Ljungberg oder…? Die wegweisende Trainer-Wahl bei Arsenal

Ljungberg oder…? Die wegweisende Trainer-Wahl bei Arsenal

Seit nunmehr 15 Jahren jagt der FC Arsenal der englischen Meisterschaft hinterher. Eines haben sie sich im Londoner Norden gegenüber dem in der jüngeren Vergangenheit deutlich erfolgreicheren Stadtrivalen Chelsea sowie den beiden Klubs aus Manchester dafür stets bewahrt: Kontinuität! Die Frage ist, wie lange noch?

Den kürzlich geschassten Unai Emery mitgezählt, warfen die Gunners in den zurückliegenden 40 Jahren gerade einmal 4 Trainer (!) raus. Arsené Wenger gehört besagtem Quartett nicht an. Der französische Gentleman ging nach 22 Jahren bekanntlich selbst von Bord. Sein Nachfolger scheiterte auf der ganzen Linie. Dass der nächste Schuss sitzen muss, um Identität und Kontinuität zu wahren, versteht sich von selbst.

2 Wenger-Schüler in der Verlosung

Also spielen die Arsenal-Bosse, von denen der Milliardär Stan Kroenke ohnehin meistens in den USA weilt, erstmal auf Zeit. Mit Freddie Ljungberg auf der Bank gehen die Gunners in die Partie beim Aufsteiger Norwich City (alle Premier League-Wetten) am Sonntag. Ein Name, der Erinnerungen weckt. An legendäre Schlachten im Highbury. An das Gunners-Team, das 49 Spiele am Stück ungeschlagen („The Invincibles“) blieb – und damit auch an die alte Wenger-DNA. Ob der schwedische Publikumsliebling die Herzen der Fans auch als Trainer wieder erobern kann? Die nötigen Lizenzen bringt Ljungberg (Quote 3.50) mit. Bei der Spezialwette zum nächsten Arsenal-Trainer sehen unsere Buchmacher ihn aber nicht als den Top-Kandidaten an.

Brendan Rodgers: Die teure Lösung

Zusätzlich lassen die Namen, die in diesen Tagen durch ein bekanntes, gut vernetztes Fanforum der Gunners wandern, auf große Konkurrenz schließen. Da wäre mit Patrick Viera beispielsweise ein weiterer Wenger-Schüler. Der einstige Mittelfeldlenker hatte seine Trainer-Karriere in den USA gestartet und wechselte 2018 zum OGC Nizza. Die ganz großen Fortschritte unter der Regie des 43-Jährigen (Ø 1,36 Punkte pro Spiel) lassen noch auf sich warten – Quote 13.00 für Viera als neuen Arsenal-Coach. Eine doppelt so hohe Quote weist Brendan Rodgers (Leicester City) auf. Der Nordire genießt – nicht erst seit er den englischen Sensationsmeister von 2016 wieder zurück in die Spitzengruppe geführt hat – einen exzellenten Ruf.

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Unterbricht Allegri sein Sabbat-Jahr?

Doch die „Foxes“ haben sich offenbar gut abgesichert. Um Rodgers aus seinem bis 2022 laufenden Vertrag herauszukaufen, müsste ein Klub eine Ausstiegsklausel von umgerechnet 16,5 Mio. € auf den Tisch legen. Welche Summen die Wolverhampton Wanderers (für Nuno Espírito Santo) und Manchester City (für Mikel Arteta) verlangen, ist nicht bekannt. Letzterer war zumindest schon im vergangenen Sommer sehr nah dran, als Chefcoach zu den Gunners zu wechseln. Mit einer Quote von 8.00 gehört der Assistent von Star-Coach Pep Guardiola zum engeren Kreis der bwin Bookies. Der Top-Favorit, weil eben sofort verfügbar, heißt dagegen Massimiliano Allegri (1.75). Der Haken: Der Ex-Juve-Coach legt derzeit ein Sabbatjahr ein. Für jeden x-beliebigen Verein wird der 52-Jährige es sicher nicht unterbrechen. In der öffentlichen Wahrnehmung wird Arsenal zumindest noch als der Klub mit dem großen Wenger-Erbe angesehen.

11 Titel in 6 Jahren mit Juve: Massimiliano Allegri gehört zu den umworbensten Trainern in Europa.
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