FC Chelsea: No Transfers? No Problem!

FC Chelsea: No Transfers? No Problem!

Mit der Verpflichtung minderjähriger Spieler versteht der Weltfußballverband FIFA keinen Spaß. 2014 traf es den FC Barcelona, anschließend die beiden Klubs aus Madrid und nun also den FC Chelsea. Bis Sommer 2020 wird es definitiv keine neuen Star-Transfers an der Stamford Bridge geben. Wir erklären, warum die Blues auf die Transfersperre besser vorbereitet sind als jeder andere Verein.

470 Mio. €! So viel gab Chelsea alleine in den zurückliegenden 4 Transferperiode für Neuzugänge aus. Solange Roman Abramovich den Rubel rollen lässt, können sich die Fans im Londoner Westen eigentlich jedes Jahr auf mindestens einen Transfer-Knaller freuen. Kürzlich fragte der Klub sogar die eigenen Anhänger via Twitter: Wen würdet ihr im Sommer holen? Der Shitstorm folgte aufs Wort. Schließlich hatte die FIFA erst wenige Tage vorher das Transferverbot inklusive einer Geldstrafe von umgerechnet 460.000 € verhängt.

Die Loan Army steht Gewehr bei Fuß

Wer den Blues mit dem angeschlagenen Trainer Maurizio Sarri in Folge dessen jedoch den Absturz ins Liga-Mittelmaß (alle Premier League-Wetten) vorhersagt, der hat die Rechnung ohne die „Loan Army“ gemacht. 41 Spieler, quer durch Europa verteilt, stehen quasi Gewehr bei Fuß, wenn die Londoner sie (zurück)rufen. Unter der Kategorie „On Loan“ auf der Klub-Homepage findet sich seit Jahresbeginn auch Christian Pulisic wieder.

Durch das bereits abgewickelte Leihgeschäft mit Borussia Dortmund wechselt der US-Boy (Ablöse: 50 Mio. €) im Sommer – wie geplant – an die Stamford Bridge. Weitere potenzielle Neuzugänge, die nicht von der Transfersperre betroffen wären: Spaniens Nationalstürmer Alvaro Morata (Atletico Madrid), der in Dortmund ebenfalls gut bekannte Michy Batshuayi (Crystal Palace) sowie Kurt Zouma vom FC Everton. Letzterem wird eine ähnlich gute Entwicklung zugetraut wie Andreas Christensen.

Rohdiamant Hudson-Odoi wittert seine Chance

Der junge Däne war bis 2017 an Borussia Mönchengladbach ausgeliehen, reifte dabei zum A-Nationalspieler und kam in der Folgesaison immerhin auf 27 Einsätze für den FC Chelsea. Nicht immer hatte der 6-malige englische Meister die nötige Geduld mit seinen Leih-Profis, wie die Beispiele Kevin de Bruyne (Manchester City) oder Thorgan Hazard (Mönchengladbach) zeigen. Ein Umstand, der sich in den nächsten Jahren ändern sollte.

Hier kommt insbesondere der wohl größte Rohdiamant im aktuellen Chelsea-Kader ins Spiel: Callum Hudson-Odoi! Der FC Bayern warb in Person von Hasan Salihamidzic („Ein Spieler, den wir unbedingt verpflichten müssen“) derart offensiv um einen 18-Jährigen, sodass man in London fest mit einem neuen Angebot im Sommer rechnet. Ob der Flügelflitzer dann noch nach München will? Chelsea kann ihm ab Sommer wohl mehr Einsatzchancen bieten. So kurios es klingen mag: Der Transfersperre sei Dank!

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