Neuer Meister in China! Chinese Super League machts der Bundesliga vor

Neuer Meister in China! Chinese Super League machts der Bundesliga vor

Die Meisterschaft von Guangzhou Evergrande schien in der 2004 neu gegründeten Chinese Super League in den Statuten festgeschrieben. Seit 2011 kam der Meister durchgehend aus Guangzhou. In dieser Saison brachen Shanghai IPG und Superstar Hulk diese Vorherrschaft. Die Deutschen in China gingen leer aus.

Platz 3, Vizemeister und nun endlich Meister – das ist der Erfolgsweg von Shanghai IPG der letzten 3 Jahre in der Chinese Super League. Das mit einem Kaderwert von 62,58 Mio. € zweitteuerste Team der chinesischen Liga darf im 13. Jahr seiner Klubgeschichte endlich die Meisterschaft feiern.

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Shanghai: Sieger im direkten Duell

3 Spieltage vor dem Saisonende machte die Mannschaft mit einem unglaublichen 5:4 beim bisherigen Champion Guangzhou alles klar. Shanghai beendete die Spielzeit mit 5 Zählern Vorsprung vor der Konkurrenz. Die hohen Investitionen in Shanghai, die durch den Hafenbetreiber der glamourösen chinesischen Metropole getätigt wurden, haben sich ausgezahlt. Allein die Transfers der beiden brasilianischen Superstars Hulk (32) von Zenit St. Petersburg und Oscar (27) vom FC Chelsea, die 2016/2017 für 115 Mio. € nach China gelockt wurden, machen den Erfolg möglich. In China geht mit 7 Meisterschaften von Guangzhou (Klubmotto: „Be the best forever“) eine Ära zu Ende. In der Bundesliga scheint eine Wachablösung nach 6 Titeln des FC Bayern in dieser Saison und nach dem vergangenen Wochenende ebenfalls möglich.

Brasilien-Duo Hulk und Oscar sorgt für Wachablösung

Hulk steuerte 13 Treffer zum Titelgewinn bei. Torschützenkönig der Super League wurde mit dem Chinesen Wu Lei (27 Treffer) ebenfalls ein Spieler aus Shanghai. Bester Vorbereiter mit 22 Assists plus 12 Toren: Oscar. Der bei seinem bizarr anmutenden Wechsel am 1. Januar 2017 belächelte Mittelfeldspieler ist in China am Ziel seiner Wünsche. Hinter seinem brasilianischen Landsmann Paulinho von Guangzhou ist Oscar der wertvollste Spieler der Liga. Trainer ist ein Mann, der in der 2. Bundesliga in Deutschland krachend durchfiel: Vitor Pereira (50). Der Portugiese stürzte in einer fast beispiellosen Peinlichkeitsnummer 1860 München 2017 vom deutschen Fußball-Unterhaus ins Amateurlager.

China: 2 deutsche Trainer im Abstiegskampf

Der deutsche Coach Roger Schmidt (51) landete mit seinem Klub Beijing Guoan auf Rang 4. Bis zum 21. Spieltag hatte sein Team noch die Tabelle angeführt. Schmidt kann im Pokalfinale Ende November gegen Shandong Luneng aber noch einen Titel holen. Fußballlegende Bernd Schuster (58) konnte Dalian Yifang als Tabellenelfter vor dem Abstieg retten. Uli Stielike, mit Schuster Europameister 1980, führte Tianjin Teda mit dem einzigen deutschen Profi Felix Bastians von den Abstiegsrängen auf Platz 14 und gerade so über den Strich.

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Hulk
Das Brasilien-Duo Hulk und Oscar (r.) führte Shanghai IPG zur Meisterschaft in China.
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