Finale Asienmeisterschaft: Katar steht vor dem großen Wurf

Finale Asienmeisterschaft: Katar steht vor dem großen Wurf

Showdown bei der Asienmeisterschaft 2019 in den Vereinigten Arabischen Emiraten. Am Freitag (15:00 Uhr) treffen Japan und Katar im Endspiel aufeinander. Während die Wüstensöhne erstmals im Finale stehen, könnten die „Blue Samurai“ den 5. Titel einfahren. Im Vorfeld des Duells sorgt das Gastgeberland mit schweren Anschuldigungen gegen Katar für Aufsehen.

Katar ist die größte Überraschung der Asienmeisterschaft 2019. Die Mannschaft des WM-Ausrichters 2022 gewann bislang jedes der 6 Turnierspiele. Der Libanon (2:0), Nordkorea (6:0) und Saudi Arabien (2:0) in der Gruppenphase sowie der Irak (1:0), Südkorea (1:0) und die VAE (4:0) im K.O.-Modus wurden geschlagen. Die Mannschaft zog ohne ein einziges Gegentor ins Endspiel ein. Das ist bis dato der größte Erfolg der Nationalmannschaft.

Keine Spielberechtigung für Katar-Spieler?

Trotzdem hagelte es kurz nach dem Halbfinalsieg über den Turniergastgeber viele negative Schlagzeilen. Der Grund: Die VAE beschuldigen Katar, in dem Turnier 2 nicht spielberechtigte Akteure eingesetzt zu haben. Top-Torjäger Almoez Ali und Verteidiger Bassam Al-Raw, beide nicht in Katar geboren, sollen falsche Aussagen über ihre Familiengeschichte gemacht haben. Dem Verband der Emirate liegen offenbar Dokumente vor, die belegen, dass kein Eltern- bzw. Großelternteil  von den Spielern gebürtig aus Katar kommt. In einem solchen Fall müsste gemäß FIFA-Artikel 7d ein Akteur ab der Vollendung des 18. Lebensjahres mindestens 5 Jahre durchgängig in dem Land wohnen, für das er spielen will. Diese Voraussetzung erfüllen beide Kicker aber nicht. Sollte sich der Vorwurf bewahrheiten, könnte Katar die Finalteilnahme noch entzogen werden. Die VAE würden in diesem Fall nachrücken.

Almoez Ali ist mit 8 Treffern der TopTorjäger des Turniers.

Japan auf Rekordkurs

Sicher ist in jedem Fall, dass Japan das Endspiel bestreiten wird. Bereits zum 4. Mal stehen die Akteure aus dem Land der aufgehenden Sonne in einem Finale der Asienmeisterschaft. Und immer verließen die „Blue Samurai“ den Platz als Sieger. Mit dieser 100%tigen Erfolgsquote ist es kein Wunder, dass die bwin Bookies Japan (Titel-Quote 1.50) als Titelfavorit ausmachen. Großen Hoffnungen ruhen dabei auf den Bundesliga-Profis Yuya Osako (Bremen) und Genki Haraguchi (Düsseldorf). Es ist das erste Mal in der Geschichte, dass sich die beiden Nationalmannschaften von Japan und Katar gegenüberstehen. Bereits im Vorfeld der Partie ist klar, wem die einheimischen Fans die Daumen drücken. Der seit Sommer 2017 anschwellende Golf-Konflikt mit Saudi-Arabien, Bahrain, den VAE und Ägypten hat Katar nicht nur in Politik und Wirtschaft, sondern auch im Sport isoliert. Bereits im Halbfinale wurden die an der Seitenlinie feiernden Fußballer aus Katar mit Schuhen beworfen– im arabischen Raum der Ausdruck von größtmöglicher Verachtung.

5 Wetten zum Spiel

Katar gewinnt auch das 7. Spiel der Asienmeisterschaft zu Null! Quote 5.00

3 der 4 Titel gewann Japan in der regulären Spielzeit. Das entspricht einer Quote von 75%. Sieg Japan! Quote 2.20

3 der bisherigen 4 Endspiele gewannen die Japaner mit 1:0. Endet das Finale erneut mit dem knappsten aller Ergebnisse zugunsten des Favoriten? Quote 6.00

Die Statistik verspricht Torarmut. In der Geschichte des Endspiels (seit 1972) fielen nur 2 Mal mehr als 3 Tore in der regulären Spielzeit. Der Durchschnittswert liegt bei 1,4 Treffern. Weniger als 1,5 Tore! Quote 2.35

Mit Kuweit (1980) und dem Irak (2007) holten nur 2 krasse Außenseiter den Titel. Gelingt Katar die Sensation? Die Titelquote des Underdogs liegt bei 2.40

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