Paderborn-Aufstieg: Die größten Underdogs in der Bundesliga

Paderborn-Aufstieg: Die größten Underdogs in der Bundesliga

Der SC Paderborn ist sensationell in die Bundesliga aufgestiegen. Dem Klub aus Ostwestfalen gelang völlig unerwartet der Durchmarsch aus der 3. Liga bis ins Oberhaus. Dabei stand der SCP 2017 schon mit einem Bein in der Regionalliga. Bereits jetzt ist sicher: Paderborn wird als einer der größten Underdogs in der Geschichte in die neue Bundesliga-Saison gehen.

Sportlich stieg der SC Paderborn nach Abschluss der Spielzeit 2016/17 in die Regionalliga ab. Nur aufgrund der nicht erteilten Lizenz für den damaligen Zweitliga-Absteiger 1860 München durfte der SCP in der 3. Liga bleiben. In der darauffolgenden Spielzeit führte Trainer Steffen Baumgart den Klub in die 2. Liga, jetzt gelang der sensationelle Aufstieg in die Bundesliga (alle Bundesliga Wetten). Zum 2. Mal nach 2014/15 gehen die Ostwestfalen in der deutschen Eliteklasse auf Punktejagd. Damals stieg Paderborn direkt wieder ab. Auch jetzt ist der SCP der Abstiegsfavorit Nummer 1.

Die größten Underdogs in der Bundesliga in diesem Jahrtausend und ihr Abschneiden

SV Darmstadt: 1915/16 und 1916/17

Die Lilien waren vor dem SC Paderborn der letzte Klub, dem der Durchmarsch aus der 3. Liga in die Bundesliga gelang. Mit einem Mini-Kaderwert von 19,8 Mio. € ging der Klub als krasser Außenseiter in die Spielzeit und schaffte am Ende den Klassenerhalt (Platz 14). In der darauffolgenden Saison blieb das erneute Wunder allerdings aus und die Hessen stiegen als abgeschlagenes Schlusslicht (25 Punkte) ab.

SC Paderborn: 2014/15

Der SCP schlug sich in der ersten Bundesliga-Spielzeit wacker, hatte letztendlich aber keine Chance auf den Klassenerhalt. Nach 4 Spieltagen grüßten die Ostwestfalen sogar als Tabellenführer. In der Rückrunde gelangen dem Klub aber nur 3 Siege, weshalb am Ende nur der letzte Platz (31 Punkte) zu Buche stand.

Eintracht Braunschweig: 2013/14

Nach 28 Jahren kehrten die Löwen 2013 in die Bundesliga zurück – allerdings nur für eine einzige Spielzeit. Selten war ein Abstieg so vorherzusehen. Mit dem kleinsten Etat der gesamten Liga standen die Niedersachsen ab dem 3. Spieltag durchgehend auf dem letzten Platz – mit Ausnahme des 12. Spieltags. Trotzdem fehlten am Ende nur 3 Punkte auf den Relegationsrang.

Energie Cottbus: 2006/07, 2007/08 und 2008/09 sowie 2000/01, 2001/02 und 2002/03

Die Lausitzer zeigten insgesamt 4 Spielzeiten lang, wie ein krasser Außenseiter in der Liga überlebt. Aber nach jeweils 2 erfolgreichen Klassenerhalten erfolgte 2009 sowie zuvor 2003 der Abstieg. 2 Mal erreichte Energie Platz 14 und Platz 13, 2 Mal stieg der Klub als Tabellenletzter ab. Sollte der SCP sich ähnlich lange in der Liga halten, wäre das ein Riesenerfolg.

SpVgg Unterhaching: 1999/2000 und 2000/01

Die Bayern waren lange Zeit das Synonym für einen Bundesliga-Underdog. In ihrem ersten Jahr verhinderte der Klub mit dem Sieg über Leverkusen sogar die erste Meisterschaft der Werkself. Damals hatte der Neuling bereits vor dem letzten Spieltag den Klassenerhalt sicher und landete am Ende sensationell auf Rang 10. In der darauffolgenden Saison konnte der Abstieg mit Rang 16 aber nicht verhindert werden. Nur ein Sieg in den letzten 10 Spielen verhinderten die erneute Überraschung.

Unterhaching machte den FC Bayern 2000 zum Deutschen Meister.

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