er selbst in der Premier League (alle Premier League Wetten) nie hatte? Es wäre eine Erklärung für seine überzogene Kritik.

Nachdem Carragher bereits den Verkauf von Außenverteidiger Nathaniel Clyne „nicht verstanden hat“, geht der Ex-Spieler nun auf die Offensivkräfte der Reds los: „Der Klub hat viel Geld für Keita ausgegeben, der aber permanent den Ball verliert. Firmino scheint nicht mehr derselbe zu sein, Salah ebenfalls nicht.“ Zur Einordnung: Trotz des Verkaufs von Clyne und den Verletzungen von Dejan Lovren und Joe Gomez stellt der LFC noch immer die mit Abstand beste Defensive der Liga. Salah führt mit 16 Treffern die Torschützenliste in England an und war zusammen mit Firmino in diesem Jahr für 5 der 9 Reds-Treffer verantwortlich.

Jamie Carragher machte sich mit seinen Aussagen zuletzt wenig Freunde in Liverpool.

Natürlich hätte Liverpool die vergangenen 2 Ligaspiele gegen Leicester und West Ham (jeweils 1:1) gerne gewonnen, doch auch so hat der LFC noch immer die besten Karten aller Klubs auf die englische Meisterschaft. Das hat folgende Gründe:

Spiel in der Hinterhand

Manchester City hat durch einen 2:0-Sieg beim FC Everton am Mittwochabend zumindest vorrübergehend die Tabellenführung erobert. Liverpool hat allerdings ein Spiel weniger absolviert und könnte mit einem Erfolg in dieser Partie auf 3 Punkte davonziehen. Selbst mit einem Unentschieden wären die Reds wieder vorne und hätte so die beste Ausgangslage. Der LFC hat alles in der eigenen Hand, Man City muss auf einen Ausrutscher hoffen.

Das Restprogramm

Mit Burnley, Fulham, Southampton, Cardiff City, Huddersfield und Newcastle trifft der LFC noch auf die aktuell sechsletztplatzierten Teams der Liga. Rivale Man City darf noch nur gegen 3 Klubs des Sextetts antreten. Zudem empfängt Liverpool die schweren Gegner Chelsea und Tottenham im eigenen Stadion, wo bislang 32 von 36 möglichen Punkten eingefahren wurden. Die wohl komplizierteste aller Restaufgaben haben sowohl Reds als Skyblues identisch vor der Brust: Auswärts bei Manchester United.

Eine Abwehr aus Beton

Mit lediglich 15 Gegentoren stellt das Klopp-Team die beste Defensive der Liga. Obwohl sich die Verletzungssorgen in der Abwehr durch die Saison ziehen (Matip, Lovren, Gomez, Van Dijk), steht die Mannschaft konstant stabil. Schafft sie das auch in den verbleibenden 13 Partien, ist ihr Rang 1 nicht zu nehmen. Es heißt nicht umsonst: Die Offensive gewinnt Spiele, die Defensive Meisterschaften.

Die Gier der Reds

Seit 1990 wartet der FC Liverpool auf den Gewinn der 19. englischen Meisterschaft. Die Sehnsucht bei den Fans ist groß. Für diesen Triumph würde der LFC und sein Umfeld alles opfern – auch die Champions League. Anders ist das bei Manchester City. Trainer Guardiola und Eigentümer Mansour bin Zayed Al Nahyan lechzen nach einem Triumph in der Königsklasse. Das ist der Titel, den die Skyblues unbedingt in ihre Vitrine stellen wollen. Meister wurde City in den vergangenen 6 Jahren 3 Mal. Im heißen Saisonendspurt würden die Skyblues dem Henkelpott mehr Beachtung schenken.

Ungewohnte Guardiola-Rolle

Pep Guardiola wurde bislang 7 Mal nationaler Meister. Aber sowohl mit dem FC Barcelona als auch mit Bayern München und Manchester City dominierte er fast immer die jeweilige Liga von Saisonbeginn an. Der Titelkampf war fast immer vorzeitig entschieden. Nur einmal Betrug der Vorsprung am Saisonende weniger als 5 Punkte, oft lagen 10 oder mehr Zähler Differenz zwischen Guardiolas Meisterteam und dem ersten „Verfolger“. Die ungewohnte Rolle als Jäger in einem Kopf-an-Kopf-Rennen ist für den Katalanen Neuland. Klopp dagegen kennt diese Drucksituationen aus seinen Meisterkämpfen aus der Bundesliga.

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