Bundesliga Österreich: Der Saisonstart macht Lust auf Fußball

Bundesliga Österreich: Der Saisonstart macht Lust auf Fußball

Am Wochenende ist es endlich soweit: In der österreichischen Bundesliga rollt nach 8 Wochen Sommerpause wieder der Ball! Doch was erwartet die Fans in der neuen Saison? Kann ein Klub Serienmeister RB Salzburg vom Thron stoßen? Schwingt sich Austria Wien mit Heiko Westermann zum Titelkandidaten auf? Wir versuchen, die wichtigsten Fragen zu beantworten.

Die 106. Spielzeit der höchsten Klasse des österreichischen Fußballs (zum 44. Mal Bundesliga) beginnt am Samstag mit der Partie Rapid Wien gegen den SV Mattersburg (16:00 Uhr). Der Traditionsverein aus der Hauptstadt ist nach einer katastrophalen letzten Saison zur Wiedergutmachung gewillt. 2016/17 landeten die Grün-Weißen nur auf einem enttäuschenden 5. Platz – mit nur 3 Zählern mehr auf dem Abschlusskonto als der kommende Auftaktgegner Mattersburg.

Der Topfavorit kommt wieder aus Salzburg

Mit Goran Djuricin, der seit Anfang April das Traineramt bei Rapid bekleidet, will der 32-malige Meister an alte Erfolge anknüpfen. In der Vorsaison stand der 42-Jährige bereits in 11 Pflichtspielen (7 Siege, 4 Niederlagen) an der Seitenlinie der Hütteldorfer. Seine Saisonziele formuliert der ehemalige Profi klar:

„Wir haben das gemeinsam mit der Mannschaft im Rahmen unseres Trainingslagers in Windischgarsten besprochen und definiert. Wir wollen retour in die Top drei der Liga und wieder nach Klagenfurt ins Cupfinale.“

bwin vergibt die Quote 7.00 für eine Meisterschaft von Rapid Wien. Damit liegt der Klub gleichauf mit Lokalrivale Austria, nur Titelverteidiger RB Salzburg (Quote 1.40) wird stärker von den Bookies eingeschätzt. Die Roten Bullen sind in Österreich seit Jahren das Maß aller Dinge und gewannen zuletzt 4 Meisterschaften in Serie. Auch in diesem Jahr geht der Titel nur über RBS, das sieht auch die große Mehrheit der BL-Trainer so. Laut einer APA-Umfrage ist für 8 der 10 Übungsleiter Salzburg der absolute Topfavorit.

Thorsten Finks Pflichtspiel-Bilanz bei der Austria: 51 S, 13 U, 30 N.

Mit HW4 zum Titel

Kampflos will sich die Konkurrenz der Übermacht aber nicht ergeben. Ein ambitioniertes Ziel gibt Austria-Trainer Thorsten Fink aus, der in seine 3. Spielzeit als Trainer der Violetten geht:

„Wir wollen das Ziel ausgeben, Erster zu werden. Wir wollen nicht sagen, wir wollen nur Zweiter oder Dritter werden. Wir kennen den Favoriten, aber trauen uns zu, näher heranzurücken.“

Ob die forschen Töne des deutschen Trainers mit der Verpflichtung von Ex-Nationalspieler Heiko Westermann zusammenhängen? Der langjährige HSV-Akteur ist die prominenteste Neuverpflichtung der gesamten Bundesliga. Dementsprechend hoch sind die Erwartungen an den 33-Jährigen, auch wenn er im vergangenen Jahr bei Ajax Amsterdam nicht über die Rolle des Ergänzungsspielers hinauskam.

Unter Fink ging es für die Austria in den vergangenen beiden Spielzeiten kontinuierlich nach oben. 2015/16 wurden die Veilchen 3., im letzten Jahr sogar Vizemeister. Nach dem Gesetz der Serie müsste nun Platz 1 herausspringen. Unrealistisch? Keineswegs! Die HSV-Fans wissen: Mit einem HW4 in Form ist nichts unmöglich!

Ein prominenter Rückkehrer und kaum Ausgaben

Im Gegensatz zu den europäischen Top-5-Ligen ist der Transfer-Irrsinn mit Wahnsinnssummen an den österreichischen Klubs vorbeigegangen. Stars und teure Neuverpflichtungen sucht man vergebens. Nach Westermann ist Emanuel Pogatetz der wohl größte, neue Name in der Saison 2017/18. Der 34-jährige Routinier läuft zukünftig für Aufsteiger LASK Linz auf. Für den Abwehrspieler ist es nach 2003 bereits die 2. Rückkehr in sein Heimatland.

Die 10 Bundesligisten gaben bislang nur 1,3 Mio. € für Neuzugänge aus. Das Kuriose: Diese Summe investierten mit RB Salzburg und Austrian Wien nur 2 Klubs für 3 neue Spieler. Der teuerste Neuzugang ist aktuell Marin Pongracic, der für 1 Mio. € von 1860 München nach Salzburg wechselte. Die restlichen 8 Vereine nahmen ausnahmslos ablösefreie und/oder Jugendspieler unter Vertrag.

Der Transfermarkt in Österreich ist noch bis zum 31. August geöffnet. Da kann noch eine Menge passieren. Jetzt zählt erstmal nur der Saisonstart – und da blicken wir aus Deutschland schon ein wenig neidisch in Richtung der Alpenrepublik, denn wir müssen uns noch 4 Wochen gedulden …

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