DFB-Team: Löws Jahresbilanz ist ein Entlassungs-Grund

DFB-Team: Löws Jahresbilanz ist ein Entlassungs-Grund

Der Negativ-Lauf der deutschen Nationalmannschaft geht weiter. Gegen Weltmeister Frankreich kassierte das DFB-Team die nächste Niederlage (1:2). Damit wartet der Ex-Weltmeister in der Nations League nach 3 Spielen noch immer auf den ersten Sieg. In diesem Kalenderjahr musste Deutschland bereits 6 Pleiten hinnehmen – in lediglich 11 Partien. Bei einem Top-Klub auf Vereinsebene wäre so eine miese Quote ein Grund für eine Trainerentlassung.

Eigentlich sollte bei der deutschen Nationalmannschaft nach der katastrophalen WM alles besser werden. Zum jetzigen Standpunkt lässt sich festhalten: Pustekuchen! In der UEFA Nations League setzte es innerhalb von 4 Tagen Niederlagen gegen die Niederlande (0:3) und gegen Frankreich (1:2). Das waren die Pleiten Nummer 5 und 6 in diesem Kalenderjahr. Noch nie zuvor musste eine DFB-Auswahl in einem Jahr so viele Niederlagen hinnehmen. Diese Negativ-Bilanz kann mit Pleiten gegen Russland (15.11) und die Niederlande (19.11.) sogar noch ausgebaut werden. Bereits jetzt lässt sich festhalten: 2018 ist das schlechteste Jahr in der Geschichte des DFB!

Katastrophale Bilanz in 2018

Seit Januar absolvierte die deutsche Nationalmannschaft 11 Länderspiele. Lediglich 3 Partien wurden gewonnen. Dem gegenüber stehen 2 Unentschieden und satte 6 Niederlagen. Besonders alarmierend: In den 6 Pflichtspielen (WM und Nations League) gab es lediglich einen einzigen Sieg. Hätte Toni Kroos den Freistoß in der Nachspielzeit gegen Schweden (2:1) nicht in die Maschen gehauen – Deutschland wäre 2018 in Spielen um etwas Zählbares immer noch sieglos. Die beiden Erfolge in diesem Jahr wurden glücklich gegen die Underdogs Saudi Arabien und Peru (beide 2:1) in Freundschaftsspielen eingefahren. Deutschland ist nur noch ein Schatten vergangener Tage. Von Siegermentalität keine Spur.

Toreschießen ist das Ziel im Fußball

Nach dem Spiel gegen Frankreich ist in vielen Teilen der Medien von einem guten Länderspiel die Rede, welches unglücklich verloren wurde. In der Tat: Im Vergleich zur Holland-Partie lieferte die deutsche Mannschaft eine bessere Leistung ab. Allerdings stand am Ende wieder eine Niederlage – und nur das zählt im Ergebnissport Fußball. Auch kam das deutsche Tor nur glücklich durch einen Elfmeter zustande. Ohne diesen wäre das DFB-Team erneut ohne Treffer geblieben. In diesem Jahr bugsierte „Die Mannschaft“ den Ball in 11 Partien lediglich 9-mal in die gegnerischen Maschen. In den 6 Pflichtspielen blieb die Löw-Auswahl sogar 4-mal torlos. Wer keine Tore schießt, kann keine Spiele gewinnen. Da nützen der größte Ballbesitz-Anteil und auch erspielte Chancen gar nichts.

Löw steht über dem Gesetz

Neben den Spielern ist Joachim Löw natürlich der Hauptschuldige für diese Misere. Der Bundestrainer ist auf dem besten Weg, sich seinen Ruf und sein über Jahre erlangtes Ansehen zu verspielen. Warum besetzte der DFB nach der WM den Trainerposten nicht neu und leitete damit einen Neuanfang ein? Fakt ist: Löw weist in diesem Jahr eine Siegquote von 27% vor. Auf Vereinsebene wäre der Trainer bei einem Spitzenklub bei so einer miesen Quote längst von seinen Aufgaben entbunden worden. Zum Vergleich: Der FC Bayern kickte Carlo Ancelotti trotz einer Siegquote von 70% in der Saison 2017/18 nach 10 Partien. Beim DFB gelten aber anscheinend andere Maßstäbe …

Grindel und Löw
DFB-Boss Reinhard Grindel (l.) hält weiterhin an Joachim Löw fest.

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