Philipp Max: Mehr als nur eine Option für die WM in Russland

Philipp Max: Mehr als nur eine Option für die WM in Russland

Philipp Max spielt bisher die Saison seines Lebens. Der 24-jährige Linksverteidiger vom FC Augsburg absolvierte alle 17 Partien der Hinserie über die volle Distanz und überzeugte besonders mit seinen vielen Offensivaktionen. Ein Tor und 10 Vorlagen – diese Statistik kann sich für einen Linksverteidiger absolut sehen lassen!

Die englischen Spitzenvereine Manchester City, Manchester United und FC Chelsea sollen den früheren Nachwuchsspieler von Schalke 04 und Bayern München bereits beobachten. Und auch Nationaltrainer Joachim Löw wird sich schon mit dem Sohn des ehemaligen Bundesligastürmers Martin Max (396 Einsätze/126 Tore) auseinandergesetzt haben.

Wird Philipp Max der neue Linksverteidiger im DFB-Team?

Klar ist nämlich, dass die Position des Linksverteidigers bei der deutschen Nationalmannschaft immer wieder neu besetzt wird. In den letzten Monaten gab es ein „Casting“, bei dem mehrere Außenverteidiger die Chance bekamen, sich zu beweisen. Dazu zählen auch Marvin Plattenhardt von Hertha BSC und Marcel Halstenberg von RB Leipzig.

Beide machten zwar ihren Job ordentlich, konnten sich aber noch keinen großen Vorteil im Rennen um einen Platz für den WM-Kader erspielen. Bis zur Weltmeisterschaft in Russland, die Mitte Juni beginnt, hat Löw also noch genug Zeit, andere Linksverteidiger wie Philipp Max oder auch Bastian Oczipka vom FC Schalke 04 zu beobachten und zu testen.

Debütierte im November beim 0:0 gegen England für die DFB-Elf: Marcel Halstenberg (rechts).

Bekommt er gegen Spanien oder Brasilien seine Chance?

Im März stehen zwei Härtetests gegen Spanien (23. März) und Brasilien (27. März) auf dem Programm. Vor allem Max hat dank seiner konstant starken Leistungen und seines Zugs nach vorne wohl gute Karten, in zumindest einer dieser beiden Begegnungen zum Einsatz zu kommen und sich für eine WM-Nominierung zu empfehlen (Wird Deutschland Weltmeister? Quote 5.50!)

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Wie es sich anfühlt, das DFB-Trikot zu tragen, weiß der Linksfuß bereits. Max gehörte 2016 zum Aufgebot des deutschen Olympia-Teams, das unter der Regie von Trainer Horst Hrubesch in Rio de Janeiro nur Gastgeber Brasilien den Vortritt lassen musste. Die DFB-Auswahl verlor gegen die Selecao 5:6 nach Elfmeterschießen.

Defensiv noch Luft nach oben

Bei all dem Lob für Philipp Max muss aber auch gesagt sein, dass der gebürtige Viersener noch einige Defizite hat, an denen er arbeiten sollte. Defensiv hinterließ Max in der Hinserie nicht immer einen guten Eindruck. In der Partie bei seinem Ex-Klub Schalke 04 (2:3) hatte er beispielsweise große Mühe mit dem pfeilschnellen Amine Harit, der ihn das eine oder andere Mal alt aussehen ließ. Unter anderem tänzelte Harit den Augsburger Linksverteidiger vor dem Treffer zum 1:0 aus und konnte so die flache Flanke auf den Torschützen Franco Di Santo schlagen.

Das heißt: Philipp Max darf sich nicht auf seinen insgesamt hervorragenden Leistungen in den ersten 17 Saisonspielen ausruhen. Bleibt er aber formstark und bekommt seine wenigen Probleme in der Defensive in den Griff, ist er definitiv ein Kandidat für die WM 2018. Dann ist er nicht nur eine Option für Joachim Löw, sondern die beste Wahl für die Position des Linksverteidigers.

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