Alisson und der Becker-Hecht: Geht Liverpools T-Frage von vorne los?

Alisson und der Becker-Hecht: Geht Liverpools T-Frage von vorne los?

Erstmals seit Einführung der Premier League startet der FC Liverpool mit 4 glatten Siegen in eine Saison. 12 Punkte und 9:1 Tore – Zahlen, die einen Traumstart der Klopp-Elf vermuten lassen. Es ist auch einer, nur hat das erste und einzige Gegentor ein leidiges Thema an der Anfield Road wieder aufgeweicht.

63 Minuten im King Power Stadium sind um: Auftritt Alisson Becker! Einen – zugebenen – unsauberen Rückpass von Virgil van Dijk nimmt der Brasilianer an und lässt sich an der Strafraumgrenze auf das berühmte Torwart-gegen-Stürmer-Spielchen (siehe Video) ein, wobei in der Regel nur einer schlecht aussehen kann.

Klopps Torwart-Rochaden

„Becker-Hecht“ tauften internationale Medien – in Anlehnung an die deutsche Tennis-Legende Boris Becker – jene Slapstick-Einlage des 25-Jährigen. Ein billiger Fehler für einen achso teuren Keeper. „Niemand sollte in einer solchen Situation ins Dribbling gehen“, kommentierte der deutsche Trainer Jürgen Klopp die Szene. Seit seinem Amtsantritt im Oktober 2016 setzte der Ex-Dortmunder insgesamt 7 verschiedene Torhüter ein und hat 3 grundlegend verschiedene Typen als Nummer eins ausprobiert.

Erst den Belgier Simon Mignolet, dann Loris Karius – er hatte während seiner Jugendzeit die englische und deutsche Torwartschule (VfB Stuttgart/Manchester City) durchlaufen – und nun Alisson Becker. Der Brasilianer, dazu einer mit deutschen Wurzeln, wurde mit dem einen Ziel zur Anfield Road geholt, die Torwart-Diskussion im Keim zu ersticken.

Ob der englische Boulevard nach dem Schnitzer so weit geht und nach 4 Wochen den Stab über Alisson bricht? Nicht auszuschließen, aber der Kredit seiner hohen Ablöse (72,5 Mio. €) in Verbindung mit der Fehlerkette (van Dijk/Gomez) in dieser Situation sprechen dagegen.

Starke Reaktion auf den Schnitzer

„Ich bin wütend auf mich, doch das Dribbeln ist Teil meines Spiels“, sagt der LFC-Keeper, dem fortan der Makel der Selbstüberschätzung anhaftet. Kann er diesen Eindruck direkt nach der Länderspielpause korrigieren? Wer daran glaubt, dass Alisson im Topspiel bei Tottenham Hotspur am 15. September die Null hält, streich eine lukrative 3.80-Quote (alle Premier League-Wetten) ein. 

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Eher unbewusst hob Jürgen Klopp bei seiner Analyse auch den vielleicht entscheidenden Unterschied zwischen dem an Besiktas Istanbul ausgeliehenen Loris Karius und seiner neuen Nummer eins hervor. Wo der Ex-Mainzer – nicht nur im verlorenen Champions League-Finale gegen Madrid (1:3) – nach Blackouts oft weiter abgebaut hat, lässt sich der Brasilianer offenbar nicht so leicht aus der Ruhe bringen und zeigte eine „brillante Reaktion“. Fazit: Der FC Liverpool grüßt nicht trotz, sondern auch wegen Alisson Becker von der Tabellenspitze.

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